Einer neuen Studie der Medizinischen Hochschule Hannover zufolge ziehen sich auffallend junge Männer mit psychischen Krankheiten ins Internet zurück. Mitarbeiter der Hochschule untersuchten 23 Probanden, die sich über einen langen Zeitraum täglich mehr als sechs Stunden im Web aufgehalten hatten. 80 Prozent der Untersuchten wiesen eine Depression, eine Angst- oder Persönlichkeitsstörung auf.
Das Problem ist nicht neu. Das Internet ist meiner Ansicht nach nur eine neue Art, mit seiner eigenen Krankheit umzugehen. Bevor das Internet soweit war, beschäftigten sich diese Menschen eben mit ihrem Computer und spielten alleine. Vor der Zeit der Computerspiele war es vielleicht der Fernseher und wieder davor saßen sie vielleicht einfach nur da. Das Problem
Das Problem ist meiner Ansciht nach wieder nicht alleine das Internet sondern die Gesellschaft an sich, welches sich verändert. Das Individuum wird immer unwichtiger. Wichtig ist die Masse. Für einzelne Wünsche und Begehrlichkeiten bleibt immer weniger Platz. Entweder funktionieren oder resignieren. Gerade im Internet können viele Menschen ihre Vorlieben, Träume, Gedanken und ihr Herz so einer breiten Masse zugänglich machen, wie sie es in der offenen Gesellschaft leider immer weniger können.
Meiner Ansicht nach ist aber noch immer die Familie mit ein Grund für solche Krankheiten und dafür, dass diese Personen allein gelassen werden. Erziehung, Liebe und Gegenseitigkeit waren doch mal die Standardbegriffe für eine Familie. Scheinbar ist es immer häufiger nicht mehr so. Denn wie sonst mag man erklären, dass Menschen so alleingelassen werden?
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