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God%27s existing

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So gern man doch auch dem Fischerverein Vatikan und dem ganzen konservativen, arroganten Kirchen-Hansels das Schnäuzlein polieren mag- trotzdem, he%27s existing.
He%27s not dead, he%27s alive... [nein, wir sprechen nicht von Elvis]

Die ganze Welt als eine Anreihung molekularer Zufälle?
Dann frage ich mich- warum haben wir soviel Respekt vor der Menschheit?
Warum gibt es Wunder und den Zauber des Augenblicks?
Wie genau definiert sich Liebe?
Der Fortpflanzungstrieb, bei den männlichen Genossen sowieso im Übermaß vorhanden, müsste doch auch ausreichen?
Warum ist das Wort Engel "heilig"... es klingt so schön, durchweg in allen Sprachen: angel, angelo, anjos .. und hat weiße Flügel, welche so hell unser Herz erleuchten, dass man meint nie zuvor so glücklich gewesen zu sein?
Warum glauben Leute an Esoterik- ein Trend zum Spirituellen?

Etwas ist da- etwas, was der Welt Leben verleiht und dieses Leben mit neuem Leben am Leben erhält.
Nicht umsonst verkümmern und sterben Organe von Menschen durch lebensverlängernde Maßnahmen ... nicht umsonst starben die kleinen Säuglinge des Kaspar-Hauser-Expermients!
Einfaches Leben- vegetieren, dahingleiten funktioiert nicht. Wir brauchen mehr Kraft- und er gibt sie uns!

Wie war das:
Manchmal breitet Gott resigniert die Arme aus und sagt sich: "Ich weiß ja, dass alles Mögliche anders sein könnte, aber getan ist getan und ich bin schließlich nicht allmächtig."
(Jostein Gaarder)

Ein Paradoxon?
Nicht doch. Wie soll es anders sein? Niemand nimmt ihn mehr ernst- wie auch? Traditionen sind veraltet und eingestaubt- unsere Erziehung wird immer rationaler.
Wer wundert sich da noch, dass die Liebe stirbt und manch einem der ganze Zauber genommen wird?
Wir werden blind für die wahren Schönheiten- wir verstehen die Poesie nicht mehr- stumpfen ab und beschränken uns auf banale Äußerlichkeiten.
Und diesem Darsein gehuldigt schieben wir die Schuld auf seine Nichtexistenz!

Ein Teufelskreis?
Obgleich ich nicht jemand bin, der sich den großen Religionen der Welt vom Glauben her zuordnen kann, so habe auch ich mein persönliches Arrangement mit meinem Glauben gefunden. Ich persönlich glaube schon das es etwas gibt, das viel mächtiger, viel komplexer und viel umfassender ist, als das, was wir zu wissen glauben.

Ich beobachte auch schon seit einiger Zeit den großen Verfall von Werten und Erinnerungen. Meiner Ansicht nach ist das auch mit ein Grund für die erhöhte Kriminalitätsrate von Kindern und Jugendlichen. Im elterlichen Zuhause werden immer weniger Werte wie Zusammenhalt, Offenheit und Ehrlichkeit vermittelt. Zusammen an einem Tisch zu Abend essen, gemeinsame Ausflüge machen oder einfach nur miteinander reden. Gerade diese Dinge geraten mehr und mehr ins Hintertreffen. Statt dessen ist nur die Glotze an und die Kinder lassen sich Tag und Nacht von dem berieseln, was die Gesellschaft angeblich als cool und hip bezeichnet.

Aber auch andere Dinge ändern sich. So wird man mittlerweile belächelt (natürlich vorwiegend von der männlichen Fraktion), wenn man Gedichte schreibt oder als Softie abgestempelt. Viele Werte gelten heutzutage einfach nicht mehr als cool sondern als rückständig oder einfach altbacken.

