Heute war einer der Tage, die mich vor einigen Jahren sicherlich entweder zu Weißglut oder aber vielleicht sogar zu einer richtig depressiven Stimmung gebracht hätte. Es war ein schlimmer Tag. Schlimm deswegen, weil ich mit Dingen konfrontiert wurde, an die ich selber niemals gedacht hatte, dass sie mal mir passieren würden. Ich stand vor einer Entscheidung, zu der ich buchstäblich gedrängt, ja sogar gezwungen worden bin.
Ich habe meine Wahl gehabt, ob ich mich zu der Entscheidung zwingen lasse oder bereit bin, andere Konsequenzen einzugehen. Eine Entscheidung, die mir zu Anfang nicht leicht gefallen ist. Aber je mehr ich darüber nachgedacht habe, umso sicherer wurde ich mir. Ich bin der Ansicht, dass man grundsätzlich bereit sein sollte, für seine Ziele zu kämpfen und seine feste Meinung zu vertreten. Dies gilt jedoch nur, wenn alle Parteien die ungeschriebenen Regeln des Respekts, der Achtung und des normalen Miteinander pflegen. Bricht jemand diese Regeln und sackt es dann auf ein Niveau der Beleidigungen, Angriffe und Drohungen ab, dann muß jeder für sich selber wissen, welchen Weg er geht.
Ich habe den Rückzug angetreten, da ich keine Lust habe, mich auf einem solch niedrigen Niveau mit Personen beruflich und auch privat auseinanderzusetzen. Ich verbuche dieses Ereignis als "Eine Erfahrung fürs Leben".
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