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Ganz nah dran mit Google Maps

Blogger haben herausgefunden, dass man Google Google Maps deutlich höher auflösende Bilder entlocken kann, als die Oberfläche des Dienstes zulässt. Um diese Funktion zu bekommen, wählt man den gewünschten Ort heraus, zoomt hinein so weit es geht und kopiert dann die rechts oben angezeigte, mit "Link to this page" beschriftete URL ins Adressfeld. In der URL seht ihr einen Parameter z, der dann mit 19 oder geringer beschriftet sein sollte. Ruft man diese Seite nun mit einem größeren Wert auf, z.B. mit der Zahl 23, dann kann man noch tiefer hineinzoomen.

Wer sich das Bild in der von der Quelle verlinkten Seite anschaut, ist entweder fasziniert oder geschockt. Man kann sogar Bilder erkennen. Und dies wohlgemerkt sind Bilder von einem zivilen Satelliten. Ich will nicht wissen, was militärische Satelliten alles sehen können. Wahrscheinlich sogar die einzelnen Buchstaben einer aufgeklappten Zeitung. Und das alles in Echtzeit. Zum Glück sind Dächer von Wohnungen und Häusern nicht aus Glas sondern aus Beton.

http://www.heise.de/newsticker/meldung/86410/
Zum Glück sind Dächer von Wohnungen und Häusern nicht aus Glas sondern aus Beton.


nun das ist eigentlich kein Hinderniss.

Infrarot sei Dank.
Das Beispiel zeigt einen kleinen Brunnen mitten in der Wüste. Nur ein paar Meter daneben ist alles unscharf. Eigentlich ist nur dieser Teil zugegeben ziemlich scharf.

Ich finde es sonderbar, das nur solch ein kleines Fleckchen so gestochen scharf fotografiert wurde. Meines Wissens her, zeichnet der Satellit doch die Oberfläche seiner Flugbahn auf...

Bin skeptisch!

Picasso
Es kann sein, dass nur einige Flecken Google so scharf zur Verfügung gestellt wurden. Google hat die Bilder ja eingekauft. Das Militär kann sicherlich dauerhaft überall scharfe Bilder erzeugen.

@Bautzius: Die Frage ist ja, wie viel man erkennt, wenn man Infarotaufnahmen verwendet. Ich kenne mich da nicht so gut aus.
Soweit ich weiß, werden viele Aufnahmen für Google Maps und Google Earth (ist eigentlich das Gleiche) von Flugzeugen aufgenommen. Das sind normale Touristenbomber oder Linienflieger.
Google zahlt für das Anbringen und Verwenden der Kamera während des Flugs.
@Bautzius: Die Frage ist ja, wie viel man erkennt, wenn man Infarotaufnahmen verwendet. Ich kenne mich da nicht so gut aus.


Da Infrarot letztlich eine Wärmebildaufnahme ist, sieht man alle Wärmequellen bzw. alle Wärmeunterschiede.

Ergo kann man erkennen, welche Anzahl von Personen bzw. Tieren in Haus sind. Die normale Kameratechnologie eines Spionagesatelitten hat eine Auflösung, das ein KfZ - Kennzeichen ohne Problem erkannt wird. Das war aber vor 10 Jahren schon so.

Übrigens ist die Auflösung für den Hausgebrauch unscharf gemacht, das gleiche passiert bei GPS, wo der Standort auf etwa 10 m genau ist. Die Originalen Daten erlauben eine Auflösung von 0,5 m. Im Kriegsfall ?? wird GPS ungenauer geschalten. Ich glaube > 500 m.
Ja, das die Bilder bei Google und auch bei Microsoft unscharf gemacht worden sind, weiß ich. Offiziell, damit keine Persönlichkeitsrechte verletzt werden. Inoffiziell kann man nur mutmaßen *hehe* Ich wäre nicht überrascht, wenn man tatsächlich jeden Buchstaben aus einer Zeitung lesen könnte.