Das Deutschland ein sehr hart umkämpfter Markt ist, bekommt man als Endverbraucher nicht wirklich häufig mit. Wer sich jedoch etwas tiefer mit der Materie beschäftigt wird feststellen, das der Verdrängungswettbewerb in vielen Bereichen schon längst begonnen hat: Ob nun in der Flugindustrie, Lebensmittel, Multimedia oder auch im Bereich der Apotheken.
Für mich mit am interessantesten ist das mögliche Ende des deutschen Apothekergesetzes. Meiner Ansicht nach ein Relikt aus alter Zeit, das sich bis heute gehalten hat. Und das viel beachtete Argument, es erfolge medizinische Beratung und der Service am Kunden, kann ich nicht wirklich feststellen. Die horrenden Kosten für Medikamente und die gleichzeitig hohen Gewinne der Apotheker sollten jedem Verbraucher zeigen, dass es sich hierbei nicht um einen offenen Wettbewerb handelt. Teilweise werden bis zu mehrere 100%25 auf den Einkaufspreis aufgeschlagen. Und wer sich dann noch wundert, das sich in großen deutschen Innenstädten bis zu 5 Apotheken innerhalb eines Umkreises von 500 Metern befinden, dem kann auch nicht mehr geholfen werden.
Ich hoffe, dass sich auf jeden Fall etwas ändert. Und das lieber heute als morgen. Denn mit dem Wegfall dieses Monopols auf Arzneimittel werden nicht nur diejenigen finanziell entlastet, die Medikamente benötigen sondern ein jeder von uns, der in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert ist. Günstigere Einkaufspreise bei gleichbleibender Qualität: Das ist nicht unmöglich sondern machbar!
http://www.heise.de/newsticker/meldung/76619/from/rss09
Übrigens: Einen meiner Ansicht nach sehr guten Forumsbeitrag dazu findet ihr hier:
http://www.heise.de/newsticker/foren/go.shtml?read=1&msg_id=10983913&forum_id=102327
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