Antwort
Nachdem das Konzert zuende war, strömten 80.000 Leute gen Ausgang (davon gab es ZWEI) - nicht auszudenken, was bei einer Panik passiert wäre - wobei einer der Ausgänge eigentlich gar keiner war und sich beide Ausgänge auf einem ca. 10m "breiten" Flur trafen, also eigentlich nur ein Ausgang. Dann standen in dem ca. 10m breiten Weg zum Ausgang noch LKWs von irgendwelchen Technikfirmen, die den Ausgang zusätzlich versperrten bzw. das Passieren noch schwieriger gestalteten, wie gesagt, 80.000 Leute, die heim wollten.
Direkt am Rhein-Energie-Stadion sind U-Bahn-Haltestellen und die Stadt Köln hat extra für die beiden Konzerte Sonderbahnen eingesetzt, die im Minutentakt gefahren sind. Die Stationen sind quasi auf bzw. vor dem Gelände des Stadions, unter normalen Umständen vllt. 10 Min. Fußweg aber bis wir es zu der Station unserer Bahn geschafft haben und es dann auch noch schafften in die Bahn reinzukommen, haben wir 2 Stunden gebraucht! Dann - endlich in einer Bahn (es war dann auch schließlich irgendeine Bahn, die so ungefähr in unsere Richtung fuhr) dauerte es nochmals eine halbe Ewigkeit, bis wir zu "unserer" Haltestation gelangten, da die Bahn 5 Meter fuhr, 3 Minuten hielt, 5 Meter fuhr, dann wieder hielt, zwischendurch auch mal länger weils ja soviel Spaß macht... usw. Ich weiß nicht, ob ich schon einmal so viele fluchende Menschen auf einen Haufen gesehen bzw. gehört habe, aber es waren alle genervt und fix und fertig.
Bis wir dann schließlich an unserem Auto ankamen, wir hatten im Parkhaus der Köln-Arena geparkt, dauerte es 3 Stunden!
14 Uhr in Frankfurt losgefahren
16 Uhr in Köln angekommen
17 Uhr auf die Jahnwiese
stures Stehen bis 22:50 Uhr
2:00 Uhr Ankunft am Auto
3:30 Uhr endlich zuhause!
Noch ein zusätzliches Schmankerl: wir betraten wir gesagt, gegen 17 Uhr die Jahnwiese und prompt fing es an zu regnen - bis 21 Uhr! Als Herr Williams dann endlich die Bühne betrat, hörte es schlagartig auf. Nett, aber nass waren wir trotzdem!
Die zweite Vorband war übrigens supergeil: Basement Jaxx!