Der Zusammenhalt der Menschen muß größer werden und das besonders innerhalb Gemeinschaften und Familien. Religionen beurteile ich zwar ziemlich skeptisch (die Vergangenheit und auch die Gegenwart zeigt auch ihre negative Seite) aber zumindestens bringen sie Menschen zusammen und einen sie mit etwas wichtigem: Ihrem Glauben.
Es scheint viele zu geben die etwas dagegen haben das wir eine Aneinanderreihung zufälliger molekularer Ereignisse sind. Warum eigentlich was spricht dagegen?
Vllt. glauben es viele nicht, weil wir dann nix besonderes mehr sind. Denn von Gott erschaffen hat ja was. Und Element A mischt sich mit Element B und zufällig kommt dabei Mensch heraus hört sich schon komisch an. Allerdings wird es sich wohl so ereignet haben. Was uns zu nichts besonderem auf diesem Planeten macht.
Eigentlich sind wir genauso zufällig entstanden wie ein Baum.

Und Gott, ja die genialste Erfindung des Menschen. Er erklärt alles, hat alles erschaffen, bis auf sich selbst...denn ihn haben wir ja eigentlich erschaffen...was ein wenig Paradox klingt.
Gott wüsste wahrscheinlich nichtmal das es ihn gibt, wenn viele ihn nicht erinnern würden.
Solange man etwas nicht erklären kann, schiebt man Gott vorraus...früher sagte man, wenn es Blitze : %27%27Oh nein wir haben Gott erzürnt%27%27 - heute würde man sich fragen ob die Entladung da oben im Himmel nicht langsam zu Ende ist.

Ich glaube an keine übernatürliche Kraft, die dem Menschen und allen Dingen auf unseren Planeten Kraft verleiht.
Es gibt für alles eine Erklärung, auf Wunder muss man nicht von oben warten, die geschehen hier täglich und überall. Für all das was wir nicht erklären können, werden wir noch eine Lösung finden. Denn vor 1000 Jahren konnte auch noch keiner verstehen wie ein Blitz entsteht...
Ich verstehe was Du meinst affi.
Aber gehen wir doch mal rational an die Sache ran. Wie erklärst Du Dir z.B. die von mir bereits genanngten Beispiele?

1.)Kaspar-Hauser-Versuche:
Die Babies wurden rundum versorgt mit allem, was sie benötigten. Frische Windeln, Wäsche und gesunde Nahrung. Das Einzige, was ihnen entzogen wurde, war die Zuneigung. Und darum sind sie gestorben. Extreme Fälle von Hospitalismus.
Warum ist das so?
Etwas,dass sich wissenschaftlich beweisen lässt?
Dass durch seelische Schäden Organe versagen? Unwahrscheinlich.

2.)lebensverlängernde Maßnahmen:
Diese können nicht unendlich lang ausgeführt werden,weil die Organe trotz optimaler Versorgung anfangen leistungsunfähiger zu werden. Ohne seelische Input beginnen sie zu verkümmern- so kann man es auch hier ausdrücken.
Warum?

3.)Bestimmte Situationen:
Warum gibt es Vorahnungen? Mulmige Gefühle? Liebe? Bestimmte Träume? Den Hang zur Melancholie?
Alles plausilbel herzuleiten?

Ich schätze es ist wirklich so: alles, was wir nicht erklären können, schieben wir einer höheren Macht in die Schuhe.
Vielleicht hast Du Recht und 100 Jahre später lacht man über das, was uns heute beschäftigt.

Aber die eigentliche Frage: Wenn Menschen alles das, was sie nicht verstehen mit einem Gott verbinden und dann zu dem Schluss kommen: Gott existiert nicht; ensteht dann nicht ein extremer Werteverlust?

