Basti und ich kommen gerade vom 1. von 3 Berlin-Open-Air-Konzerten der Kultband Depeche Mode. Und was soll ich sagen? Es war mal wieder fantastisch.
Hier nun mein kleiner Bericht, für alle, die es interessiert (
Angekommen sind wir mit dem Taxi (gut, wenn man auch solche Leute kennt) gegen 17:15 Uhr. Einlass ging wieder recht fix, kurzer Stopp am Getränkestand (1 Wasser und 1 Bierchen für 5 Euro plus 4 Euro Becherpfand) und schon gings weiter zur Bühne.
Für alle, die die Waldbühne nicht kennen:
http://www.berlin-china.net/zonglan/lueyou/btm/hualang/wh_waldbuehne.jpg
Als Fan geht man nicht zu den Sitzplätzen, sondern begibt sich direkt in den Hexelkessel. Die Bühne war restlos ausverkauft. Ca. 22.000 Leute fieberten dem Auftritt der legendären Band entgegen. Wir haben einen recht guten Platz ergattert. Etwas links vom Bühnenvorsprung. Also beste Sicht, wenn man mal von den ganzen Armen absieht, die während des Konzertes so hochgeschnellt sind.
Pünktlich um 19 Uhr begann dann die Vorgruppe. Eigentlich sollten "Goldfrapp" auftreten. Später hieß es dann, dass es keine Vorgruppe geben wird, da es ein Zusatzkonzert ist. Aber man hat sich dann für ein Berliner Musik-Duo á la "Safri Duo" entschieden. Dafür, dass es eine Vorbands war, die es meist ja doch sehr schwer haben, haben sie gute Stimmung gemacht. Trotzdem ist man doch immer froh, wenn sie weg sind und der Weg für den Headliner freigemacht ist. So natürlich auch hier.
21:05 Uhr kamen sie dann endlich und starteten, wie auch bei der Hallentour, mit "A Pain That I%27m use to". Martin wie gewohnt mit Engelflügel-Shirt und schwarzer Iro-Mütze, Andy ganz in schwarz gekleidet und Dave sehr elegant im Anzug und Weste. Dave war nach seiner Angeschlagenheit bei "Rock am Ring" wieder bestens drauf, flirtete mit dem Publikum und begann schon recht zeitig, sich seiner Sachen zu entledigen. Natürlich zur Freude der weiblichen Fans.
Weiter gings mit mit altbekannten Songs wie "Question Of Time", "Stripped", "Personal Jesus" und "Walking In My Shoes", aber auch Songs vom neuen Album "Playing The Angel" mit Songs wie "Suffer Well", "Precious" udn "Nothing%27s Impossible". Gefreut hat es mich, dass auch Martin L. Gore wieder einige Songs zum Besten gab. Leider gabs dieses Mal kein "Somebody", dafür wurden wir mit einer Country-Version von "It Doesn%27t Matter" beglückt.
Unsere Konzertbesucher-Nachbarn waren alle sehr gut drauf. Das Pärchen neben uns wurde zwischenzeitlich dann getrennt. Wurden von uns aber immer wieder kontaktiert, wo sich der Andere gerade befindet. Also alles sehr entspannt.
Ein Highlight war auch zweifelsohne "Home", ebenfalls gesungen von Martin, der mit seiner Gänsehautstimme die Massen verzaubert hat. Während andere Songs von allen Fans mitgesungen wurden, genossen die meisten einfach nur seine tolle Stimme.
Die Aufforderung der Weltraumkapsel bei "I Feel You" waren eindeutig: Sex, Sex und nochmal Sex. Auch Dave schien diese Forderung zu stellen.
(weiter in Teil 2)