Deutschland steht aktuell mit rund 1,489 Billionen Euro in der Kreide. Das ist so viel Geld, das ich mir das gar nicht vorstellen kann. Der Bund der Steuerzahler (BdSt) macht Jahr für Jahr auf die Staatsverschuldung aufmerksam und drängt auf mehr Einsparungen im Haushalt. Wie sehr sich die Schuldenspirale dreht zeigt seit mehreren Jahren die Schuldenuhr in Berlin.
Im vergangenen Jahr betrugt der Schuldenzuwachs noch 2113 Euro pro Sekunde. Anlässlich der besseren Konjunktur und höherer Steuern (nein, nicht aufgrund der Tatsache das unsere Politiker so enorm gespart haben) haben der BdSt die Schuldenuhr auf "nur noch" 1056 Euro pro Sekunde umgestellt.
Natürlich ist es positiv zu bewerten, das weniger Schulden gemacht werden. Allerdings ist es nur ein kleiner Schritt hin zur völligen Schuldenfreiheit. Ich hoffe, dass unsere Politiker irgendwann einmal kapieren, dass dieser Staatshaushalt überbläht und zu kompliziert geworden ist. Und das nicht erst seit gestern. Sicher gibt es hunderttausende von Einsparmöglichkeiten, die bisher einfach nicht genutzt werden.
Eine gute Nachricht gibt es wohl auch noch: Die Bundesländer Bayern, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen wollen in 2007 ohne neue Schulden auskommen. Ob es klappt, werden wir sehen.
http://www.steuerrechtblog.de/staats-finanzen/2007/bdst-umstellung-der-schuldenuhr/
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