Koprolalie
Die Koprolalie (griechisch der Dung, Kot und ich rede), auch Kot- oder Fäkalsprache, bezeichnet eine "fortgesetzte Neigung, beim Sprechen Ausdrücke und Bilder der Verdauungsvorgänge zu verwenden"...
Koprolalie ist auch als neurologisch-psychiatrisches Symptom bekannt. Eine besondere, ja geradezu kennzeichnende Bedeutung hat die Koprolalie beim Tourette-Syndrom, wo sie bei etwa 30%25 der Betroffenen als komplexe Lautäußernde Ticstörung erscheint, die sich darin äußert, dass der Betroffene plötzlich ohne erkennbaren Grund oder Zweck sowie willkürlich unbeeinflussbar sozial unangebrachte oder obszöne Wörter in regelrechten Salven von sich gibt. Vom Tourette-Syndrom Betroffene erleben dies als impulsiven Zwang, dem sie machtlos ausgeliefert sind.
Beispiel: http://www.youtube.com/watch?v=e_CYfv_lImk
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Picasso
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