Zimt enthält den Duftstoff Cumarin, welcher in hoher Dosis zu Leberschäden führen kann. Nun wurden in industriell hergestellten Produkten, die Zimt enthalten, deutlich erhöhte Cumarin-Werte festgestellt, laut Verbraucherzentrale reichen schon kleine Mengen Zimtgebäck, um mit Gesundheitsschäden rechnen zu müssen. Wer in der Winterzeit dennoch nicht auf Zimt verzichten will, der sollte seine Kekse am besten selbst backen und dabei ausschließlich Ceylon-Zimt verwenden, welcher von Natur aus einen sehr niedrigen Cumarin-Anteil besitzt. Die erhöhten Werte in Industrie-Produkten deuten darauf hin, dass dort vermehrt Cassia-Zimt verarbeitet wird, der zwar billiger ist, aber deutlich mehr Cumarin enthält. Die Grenzwerte werden so im Endprodukt um das zehn- bis 40fache überstiegen. Die Verbraucherzentrale fordert daher, dass belastete Produkte aus dem Handel genommen werden.
Quelle: http://www.hr-online.de/website/radio/hr3/index.jsp?rubrik=13178&key=standard_document_26848800
Und hier noch ein Dokument des Bundesinstituts für Risikobewertung aus Juni 2006:
http://www.bfr.bund.de/cm/208/verbraucher_die_viel_zimt_verzehren_sind_derzeit_zu_hoch_mit_cumarin_belastet.pdf
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