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Onlinesucht

Artikel im intenet:
"Onlinesucht -

Zivilisationskrankheit der Zukunft?

Onlinesucht ...

-birgt die Gefahr der Abkapselung zur realen Welt
-gefährdet die Partnerschaft
-läßt Ehen zerbrechen
-gefährdet den Arbeitsplatz
-bringt massive finanzielle Verluste mit sich
Natürlich gilt das in ähnlicher Weise auch für andere Suchtformen wie Spielsucht, Alkoholismus oder Medikamentenabhängigkeit. Das besondere an der Onlinesucht ist jedoch, daß es zwangsläufig nur Internet-User betrifft und somit auch die Leser von LiebeLiebeLiebe, auf deren Wunsch wir das Thema schließlich auch aufgegriffen haben.

Was ist eigentlich Onlinesucht?

Onlinesucht nennt man den exzessiven Gebrauch des Mediums Internet.

Der Betroffene wird vom Internet beherrscht, statt es selbst zu beherrschen. Ein Verzicht auf das Internet erscheint ihm völlig undenkbar. Der Bezug zur realen Welt geht zunehmend verloren und er findet in der virtuellen Welt seine Anerkennung, seine Freunde, sein neues Leben.

Wie erkenne ich, ob ich süchtig bin?

Wann ist jemand süchtig, wann "nur" von etwas fasziniert?
Wann ist jemand ein Trinker, wann ist jemand ein Spieler?

Die Grenzen, wann jemand als "süchtig" zu bezeichnen ist, sind eher fließend und im Prinzip wohl nicht klar definierbar bzw. einzugrenzen. Wenn allerdings der Betroffene von sich selbst den Eindruck hat, daß seine Leidenschaft, sei es der Alkohol, das Roulettespiel oder das Internet, nicht mehr kontrollierbar und ein Verzicht ohne massive Mangelerscheinung nicht mehr möglich ist, dann wird er von eben dieser Leidenschaft beherrscht, statt sie selbst zu beherrschen. In diesem Moment reden wir von Sucht! Wenn das eigene Verhalten mehr und mehr zum Problem wird, die Beschwerden des sozialen Umfeldes sich häufen, dann sollte sich der Betroffene selbst überprüfen und sein Verhalten verändern.

Im folgenden sind einige der auffälligsten Anzeichen für Onlinesucht aufgeführt:

In Ihrer Partnerschaft beginnt es zu kriseln, weil es ständig Krach wegen des Computers gibt.
Freunde beschweren sich, weil ständig Ihre Telefonleitung besetzt ist
Telefon- und Internetkosten erreichen schwindelnde Höhen.
Schulden wachsen an - Mahnbescheide flattern ins Haus.
Ihr Interesse an Offline-Geselligkeiten läßt merklich nach.
Besuch ist eher lästig geworden, weil Sie doch viel lieber am Computer sitzen würden.
Falls Sie (noch) berufstätig sind, läßt Ihr Elan und Engagement im Betrieb merklich nach.
Ihnen macht der mangelnde Schlaf zu schaffen und Sie sind erschöpft.
Sie gehen statt real zu shoppen, viel lieber online einkaufen.
Ihre Kondition läßt merklich nach, da die Bewegung an der frischen Luft fehlt.
Sie fühlen sich nicht mehr in die Familie integriert, sondern eher als Außenseiter.
das Gefühl, von Freunden, Kollegen, und der Familie nicht mehr verstanden zu werden, bestätigt sich täglich.
Sie kapseln sich mehr und mehr von Ihrem "alten Leben" ab.
Wer sich hier wiederfindet und diese Symptome bei sich selbst entdeckt, sollte darüber nachdenken, ob er tatsächlich noch in der Lage ist, seine Onlinezeiten einzugrenzen bzw. für eine gewisse Zeit ganz darauf zu verzichten. Beziehungspartner im Leben eines Onlinesüchtigen fragen sich zu recht, welche Bedeutung ihr Dasein für den Betroffenen noch hat. Der Süchtige jedenfalls hat anscheinend abgeschlossen mit seiner realen Welt, auch wenn er das lange nicht zugeben mag. Auffällig wird es, wenn Sie ihn als hilfloser Außenstehender auf seine offensichtliche Onlinesucht ansprechen und er diese recht ärgerlich und massiv abstreitet. Er selbst hat längst bemerkt, daß mit ihm etwas nicht stimmt, aber - wie bei anderen Suchtformen wohl auch - redet er sich heraus, entschuldigt sich auffällig, daß er doch nur eben seine Emails checkt, wenn Sie ihn wieder mal am Computer vorwurfsvoll ermahnen. Daß er für seine "kurze Erledigung der Post" oftmals fünf bis zehn Stunden benötigt, will er nicht hören.[...]"



Jetzt möchte ich mal von euch wissen:
- wie steht ihr dazu?Denkt ihr,daß das internet eine Partnerschaft zerstören kann oder nicht?
- wie würde eine Lösung eurer Meinung nach aussehen?

