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A trip to Amasya

Meine News-Einträge waren die letzten Tage doch recht spärlich gesäht. Grund dafür ist die Planung für eine Reise, die für mich mehr als nur normal ist. Ich werde ab Mittwoch für 1 Woche nach Amasya fliegen, um mich dort über mein zukünftiges Erbe und die aktuellen Geschäfte zu erkundigen.

Amasya ist eine rund 80000 Einwohner zählende Stadt im mittleren asiatischen Teil der Türkei. Für die Türken ist diese Stadt eine ganz besondere Stadt weil von hier aus Mustafa Kemal Pasa (alias Atatürk) im Jahre 1919 zum nationalen Widerstand gegen die Besetzer des ersten Weltkriegs aufgerufen hat.

Ich selber war sicher seit 15 Jahren nicht mehr da. Die Zeit scheint hier ziemlich stehengeblieben zu sein. Sicher - es gibt Strom und Wasser und Telefon und dergleichen aber in vielen Bereichen des Lebens und der Kultur scheint einiges so zu sein wie noch vor 100 Jahren. Abgesehen von der türkischen Sprache, die ich zwar gut aber eben nicht perfekt beherrsche, bin ich vor allen Dingen nervös wegen dem, was meine Vorfahren dort alles aufgebaut haben und was immer noch meiner Familie gehört. Mittwoch gehts los - hope to see you again on the end of September.
Auch in der deutschsprachigen Wikipedia ist Amasya bereits verewigt. Wer sich ein wenig über die Stadt informieren möchte, kann dies unter folgendem Link tun:
http://de.wikipedia.org/wiki/Amasya
http://www.lolope.de/meetinx/amasya.jpg

http://ffw.lolope.de/images/smiles/love.gif Ist das schön http://ffw.lolope.de/images/smiles/love.gif

Halt die Ohren steif - und schieße ordentlich Fotos!
Fängt schon lustig an hier. Bin gerade am Flughafen mit meinem Laptop auf dem Schoß und meiner tollen UMTS-Karte (dabei fällt mir ein, ich wollte doch meinen Erfahrungsbericht weiterschreiben).

Lustig ist, dass hier die Leute seit 20 Minuten vor dem Ausgang zum Flugzeug stehen. Das sind sicher um die 50 Leute. Haben die Angst, dass sie nicht mehr ins Flugzeug kommen? :-grins Ich sitze hier noch schön gemütlich weiter und surfe ein wenig :-n
So - nachdem ich aufgrund eines fehlenden Internet-Anschlusses leider nicht dazu gekommen bin, meine Eindrücke festzuhalten, werde ich dies heute mal nachholen:

1. Tag: 20. September 2006
Nachdem ich in Istanbul am Atatürk Flughafen gelandet war, haben mich meine Cousine Deniz sowie meine Tante Ayfer von dort abgeholt. Vorher noch schnell Geld gewechselt. Der Umrechnungskurs ist eigentlich grob mit 1/2 berechenbar. 1 Euro sind in etwa 2,3 neue türkische Lira. Man merkt, dass sich in der Türkei wirklich sehr viel tut: Schärfere, professionellere Kontrollen, modernere Gepäckbänder und moderne Parkhäuser. Alles Dinge, die in Deutschland normal aber in der Türkei noch längst nicht Standard sind. Nach rund 40 Minuten Höllentrip auf den türkischen Straßen sind wir endlich in der Wohnung meiner Tante angekommen. Höllentrip deshalb, weil die Türken so Auto fahren, als wären sie lebensmüde *g* Kein Blinken, kein Mindestabstand beim fahren, fahren auf zwei Spuren etc. - nach der Begrüßung sind wir zum Abendessen nach Selimpasa in ein tolles Restaurant gefahren. Das Restaurant "Garden" liegt etwas ausserhalb von Istanbul und ist sehr gepflegt, sauber und edel. Für deutsche Verhältnisse sicherlich auf 4 Sterne Niveau, von den Preisen her aber für deutsche Verhältnisse natürlich dennoch sehr günstig. Dort wurde ich dann wieder auf die landestypischen Spezialitäten aufmerksam gemacht, die es in der Türkei in vergleichbarer Qualität natürlich nicht gibt. Leider habe ich es versäumt, einige Fotos vom Garden zu machen. Um ca. 23 Uhr türkischer Zeit
waren wir dann endlich wieder zuhause und ich habe mich halbtot in mein Bett gelegt.

