Jeder von uns hat sicherlich die letzten Tage und Wochen von der Vergewaltigung an der 14jährigen Stephanie aus Dresden gehört, spätestens nachdem der geständige Täter aufs Dach des Justizgebäudes geflüchtet ist.
Nun gibt es wieder Neuigkeiten, die die Öffentlich bestimmt beschäftigen werden. Nachdem das vorläufige psychiatrische Gutachten einen IQ von 138 feststellte, wurde vom Verteidiger heute eine Persönlichkeitsstörung als Ursache für die Tat genannt. Der Täter sei ein sensibler und intelligenter Mensch, der unter normalen Umständen nie zu einer solchen Tag fähig gewesen wäre. Ein Furunkel soll dafür gesorgt haben, dass sich Mario M. von seinen Mitmenschen emotional entfernte und eine andere Moralvorstellung entwickelte. Falls dies bestätigt wird, könnte ihn dies vor einem Gefängnisbesuch bewahren.
Überlegt ihr euch nun nicht, was ein IQ damit zu tun hat, ob jemand, bzw. warum jemand eine Straftat ausübt? Werden vermeidlich intelligente Menschen anders behandelt, als Menschen mit geringerem IQ? Und das auch noch vor Gericht?
Grundsächlich stellt sich natürlich auch die Frage, ob man prinzipiell nicht jede Straftat einer Persönlichkeitsstörung zuordnen kann. Denn was sonst, ausser einer Krankheit, einer anderen Moralvorstellung oder einem nicht vorhandenen Rechtsbewusstsein sorgt dafür, dass Menschen solche grausamen Taten vollbringen.
http://n-tv.de/731706.html
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