Ich bin gespannt auf euere Meinungen :-n


:-e
(blau)jesse_blue
Och, Onlinesucht ist wiederum so ein Thema, die bei einer normalen Gesellschaft mehr Kontra als Pro im Falle bei einer Diskussion bringen würde.
Hm, ich jedenfalls nenne die Leute, die jeden Tag TV schauen, auch nicht TV-süchtig; gerade weil das TV selber heutzutage selbstverständlich ist wie das tägliche Brot.
Sagen wir es mal so: Es ist bei jedem unterschiedlich und die psychische Sucht wirkt bei jedem anders aus, bei einigen vielleicht stärker und bei anderen als Zeitvertrieb.
Bei dem Artikel vermisse ich eine ganze Menge (die Statistik, vielleicht eine subjektive Meinung einer Person ect.)
Bei dem Artikel selbst wurde nur auf mögliche Gefahren hingewiesen, und besonders drauf, daß es sich um Personen handelt, die das Medium als eine Art Religionersatz sehen.
Genauso wie auch beim Spielsucht, die wesentlich teurer als das Internet ist. Vielleicht eine neue These: "Internet- Das Heilmittel für die Spielsüchtigen?" Für die Gesellschaft ist jemand, der am Spielautomat hängt, etwas Normales, denn schliesslich macht das fast jeder. Anders als beim Internet, nachvollziehen können sie es nicht; zudem der grösste Teil der Gesellschaft so informiert wurde, daß sie noch im Stand der letzten 10 Jahren sind.

Ob die Partnerschaft drunter zu leiden hat? Der Benutzer selber oder der Partner? Wenn einer in der Partnerschaft das Hobby anderer Personen nicht akzeptiert, tja dann...
Freunde beschweren sich wenn die Leitungen besetzt sind. Viele benutzen aber jetzt ISDN, und ich beschwere mich auch nicht, wenn mich gerade jemand anruft, wenn ich am Essen bin.
Telefon- und Internetkosten erreichen schwindelnde Höhen. Widerspruch: Erstens werden Telefonkosten schon lange nicht mehr mitgerechnet, und zweitens seit der Zeit des Flatrates mittlerweise nicht das Problem.
Und und, habe keine Zeit weiterzutippen, schliesslich habe ich ja noch ein Privatleben. ;o)

Nur soviel dazu: altes Thema, vieles ist altbacken, die Gesellschaft mit alten Infos versorgt. Meistens sind es diejenigen, die lieber ein Kontra offiziell geben, und inoffiziell ein paar Stunden online zocken. ;o)

fröschlein

PS: Daß das Internet eine Bereicherung für die Gehörlosen sind, das wurde in dem Artikel nicht mal reingeschrieben. Wäre ich Redakteur würde ich den Artikel nicht wegschmeissen, aber ich würde dem Schreiberling sagen, daß er das lieber nochmal 20 mal überarbeitet. ;o)
hmm Melle....
Es gab mal eine Zeit, wo ich nach HAuse kam, in den Chat ging und Abends vor 2 Uhr nciht mehr raus kam... da würde ich mich schon als süchtig bezeichnen, ich hatte Telerechnungen im Monat von 400 Dm..g kein Witz....1,9 Pf. die Minute bei Freenet damals!
dann kam die Flat - und schon waren die Kosten kein Problem mehr, aber damals hatten wir noch kein Isdn und meine Eltern wurden langsam grummelig weil sie nie wer erreichte - sie wollten mir Zeiten vorschreiben wo ich rein darf und wo nicht ! Das schlug auch fehl..g - ich nahm mir einfach nach kurzer Zeit wieder das Recht dauer online zu sein ! :-)
Naja aber mittlerweile habe ich das ein wenig eingeschränkt bin zwar viel da - aber dennoch nutze ich auch wieder das RL etwas mehr ;-)
Meine Freunde danken es mir...g
ob man sich die Partnerschaft damit zerstören kann !? JA
ich tat es - nicht mit dem Inet - aber sowas ähnlichem - nennt sich Packet-Radio - wer mag kann sich das gerne mal auf www.ms3box.de durchlesen - ist die Site von BlackCrow da ist das nett beschrieben!
Durch diese Sache verlor ichd amals die Frau, die mir mehr bedeutete als mein Leben.. und es war ne harte Zit für mich - und ich denke oft an sie, Leute ich sag nur wenn der Partner meckert geh weg vom Computer folgt dem Vorschlag lieber... es macht sonst alles kaputt :-(


in dem Sinne hinab inne Rinne :-t

http://www.smily.at/smily/smily405.gif
(gruen)Predator(/gruen)
.....REALES LEBEN.....was ist das ????? hä


Freunde.........häääääää..... meein Compi ist mein bester Freud.*ggggggggggggggggg* lolwesch :-)


bye Andy


smile