http://www.varcode.de/misc/20060921-istanbul00.jpg

2. Tag: 21. September 2006
Diese Nacht war furchtbar. 2 Stechmücken haben mir die Nacht zur Hölle gemacht. Eine konnte ich erledigen aber die Andere lies sich nicht fangen. Um 5 Uhr morgens musste meine Cousine aufstehen, weil sie momentan umständehalber einen längeren Weg zur Schule zurücklegen muss. Bin also mit ihr aufgestanden und haben die Stechmücke gelyncht *hehe* Ansonsten war der Tag doch recht ruhig. Haben uns viel unterhalten, ein Gewitter mitbekommen, festgestellt das es hier DSL gibt *hihi* und herausgefunden, wie sehr ich mich darüber freue, meine Verwandten mütterlicherseits nach so langer Zeit wieder gesehen zu haben. Gerade haben wir 18:40 Uhr und ich muß gleich los, um mit dem Bus zu meinem Opa zu fahren. Ca. 1 Stunde Fahrt liegen vor mir und mal schauen, ob ich heute Abend oder morgen entweder ein ungesichertes Netzwerk finde oder wie weit das nächste Internetcafe entfernt liegt. Nein, nicht nur um euch zu schreiben, was ich hier so erlebe, sondern natürlich auch beruflich bedingt.

http://www.varcode.de/misc/20060921-istanbul01.jpg

So - vielleicht kann ich später noch was schreiben. Ansonsten - bis morgen.

PS: Ich habe Marja zwei Bilder geschickt damit sie sie hochladen kann. Diese Bilder sind Fotos aus der Wohnung meiner Verwandten. Sie wohnen im 5. Stock eines Hochhauses direkt am Marmara-Meer. Das Marmara-Meer ist ein kleines Meer und liegt zwischen dem Schwarzen Meer (im Norden) und dem Mittelmeer (im Süden).
3. Tag 22. September:
Ich bin recht spät aufgewacht. Grund dafür war die horrende Bus-Tour von meiner Tante zu meinem Opa. Eigentlich sollte die gesamte Fahrt nur 1 Stunde dauern. Die erste halbe Stunde verlief dann auch recht glatt, bis sich die hintere rechte Tür wohl nicht mehr schließen ließ. Typisch türkisch war dem Fahrer das wohl erstmal egal. Er ist einfach weitergefahren. Gefährlich wurde es allerdings, als er auf die Autobahn auffuhr und dann, wohlgemerkt mit der noch immer offenen Tür, mit 80 Sachen über die Autobahn bretterte. Ich sass recht weit vorne aber der doch gut gefüllte Bus füllte sich mit Schreien und Flüchen.
Der Fahrer hatte wohl irgendwann ein Einsehen und hielt mitten auf der Autobahn (!!!) an um uns mitzuteilen, dass wir in einen anderen Bus umsteigen sollten. Wir stiegen also aus. liefen durch den Matsch zum anderen Bus und stiegen dann ein. Was für ein Chaos. In Istanbul bei meinem Opa bin ich dann irgendwann um 21 Uhr angekommen. Dann nur noch schnell umgezogen und eingeschlafen.
Der Tag verlief eigentlich recht schön. Mein Großeltern leben in einer Stadtwohnung im Zentrum von Istanbul im Ortsteil Osmanbey im 3. Stock. Da in Istanbul horrend viele Menschen leben (glaube so um die 12 Millionen) ist auf den Straßen immer was los. Drei Dinge findet man überall in Istanbul: Taxis, Busse und Restaurants. Überall ist superviel los. Ich habe mich dann zu Fuß aufgemacht und habe sogar ein brandneues Shoppingcenter entdeckt. Das Center ist R-I-E-S-I-G! Insgesamt 6 Ebenen und so etwas großes habe ich noch nicht gesehen. Wer schonmal in Frankfurt im Nordwestzentrum war: Mindestens 5-6mal so groß! Aber dementsprechend auch teuer und hochgeschützt. Rein kommt man nur durch Metalldetektoren und X-Rays für die Taschen. Überhaupt wird Sicherheit mittlerweile durch die Anschläge immer größer geschrieben. Polizei ist allgegenwärtig und sogar in der U-Bahn werden die Taschen kontrolliert. Ich habe auch einige Fotos von der Shoppingmall gemacht, kann sie aber leider momentan nicht auf meinen Rechner übertragen. Daher liefere ich sie euch nach. Ansonsten ist nicht sehr viel passiert.

