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Gebrauchte Parktickets helfen Parksündern

Um 22:30 Uhr nochmal schnell den Rechner angemacht um Mails zu checken und zu sehen, ob sich etwas neues, interessantes auf der Welt getan hat und dann das:

Eine niederländische Firma erfand eine Methode, mit dem man trotz eines Knöllchens nicht zahlen muß. Wie das funktioniert? Ganz einfach: Wer am Automaten zu zahlen vergaß und ein Knöllchen bekam, kann im Internet für rund acht Euro gebrauchte Parktickets anderer Autofahrer erwerben. Dieses gebrauchte Parkticket dann einfach vorzeigen und das wars.

Das Lustige an dieser Geschichte ist, dass ich diese Idee vor rund 2,5 Jahren selber hatte und mir schon einen Business-Plan dafür zurechtgeschrieben hatte. Die Gründe, warum ich mein Vorhaben doch nicht in die Tat umgesetzt habe, waren folgende:

1. Muß man unglaublich viele Personen dazu bekommen, das sie dir ihre gebrauchten Parktickets zuschicken. Und sie müssen etwas dafür bekommen. Ansonsten hat es keinen Sinn. Aber wo noch kaum Nachfrager, da noch kaum Lieferanten. Das klassische Problem. Bei einer so klein definierten Zielgruppe kaum realisierbar.

2. Evtl. juristische Probleme: Lange schauen sich Städte und Kommunen solch eine Plattform nicht an. Schnell wird man dann der Beihilfe zum Betrug angezeigt.

3. Eine Gesetzes- oder Verordnungsänderung ist recht schnell beschlossen und umgesetzt. So könnte man zukünftig sagen, dass nachträglich eingereichte Tickets nicht mehr akzeptiert werden und fertig.

Mein Schluß damals: Eine nette Idee für zwischendurch aber keinesfalls mit Zukunftspotential. Dennoch hätte sich die Umsetzung vielleicht doch gelohnt, wäre ich doch von diversen Nachrichtenagenturen als der Erfinder dieser doch sehr lustigen Parkticketbörse gepriesen worden. But: Who cares ;-)

Quelle: http://www.netzeitung.de/reise/427842.html
Dass das hochgradig illegal sein dürfte, ist klar, ne? ;-) Dein Punkt 2 wäre bei mir auf der 1 gelandet und hätte jegliche weitere Überlegungen im Keim erstickt :-p
Naja - was heißt schon hochgradig illegal? Natürlich hätte man das Projekt nicht so verkauft als "Beihilfe zur Umgehung von Strafen" sondern natürlich als Sammler- und Tauschbörse für gebrauchte Parktickets. Ähnlich wie so Briefmarkenbörsen *g* Ob dir das jemand abkauft, ist dann natürlich noch eine andere Sache.

Die Kollegen aus den Niederlanden verkaufen das System ja offiziell genauso wie oben beschrieben. Daran ist offiziell ja erstmal nichts illegal. Aber ob diese Plattform dennoch lange online bleibt, ist zu bezweifeln :-grins