ich nehme mir mal das recht zu behaupten, dass du in diesem fall an die bilder, die am 11.09. um die welt gingen anspielst.
nachweislich sind diese bilder weder aus afghanistan, noch aus dem irak, noch sind selbige in diesem jahrtausend aufgezeichnet worden.
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so wie ich das sehe, ist die USA ein Opfer der eigenen
politischen / militärischen intrigen geworden - man erinnere daran, dass die usa jahrelang, ich möchte fast von jahrzehnten reden, die Gotteskrieger (Mudschaheddin (!?)) unter anleitung des CIA sowohl militärisch, als auch finanziell unterstützt hat, da sollte die tatsache nicht aussen vor bleiben, dass auch ein Osama bin Laden eine CIA-Ausbildung genossen hat.
politisch ist soetwas nur mit äußerstem feingefühl zu lösen, siehe nahostkonflikt, hätten die usa ein wenig intelligenter gehandelt, und nicht gleich im überschwang der emotionen mit militärischen vergeltungsschlägen gedroht, würden wir vllt. an einem anderen punkt stehen, als heute.
kurze zwischenfrage, die usa haben es geschafft die mudschaheddin in den 80ern und 90ern zu unterwandern, warum hat man selbiges also nicht auch bei den EL Kaida-Kriegern versucht? hierdurch hätte eventuell das schlimmste vermieden werden können.
Die Menschen sind so voller Hass und wurden auch noch Jahre lang in ihrer Meinung bestätigt.
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Soviel habe ich gelernt: Es ist leicht Bush und die USA für ihr Tun zu verurteilen.Oberflächlich ist dies sogar berechtigt,aber wir als nicht-Amerikaner können mit Sicherheit nicht beurteilen,was für eine Wut das amer. Volk empfindet.
du gestattest mir doch sicher das ganze frei, in zwei unterschiedlichen ansätzen, zu interpretieren?
- auf das amerikanische volk bezogen - sie hätten nicht mal im ansatz das recht dazu irgendein volk bzw. eine religion zu hassen, besteht das amerikanische volk doch aus einer vielzahl von ethnien und religionen, deren ursprünge in der ganzen welt zu finden sind. ganz im gegenteil, die amerikaner können von glück reden, dass es sie nicht schon früher und nicht härter getroffen hat als am 11.09.2001, nachdem was sich dieses volk von kriegsverbrechern bislang geleistet hat, sollten sie es noch mit genugtuung vernehmen, nur das WTC verloren zu haben, und nicht mit Atombomben malträtiert worden zu sein.
- auf das afghanische / irakische (!?) / islamische volk bezogen - ja dieses volk hat, so bin zumindest ich dieser meinung, ein recht zu hassen, wurde doch das, von sehr hohem religiösen stellenwert, heilige land durch amerikanische soldaten entweiht. für uns "ungläubige" hört sich das ganze gelinde gesagt nach kickifax an, nur nimmt religion und religiöses leben in unserer gesellschaft noch lange nicht den selben stellenwert ein, wie im islam. weitere gründe wären in der ständigen ausbeutung der arabischen länder durch amerikanische ölinteressen / öl-großkonzerne zu suchen, hier in deutschland würde man sicher nicht anders reagieren, aber welche naturschätze haben wir schon zu bieten.
im übrigen können "wir" genauso wenig mitempfinden, was für eine wut in den muslimen hochkocht, auch mir würde nach jahrzehntelangem traktat der kragen platzen - und auch ich würde für mich die konsequenzen daraus ziehen.
Haben wir also das Recht die Amerikaner für ihre verzweifelte Handlung zu verachten,selbst wenn wir keinen Schimmer haben,wie eine friedlichere Lösung aussehen soll?!
ja - da in meinen augen auf unterschiedlichste weise, die genfer konventionen missachtet werden.
eine militärische handlung hat im computerzeitalter schlicht und ergreifend nicht verzweifelt zu sein, soetwas sollte überlegt sein.
ein land, das so schon nicht gerade von einem wirtschaftlichen aufschwung gekennzeichnet ist (es sei denn man betrachte den anbau/vertrieb von rauschgiften) bis auf die grundmauern und auf normalnull runterzubomben, ist im höchsten maße zu verurteilen. die opfer auf seiten der zivilbevölkerung, sind zu hoch, als das man sie als ungewünschten nebeneffekt abtakeln kann, die gefangenen werden unter unmenschlichsten bedingungen wie tiere im zoo zur schau gestellt und eingekerkert.
für eine friedliche lösung zu plädieren, ist mE der zug abgefahren, ist es auch müßig darüber jetzt diskutieren.
deswegen nur kurz: man hätte nicht erst nach dem 11.09.2001 auf die idee kommen sollen, das regime der taliban auseinanderzunehmen, man hat es jahre lang gewähren lassen, und doch rückten die menschenrechtsverletzungen seitens der taliban, und damit die bekämpfung selbiger, erst nach dem 11.09.2001 in das öffentliche interesse.
für mich habe ich bereits ein fazit gezogen, mit jedem tag an dem die usa weiter kriege führen, weiter die zivilbevölkerung abschlachten bzw. abschlachten lassen, steigen meine antipathien gegen dieses höchst verachtenswerte volk.
[Edit: falsch gesetzte Kommata, Post Skriptum: herausnahme von zitaten aufgrund von Überlänge]