Wie Alper es bereits angesprochen hat- alles was zu tiefgründig und unerklärbar scheint, als dass man es rational realisieren könnte ist in unserer heutigen, schnellebigen Gesellschaft allzu schnell als "uncool" abgestempelt,was meiner Meinung nach zu einem Verlust von hohem, kulturellem Gut und wahrer, charismatischer Tiefgründigkeit führt.
Und ohne diese Eigenschaften leben die Menschen (um mal stark zu pauschalisieren) in einer flachen und emotionsarmen "Scheinwelt", in der Computerspiele und das tägliche Nachmittagsprogramm in der Glotze von dem ablenken, was uns eigentlich beschäftigt.

Und das wiederrum lässt nicht zu, dass viele Menschen ihre Scheunenklappen ablegen können,um nach links oder rechts zu schauen. Sie sehen nur einen starren Weg- indem das "Übernatürliche" und Unverständliche keinen Platz hat- und der Gedanke an Gott nahezu lächerlich wirkt.
Einer Situation,indem man meint "alles ist Scheiße!"
Hast Du Dich nie gefragt, warum tiefgläubige Christen so zufrieden und "eins" mit der Welt sind?
1) Wie der Name bereits verdeutlicht war das ein %27Kasper Hauser Experiment%27, und diente dazu um eben solche Sachen herauszufinden. Bisher ist glaube ich keine Lösung genannt. Allerdings wurden die Babies auch isoliert von ihrer Umwelt. Was glaube ich ein wichtiger Grund dafür ist. Übrigens haben Tauben dieses Experiment überlebt und konnten witzigerweise fliegen...
Wir werden hier wohl noch auf eine von vielen Antworten warten müssen...

2)Lebensverlängernde Maßnahmen....
Diese sind die optimal! Da hier nur versucht wird allesintakt zu halten. Der Mensch bekommt Nahrung in Form von Flüssigkeit durch seine Venen, wird von einer Herz-Lungen-Maschine ordentlich mit Sauerstoff vollgepumpt...
Dies alles kann die komplexität des menschlichen Körpers niemals ersetzen. Übrigens gibt es auch Gegenbeispiele von Personen die 30 Jahre im Koma lagen und ähnliches...denen scheint das alles nichts ausgemacht zu haben.

3)Vorahnungen und mulmige Gefühle lassen sich wohl fast eindeutig auf unsere Urzeit zurückführen. In dem wir noch täglich ums überleben kämpfen mussten. Ein beliebtes beispiel ist das mit dem %27Anstarren%27. Jeder kennt es bestimmt...Wenn euch einer von hinten anstarrt, habt ihr ein komisches Gefühl und dreht euch um...
Tiere haben diesen Instinkt immernoch :-n
In träumen werden nur die aktuellen Ereignisse verarbeitet. Das Gehirn löscht sozusagen seinen Cache und feuert dabei alles in jede Richtung, da kommt halt manchmal auch was komisches bei raus.

mhmm...ich muss zur uni...der rest kommt später :-hasi
Ich versuche nun seit ein paar Jahren, mich GOTT auf dem Weg der Logik zu nähern - bis jetzt hat sich noch nicht das Gefühl eingestellt, dass es "so sein muss, ja, ich fühle IHN in mir". Vieles leuchtet mir heute ein, aber es fehlt dieses absolute Gefühl der Gewißheit, um sagen zu können, "Ja, ich glaube!". Da beneide ich jene, die IHN schon immer in sich gespürt haben und keine Zweifel spüren :-)