4. Tag 23. September:
Wieder ein Tag, der mir sicher lange in Erinnerung bleiben wird. Eigentlich hatte ich mir meinen Wecker auf 7 Uhr gestellt, da ich dann aufstehen und um 7:30 Uhr los wollte. Mein Opa hat aber wohl verstanden, das ich um 6 Uhr los muß, also hat er mich um 5:30 Uhr geweckt! Nach Protesten meinerseits ging er wieder aus meinem Zimmer raus und ich konnte weiterschlafen. Jedoch nur bis 6 Uhr - der zweite Weckruf meines Opas. Erneute Erklärungsversuche von mir und dann wieder versucht, etwas zu schlafen. Um 6:45 Uhr dann erneut mein Opa. Ich gab entnervt auf und bin aufgestanden. Habe gefrühstückt und bin los zu den Bussen. Die Bussfahrt war sehr angenehm. Die Sitze, der Komfort und die gesamte Verarbeitung des Busses waren toll. Später sah ich: Deutsches Fabrikat *hehe* Kein Wunder :-grins Im Bordkino wurden zwei Filme gezeigt. Einmal "Die Insel" und "Solange du da bist". Beide Filme mit türkischer Synchronisation, welche übrigens sehr gut gelungen war. Die Busfahrt dauerte insgesamt rund 8 Stunden mit 2mal Pause. Der Ausblick während der Fahrt war wunderschön. Was die Türkei an Landschaften zu bieten hat, kann ich nicht in Worte fassen. Wunderschöne Täler, Gebirgslandschaften, saftige grüne Wälder aber auch karge Steppen. All dies ging während der Busfahrt an mir vorbei und ich war echt überwältigt. Da Mel ja zur Zeit unseren Fotoapparat hat (sie ist z.Zt. in Italien) habe ich fast ausschließlich gefilmt. Ich werde später versuchen, einzelne Sequenzen als Film hochzuladen, damit ihr einen Einblick von dieser wunderschönen Welt erfassen könnt. Abends kam ich dann in Amasya an. Wir waren dann noch schön essen und dann ging es auch schon ins Bett.

5. Tag 24. September:
Amasya ist eine tolle Kleinstadt. Sie zählt momentan 75000 Einwohner. Meine familiäre Herkunft, die wohl sehr sehr sehr weit in der Zeit zurückzureichen scheint, begann hier noch zu Zeiten des Osmanischen Reiches. Ich weiß noch sehr wenig darüber aber meine Familie scheint hier sehr bekannt zu sein. Durch die Stadt fließt ein Fluß namens Yesilirmak, was so viel heißt wie "Grüner Fluss". Direkt an diesem Fluß sind viele Häuser erbaut - das gepostete Bild von Marja gibt euch einen guten Eindruck davon. Die Häuser sind wunderschön in einem alten, klassischen Stil erbaut und sind sehr stabil. Und es ist schön, morgens direkt auf den Balkon zu gehen und unter sich den Fluß zu erblicken sowie auf der anderen Seite das rege Treiben der Menschen.
Heute sind wir sehr viel unterwegs gewesen. Haben uns die vielen Felder angesehen, die meinen Großeltern gehören, auf denen u.a. Weizen, Mais, Sonnenblumen, Zwiebeln und Zuckerrüben angepfanzt werden. Dann waren wir bei den Bauernfamilien, die unsere Felder nun in der 3. Generation bestellen. Unsere Traktoren angesehen, Mähdrescher etc. - alles eine rundherum neue Erfahrung für mich.
Heute Abend waren wir noch ganz oben auf einem der Hügel lecker essen. Ich habe heute aus Respekt gegenüber meinen Verwandten und den Einheimischen heute mitgefastet. Bei mir sogar Extremfasting, weil ich heute vor Sonnenaufgang auch nichts gegessen hatte (ich bin einfach zu spät aufgewacht *g*). Also das heißt: Nichts essen und nichts trinken bis um ca. 18:43 Uhr Ortszeit. War hart aber ich habe es überstanden - TSCHAKKA. Natürlich reingehauen wie ein ausgehungerter Löwe *g* Da das Restaurant so schön oben liegt, konnte ich fast ganz Amasya von dort oben überblicken. Abends festlich beleuchtet in gelben, grünen und blauen Farben. Einfach nur traumhaft.

