Nächstes Jahr scheint es soweit, dass ein weiterer Schritt in Richtung völlig autonomer Kampfeinheiten eingeläutet wird: In Südkorea plant die dazugehörige Regierung an der Grenze zu Nordkorea hunderte von stationären Robotersystemen einzusetzen. Diese Roboter sind so programmiert, dass sie autonom entscheiden, ob sie nach einer Warnung feuern oder nicht. Dazu stehen ihnen mehrere Waffen zur Verfügung vom leichten Maschinengewehr über nicht-tödliche Gummigeschosse oder Tränengas. Selbstverständlich können diese auch mit anderen Waffen nachgerüstet werden. Zusätzlich können diese Roboter auch mit einem Joystick und einem Touchscreen-Monitor ferngesteuert werden.
Angeblich kann das System beobachten, Ziele verfolgen und schießen sowie angeblich mit einer Mustererkennung Menschen, Tiere, Fahrzeuge oder Bäume auf eine Entfernung von bis zu zwei Kilometern bei Tageslicht und mit einer Infarotkamera Nachts bis zu einem Kilometer zuverlässig unterscheiden.
Die vollkommene Technisierung von Kampfeinheiten geht weiter voran und wir kommen immer mehr zu einem Szenario, das Kriege nicht mehr von Menschen sondern von Maschinen geführt werden. Weniger Tode wird es dadurch sicher nicht geben, aber vielleicht das Gefühl, sicherer zu sein? Bisher hat jede Entwicklung neuer Waffen nur zu noch mehr Toten geführt. Warum sollte es hier anders sein?
Sehr interessante Quelle: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/23/23972/1.html
Thema