Warum überhaupt Gott?
Beim Materialismus stellen sich mir zu viele unlösbare Probleme. Erst einmal fußt er auf einem sehr schwammigen Fundament, denn was Materie nun eigentlich ist, wurde noch nicht eindeutig beantwortet. Auch fehlen Erklärungen für die Begriffe "Zeit" und "Raum". Im Alltag mag der naive Materialismus wunderbar funktionieren - wenn ich auf den Tisch klopfe, spüre ich einen deutlichen Widerstand, eine Sekunde ist das 9.192.631.770-fache der Periode einer Mikrowelle, die mit einem ausgewählten Niveauübergang im Caesiumatom in Resonanz ist - wo ist also das Problem?
Das Problem steckt im Detail. Ein Blick in den Mikrokosmos zeigt deutlich, dass der Tisch keineswegs aus etwas Handfestem besteht, sondern allein schon zwischen den Atomen unvorstellbar große Zwischenräume existieren. Und wenn wir solch ein Atom noch weiter zerlegen, landen wir irgendwann bei "Teilchen", die gar keine Ausdehnung mehr haben, sondern punktförmig sind, und die sich - wenn man sie sich wieder fälschlicherweise als Kugel vorstellt - zweimal um die eigene Achse drehen müssen, damit man wieder den Ausgangspunkt erreicht (die Rede ist von Quarks) - wie soll man sich das denn wirklich begreiflich machen? Im Kleinsten gibt es keine dem gesunden Menschenverstand einleuchtenden Dinglichkeiten mehr, da gibt es nur noch Kräfte, die wirken, in sich selbst gekrümmte Räume und Unendlichkeiten ...
Und was habe ich mit der Definition einer Sekunde denn nun über die Zeit ausgesagt? Nichts! Die Anzahl von Schwingungen irgendeines Atoms (vereinfacht gesprochen) beschreibt nicht die Zeit _an sich_. Wenn ich mich nicht irre, ist die Physik auch schon bei der Aussage angelangt, dass es die Zeit eigentlich nicht gibt. Sie ist ein Konstrukt unseres Geistes. Das ist Metaphysik! Und darauf fußt nun der absolut rationale Materialismus.

Ein weiteres Problem betrifft das Gewissen, die Moral, die Ethik. Ohne Metaphysik ist es nicht möglich, eine Ethik aufzubauen. Darum kommt auch ein Materialsist nicht herum, irgendwie muss das menschliche Zusammenleben ja geregelt sein. Ohne dabei metaphysisch zu werden und zu sagen "Es gibt ein Gesetz, das ausserhalb unseres Einflusses liegt, und das mich über mein Gewissen erkennen lässt, was gut und was böse ist", wird es immer eine willkürliche Moral und Ethik sein, die keinesfalls allgemeingültig und ewig ist. Wenn man zu dem Schluß kommt, daß es genau so ist (also das Metaphysische ausklammert), dann stellt sich nur die Frage, warum man dann überhaupt eine Ethik entwirft, wenn man im Grunde seines Herzens doch davon überzeugt ist, dass es so etwas wie Moral nicht gibt? "Damit ein einigermaßen normales Zusammenleben möglich ist." Ja, das schon, nur - wer hindert mich denn daran, der aufgestellten Moral nicht zu folgen, weil sie mir gerade nicht zum Vorteil gereicht und ich doch nur mir selbst gegenüber Rechenschaft ablegen muss? Denn ein metaphysisches Gewissen, auf das ich evtl. hören sollte, gibt es ja nicht.
Ohne Zugrundelegung einer metaphysischen Ordnung ist jede Moral für die Katz%27 und das Gewissen tot.
Damit will ich nicht sagen, dass es einfach aus einer Notwendigkeit heraus sinnvoll ist, an Gott zu glauben, denn sonst gibt%27s keine Möglichkeit, eine Ethik zu postulieren - nein, ich sage, dass das Vorhandensein des Gewissens, welches auch Nicht-Christen oft genug zwickt ;-), ein Hinweis auf eine metaphysische Grundordnung ist.