So - das war mein Bericht für heute. Wer sich übrigens fragt, wie ich in einem solchen Ort so weit vom Schuß einen ADSL-Zugang aufgetrieben habe: Ich habe einen ungeschützten WLAN-Zugang entdeckt *hihi* Ich gehe davon aus, dass das Hotel neben uns diesen Zugang (bewusst oder unbewusst ungeschützt) anbietet. Mich freuts - so kann ich euch das schreiben. Schlechtes Gewissen habe ich nicht, weil die Betreiber des Hotels auch entfernte Verwandte von mir sind. Also bleibt ja alles in der Familie 8-)
6. Tag: 25. September 2006
Einen wunderschönen guten Morgen wünsche ich euch. Zwar ist es schon 9:52 Uhr türkischer Zeit aber ich gammle lieber noch in meinem Bett herum. Muß ja sowieso irgendwann wieder arbeiten, also kann ich es hier mir erstmal gutgehen lassen :-n
Habe toll geschlafen. Die Vögel zwitschern draußen im Garten und zwischendurch hört man die Gebete, welche aus den Moscheen gesungen werden. Werde mich heute ein wenig in der Stadt umsehen und einzelne Straßenzüge erkunden. Da ich wieder mal zu spät aufgewacht bin, wird heute wohl auch ein Fastentag für mich werden, aber so schlimm ist das eigentlich gar nicht. Heute Abend um 19 Uhr darf ich ja dann wieder zuschlagen. Sicher wäre es kein Problem für mich, mir beim Supermarkt etwas zu futtern zu holen aber ich denke es ist besser, wenn ich auch mal sehe, was für Torturen die Menschen über sich ergehen lassen müssen. Ein ganzer Tag ohne Essen...was für ein Albtraum.
Später dann werde ich dann mit unserem Freund Mustafa zu seiner Familie fahren, bei der wir gestern schon waren und werde mich dort typisch türkisch essensmäßig verwöhnen lassen. Zuhause wohnen sie übrigens mit insgesamt 11 Menschen in einem Haus aber das Haus selbst ist dreistöckig und verfügt über 200qm. Also gar nicht so schlimm wie es sich anhört ;-) Da ich dort heute Nacht auch schlafen werde, werdet ihr entweder später noch was von mir lesen, oder aber erst morgen. Wünsche euch einen tollen Tag
Ghostwalker, Deine Berichte sind...
nunja... ehrlich gesagt.....







schön zu lesen. :-p Wie Insiderurlaub. :-grins
Freut mich das dir meine Berichte gefallen. Hoffe, es geht anderen auch so :-)

Nun, eben war ich etwas mit meiner Tante in Amasya spazieren. In einigen Ecken ist die Zeit wirklich stehengeblieben. Häuser um das 1900 stehen noch immer da als wäre nichts passiert. Auf der anderen Seite die 2 Haupteinkaufsstraßen, wo das Leben nur so brummt mit Geschäften ohne Ende. Apotheken, Metzgereien, kleine Supermärkte, Bäckereien und so weiter. Natürlich ist Amasya sehr muslimisch geprägt und hat daher auch einige Moscheen, die man jeden Tag von weitem her hören kann.
Wer von euch schonmal in Istanbul im geschlossenen Bazaar (Kapali Carsi) war, der wird sich freuen, das es diesen in klein auch in Amasya gibt. In einem alten Gebäude findet man so etwas wie die frühen ShoppingCenter. Es riecht nach Rauch, Gewürzen, Stoff und Tee.
Gleich werde ich abgeholt. Es geht ins Dorf zur Familie von Mustafa wo ich dann auch die Nacht über bleiben werde. Melde mich daher erst morgen wieder. Wünsche euch was...bis dann

