Gestern habe ich mir auf Pro7 den Film "Open Water" angesehen. Obgleich schon etwas älter, hatte ich bis dahin nur einiges davon gehört, selber aber nicht gesehen. Die Story war schon ziemlich heftig: Ein junges Pärchen, zuhause von Arbeit erdrückt, entflieht dem Stress und geht in Urlaub. Sie wollen tauchen und das natürlich richtig. Als sie jedoch auftauchen stellen sie fest, dass das Boot verschwunden ist. Zunächst glauben sie daran, dass sie nicht an der richtigen Stelle sind doch die Stunden vergehen und es taucht kein Boot auf.
Der Film spielt ziemlich mit den Ängsten. Du weißt nicht, was unter der Oberfläche ist und auf einmal berührt dich etwas oder dir tut etwas weh. Man sieht eigentlich die ganze Zeit nur das junge Pärchen auf dem offenen Ozean treiben. Das Unvermeidliche rückt näher und der Schluss ist meiner Ansicht nach schon sehr krass.
Mich hat der Film ehrlich gesagt ziemlich mitgenommen obwohl ich was Horror etc. angeht schon einiges gewöhnt bin. Vielleicht einfach deswegen, weil es ziemlich realistisch ist, was dort gezeigt wurde. Sehr nachdenklich ging ich zu Bett und habe mir eines vorgenommen: Ich gehe niemals tauchen...
Den Film kann ich nur empfehlen. Allerdings nichts für schwache Gemüter.
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