Jetzt zum Zufall: @ Aphilion - ich nehme mal an, dass du eher meinst, dass die Entwicklung hin zum Menschen nicht beabsichtigt war. Würde man tatsächlich den absoluten Zufall annehmen, wäre es höchst unwahrscheinlich, dass es eine kontinuierliche Entwicklung bis zu solch einem komplexen Wesen gegeben hätte. Zumal der absolute Zufall intrinsisch akausal und indeterministisch ist (aus sich heraus keine Ursache hat und keinen Gesetzmäßigkeiten folgt) - in der Evolutionstheorie gibt es aber immer noch einen Grund, warum sich nun alles in diese oder jene Richtung entwickelt hat, und die molekularbiologischen, chemischen und physikalischen Vorgänge folgen den Gesetzmäßigkeiten dieser Welt. Und auch ansonsten ist unsere Welt durch Kausalität geprägt - würde sich plötzlich eine lila Grinsekatze materialisieren, würden wohl nur wenige es einfach so hinnehmen, man würde doch eher nach dem Grund forschen. Und gäbe es den absoluten Zufall, müssten doch im Grunde ständig merkwürdige Dinge geschehen, in jedem Augenblick.
Dass es die Evolution gibt, man kann sie schließlich direkt beobachten, bestreiten nicht einmal die Kreationisten. Der Unterschied in den Weltanschauungen besteht vielmehr darin, wie man sich die Entstehung unseres Universums vorstellt. Für einen Materialisten gibt es keine Wunder und keinen Spuk, alles folgt der Kausalität und alles lässt sich erklären (wie du es ja auch sagst, Aphilion). Dann stellt sich ihm nur ein Problem - irgendwo muss die Kette einmal einen Anfang gehabt haben. Dieser allererste Grund hingegen muss sich aus einer inneren Notwendigkeit heraus selbst erschaffen haben - es kann keine andere Ursache ausserhalb sich selbst gehabt haben, sonst wäre es nicht der Urgrund. Und in letzter Konsequenz zu ende gedacht kann dieses erste, aus sich selbst heraus entstandene nur eines sein: das Sein. Wenn ich sage "A ist die Ursache von B", dann haben wir für A die Existenz vorausgesetzt - das Existieren, das Sein muss also der Urgrund sein, das, was unverursacht ist. Für den Christen ist dieses Sein GOTT, für den Materialisten ist es ein Stein im Magen seiner rationalen Vorstellung ;-)

Für mich gilt: die Welt ist nicht das, was uns so offensichtlich vor den Augen steht, es gibt kein Wissen, nur Theorien, ohne Metaphysik lässt sie sich nicht bis ins Letzte erklären - ergo liegt etwas hinter allem, was viele als GOTT erkennen und benennen - ich weiß noch nicht, was es ist. Aber das Christentum vermag meine Fragen noch am ehesten zu beantworten - bei östlichen Vorstellungen habe ich bspw. das Problem, das Gewissen unterzubringen. Mal sehen, wo ich am Ende ankommen werde ;-)
Die Definition Zeit hat schon, in meinen Augen, so manchen Religionen oder Kulte das Genick gebrochen. Denn eigentlich ist %27Zeit%27 nur ein Begriff den der Mensch erschaffen hat um sein Leben zu ordnen und um die unterschiedlichsten Dinge zu beschreiben.
Denn ich glaube schon, das es der Periode der Mikrowelle egal ist ob sie vervielfacht nun %27unsere%27 Sekunde ergibt.
Unendlichkeiten sind für den Menschen schwer vorzustellen. Denn niemand auf Erden wird sich einen unendlich großen Raum vorstellen können.
Nehmen wir ein einfach Beispiel: Jeder kennt den unterschied zwischen dem reelen Zahlenbereich und dem natürlichem Zahlenbereich. Und jetzt solle man sich vorstellen das der Zahlenbereich von 0 bis 1 im reelen größer ist als der Zahlenbereich von 0 bis unendlich im natürlichen.(Überabzählbarkeit)
Die unglaublich großen Zwischenräume zwischen %27Tischmolekülen%27 können also unendlich sein, obwohl man sie umfassen kann....klingt das Paradox?