PS: Gerade hat der Korangesang, pünktlich um 16 Uhr, angefangen.
Gestern Abend war noch richtig schön. Ein festliches Mahl wurde mir serviert inmitten der elfköpfigen Familie: Frisches selbstgemachtes Brot, warme Speisen wie Börek, Hühnchen und leckere Yoghurt-Suppe, Salat, selbstgemachter Käse etc. - gerade wenn man den ganzen Tag nichts isst, schmeckt man die ganzen Speisen irgendwie viel intensiver finde ich. Nun, nach dem essen noch viel unterhalten und letztendlich bin ich um ca. 23 Uhr Ortszeit schlafen gegangen.

7. Tag: 26. September 2006
Die Nacht währte allerdings nicht lange, denn wie es beim fasten so üblich ist, wird kurz vor Sonnenaufgang noch ausgiebig gefrühstückt. Also bin ich mit der gesamten Familie heute früh um 4 Uhr morgens (ich würde eher 4 Uhr nachts sagen) aufgestanden und habe mir den Bauch vollgeschlagen bzw. vollschlagen müssen. Die wurden nämlich richtig böse als ich meinte, das ich keinen Hunger hätte *g* Nun, es gab ziemlich sättigendes Essen mit viel Getreide und viel Fett, um den Magen voll zu halten. Ich bin solches essen überhaupt nicht gewöhnt aber habe trotzdem alles aufgegessen um meine Gastgeber nicht zu beleidigen. Nach langen Gesprächen sind wir alle dann um 6 Uhr morgens wieder ins Bett. Ich brauche euch nicht zu sagen was für ein Gefühl es ist, mit vollem Magen im Bett zu liegen und das auch noch um eine solch frühe Uhrzeit. Die 4 Stunden, die ich dann noch im Bett lag, kann ich nicht als Schlaf bezeichnen, sondern eher als Bauchschmerz.
Zeitig um 12 Uhr ging es wieder nach Amasya-Stadt und ich bin mit meiner Tante etwas durch die Stadt gezogen. Vorher sind wir noch hoch auf die Hügel/Berge, die die Stadt Amasya umgeben und haben erfahren, dass diese Stadt schon 3000 bevor Christus erbaut worden ist. Wow. Viele Gräber in den Bergen zeugen von diesen Zeiten. Aktuell finden dort noch einige Ausgrabungen statt.
Später haben wir uns noch ein wenig umgesehen und nach Postkarten Ausschau gehalten. Gefunden haben wir welche aber diese würde ich wohl nur als dritte Wahl kennzeichnen. Irgendwie schien es in ganz Amasya keine ordentlichen Postkarten zu geben, obwohl wohl mittlerweile viele Touristen herkommen. Ich habe mir schon überlegt, ob ich hier einen professionellen Touristenshop aufmache - ich denke damit könnte ich hier reich werden 8-) Im übrigen, ich gebe es zu, mag ich es nicht sonderlich, Karten zu schreiben. Das macht so viel Mühe und Arbeit. Ich weiß nie was ich schreiben soll und dann dieses Mal auch noch satte elf Karten. Heute Abend habe ich dann im Akkord 9 Stück geschrieben aber jetzt habe ich erstmal keine Lust mehr, auch wenn es nur noch 2 Stück sind, die beschrieben werden müssen *g*
Übrigens war ich heute noch beim Friseur, der sich eine halbe Stunde Zeit für mich genommen hat. Erstklassige Arbeit und das für satte 5YTL, was ungefähr 2,50 Euro entspricht. Ich habe ihm 10 YTL gegeben. Mann hat der sich gefreut :-)

Morgen geht es übrigens wieder in Richtung Istanbul (wieder 8 Stunden Bus-Fahrt *würg*) und übermorgen mit dem Flieger von Istanbul nach München zum Oktoberfest. Wahrscheinlich kann ich euch dann leider erst Samstag wieder schreiben, wenn ich in Frankfurt bin. Aber ich melde mich wieder - versprochen :-grins
wenn auch etwas spät, aber mir hats auch gefallen beim lesen!
sehr fein, Alperchen ;-)
Das freut mich sehr Carina :-) Solange auch nur eine Person das alles gelesen hat, war es der Mühe wert :-n