Eine niederländische Firma erfand eine Methode, mit dem man trotz eines Knöllchens nicht zahlen muß. Wie das funktioniert? Ganz einfach: Wer am Automaten zu zahlen vergaß und ein Knöllchen bekam, kann im Internet für rund acht Euro gebrauchte Parktickets anderer Autofahrer erwerben. Dieses gebrauchte Parkticket dann einfach vorzeigen und das wars.
Das Lustige an dieser Geschichte ist, dass ich diese Idee vor rund 2,5 Jahren selber hatte und mir schon einen Business-Plan dafür zurechtgeschrieben hatte. Die Gründe, warum ich mein Vorhaben doch nicht in die Tat umgesetzt habe, waren folgende:
1. Muß man unglaublich viele Personen dazu bekommen, das sie dir ihre gebrauchten Parktickets zuschicken. Und sie müssen etwas dafür bekommen. Ansonsten hat es keinen Sinn. Aber wo noch kaum Nachfrager, da noch kaum Lieferanten. Das klassische Problem. Bei einer so klein definierten Zielgruppe kaum realisierbar.
2. Evtl. juristische Probleme: Lange schauen sich Städte und Kommunen solch eine Plattform nicht an. Schnell wird man dann der Beihilfe zum Betrug angezeigt.
3. Eine Gesetzes- oder Verordnungsänderung ist recht schnell beschlossen und umgesetzt. So könnte man zukünftig sagen, dass nachträglich eingereichte Tickets nicht mehr akzeptiert werden und fertig.
Mein Schluß damals: Eine nette Idee für zwischendurch aber keinesfalls mit Zukunftspotential. Dennoch hätte sich die Umsetzung vielleicht doch gelohnt, wäre ich doch von diversen Nachrichtenagenturen als der Erfinder dieser doch sehr lustigen Parkticketbörse gepriesen worden. But: Who cares
Quelle: http://www.netzeitung.de/reise/427842.html