Und richtig :-)
Ich meinte natürlich mit Zufall nur die ursprüngliche Entstehung und nicht die Entwicklung bis hin zum Menschen. Durch Zufall ist die Erde entstanden, und der mensch hat sich aufgrund der unterschiedlichsten Dinge so entwickelt, wie er heute dasteht. Nur kann durch Zufall alles entstehen? Auf jede Reaktion folgt einen Gegenreaktion....
Da haut natürlich die Urknalltheroie ordentlich dazwischen wenn man auf jede Reaktion eine andere Reaktion folgen muss. Denn wenn alles aus dem nichts entstanden ist bzw. aus einem Stecknadelkopf großen Haufen komprimiertem %27Zeug%27, warum ist es %27explodiert%27?
Ist eine große Lücke in dieser Theorie. Wobei ich nicht glaube das es so gewesen ist. Bzw. ich mag nciht glauben das es jmd. geben soll der alles lenkt und steuert und alles erschaffen hat. Wo soll dieser jmd. leben? Lebt er denn überhaupt? Ist es vllt. eine große Staubwolke? Und wieso glauben viele an einen schon immer exestierenden Gott, aber nicht an ein schon immer exestierenden Haufen %27Zeug%27 ? Gott darf also aus dem Nichts kommen und Materie nicht? Klingt wirklich nicht plausibel.
Nur kurz - Gott entstammt nicht dem "Nichts", sondern hat keinen Anfang und kein Ende, er ist die Ewigkeit ;-) Da spielt auch unser Zeitbegriff wieder eine Rolle - ich würde nicht sagen, dass der Mensch sie sich selbst erschaffen hat, sondern sie ist eine Eigenschaft unseres Geistes, damit wir überhaupt leben und erfahren können. Sie ist uns immanent. Für Gott ist die Zeit nicht existent. Daher stellt sich in Bezug auf ihn die Frage nach dem "wann entstand er?" oder "was tat er vor dem Urknall?" nicht.
Wie man sich Gott nun vorzustellen hat, weiß ich nicht, das wissen wohl auch die Christen nicht so recht - ich habe auch immer noch das Problem, dass sich mir eine personliche Vorstellung aufdrängt, obwohl ich mir immer wieder sage, dass Gott etwas nicht-dingliches, nicht-personliches und vllt unvorstellbares ist - wir begreifen nur, was unsere Sinne erfahren und was unser Verstand innerhalb der unsrigen Welt mit ihren Gesetzen aufnehmen kann - Gott liegt ausserhalb, kann also nie gänzlich erfasst werden.

Zu deinen weiteren Äusserungen werde ich noch was sagen, Aphi, hab nur gerade nicht die Zeit und Muße - freu mich aber, dass du weitermachst, zwingt einen zum Nachdenken :-n
Gott stammt also aus dem %27Nichts%27 - mhmm
Ich denke es ist klar das Gott keine Person oder ähnliches sprechen.
Aber wie kann etwas aus dem nichts entstehen und schon immer dagewesen sein?
Dann ist es genauso möglich das 2 Materie Klumpen irgendwo waren und zufällig aneinander geknallt sind. Was hat Gott denn gemacht, als er so im Schleier des nichts als Staubwolke umher schwebte?
Dachte er plötzlich %27Ich erschaff mal ein paar Planeten%27 ? Woher sollte er das können. Es gab vorher nichts. Woher soll er wissen wie Planeten auszusehen haben und was die Bedinungen des Lebens sind? Jetzt sag keiner er ist allwissend. Das eine pure Aussage die auf nix beruht. Genauso kann ich behaupten ein Stein ist allwissend.
Das mit der Zeit ist schon richtig. Allerdings denke ich das es den Atomen egal ist wie schnell sie sich um etwas drehen. Erst wir haben dem ganzen einen Namen gegeben - %27Zeit%27.
Nur bezweifle ich das sich ein Atom , wenn es auf die Uhr schaut plötzlich denkt %27mhmm, Zeit zum verfallen%27...

Also meine Hauptfrage ist ja....Warum denken Menschen es ist logischer an Gott zu glauben, als an rein wissenschaftliche Theorien? Denn diese sind vom Wahrheitsgehalt sicher dichter drann als die komische Erklärung eines %27Gottes%27.