Wie viele von euch wissen, bin ich seit einigen Jahren unternehmerisch selbständig. Seit dieser Zeit bin ich bei meiner gesetzlichen Krankenkasse zu einem Beitrag von rund 12,5 Prozent freiwillig krankenversichert. Dadurch, dass für freiwillige Versicherte mindestens ein Beitrag gemäß der Beitragsbemessungsgrenze fällig wird, bezahle ich rund 260 Euro monatlich dafür.
Momentan bin ich jung und fit - das ich zum Arzt gehe, kommt vielleicht nur 2mal im Jahr vor. Den Rest der Zeit bin ich quasi freiwilliges Fördermitglied der gesetzlichen Krankenversicherung.
Vor einigen Wochen habe ich mich über das Thema "Privat oder gesetzlich" informiert und bin ziemlich verwirrt. Auf der einen Seite ist die private Versicherung für mich momentan sehr günstig, auf der anderen Seite schlägt sie im Alter ziemlich zu. Auch die Gesundheitsreform trägt zu meiner Verwirrung mehr als bei. Die Beitragsbemessungsgrenzen sollen steigen, wodurch dann automatisch mein Beitrag sich wohl ziemlich erhöhen würde. Auch Rückstellungen der privaten Krankenkassen sollen auf andere Kassen übertragbar sein etc.
Es war auch ein Berater eines Bekannten schon einmal hier, der mich zwar sehr freundlich beraten hat, aber über die negativen Punkte kaum ein Wort verloren hat. Ich würde mich gerne neutral, offen und persönlich mit jemandem unterhalten, der mir bei meiner Entscheidung helfen kann. Stiftung Warentest bietet sowas zwar online an aber schon alleine mit dem Online-Formular zum Ausfüllen bin ich auch nicht gerade zufrieden, da meine offenen Fragen dadurch nicht beantwortet werden.
Kennt ihr Firmen oder Institutionen, die mir weiterhelfen können?
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