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Selbstmord der Schlüssel zur Erlösung ?!?

Liebe MXler,

gestern war ich mal wieder im meien´bevorzugten Jugendclub !!! Na ja auf jeden Fall mussten wir halt feststellen das ein ganz paar Leben zerstört sind und wir uns eigent lich nur noch gefragt haben was wir hier auf dieser gottverdammten scheiß welt noch sollen !!! Und ob es nicht für alle beteiligen besser wäre, wenn wir uns einfach umbringen würden(mit Harakri oder so)!!! Doch was kommt danach !!! Was wird aus unserm Geist ??? Wird uns jemand vermissen ??? Was werden wir sein ???
Ward ihr auch schon mal in so einer Situation ???
Freu mich auf eure (hoffentlich zahlreichen antworten)

CU

Angel of Death
Suicid....
...ist definitiv der beste Weg.

Ich zweifel daran daß es irgendetwas nach dem eigenen dahinscheiden gibt.

Gute Reise.
;-(Manuel, du weisst was ich davon halte...

angelofdeath, wenige haben wohl ne richtige Vorstellung davon, was nach dem Tod ist, abba ich glaube bei einem kannst du dir sicher sein, dich wird wer vermissen:-(.
... abba ich glaube bei einem kannst du dir sicher sein, dich wird wer vermissen...

Man wird einen vermissen aber auch vergessen...

Suicid ist wohl der letzte Ausweg oder manchmal auch der Beste den man wählen kann. Dies ist einem ja zumindest gegeben, sein Leben selbst zu beenden wenn man will. Nur sollte man sich im Klaren sein, wenn man es tud, genau zu wissen ob es auch das richtige für einen ist und ob es nicht einen anderen Weg gibt ... nun gut viele werden wohl schon vor einem Selbstmordversuch gestanden sein oder!?!

Gibt es ein "danach" überhaupt? Man wird wohl früher oder später erfahren, was danach mit einem oder seinem Geist oder was auch immer passiert, wozu darüber nachdenken, man wird es eh erleben... Wobei ich denke es gibt kein "danach" ... ;)

..entweder du lebst auf eine art oder du stirbst..
:-1037


PS: "...wozu leben wenn man für 10$ beerdigt werden kann..."
eine beerdigung ist weit teurer als 10$!

eine beerdigung ist weit teurer als 10$!


sicher ist sie es.......ist ja schließlich "nur" ein spruch...

:-1037
Suicid ist der Weg der Schwachen.
Suicid ist der Weg der Schwachen.


Die Aussage würde ich noch einmal überdenken.
Selbstmord ist aus meiner Sicht gesehen keine Lösung....
Ich meine solche Gedanken wie: Ich frage mich was wir auf dieser Erde noch wollen.......da platzt mir die Hutschnur......naja gut so schlimm nu nich aber das is ja schon am Rande von ner Depression........Frage mich ja allen ernstes ob die so langeweile haben.

Wenn jemand stirbt um mal auf die frage im beitrag zu kommen,dann sind viele traurig,aber nach ner Zeit akzeptiert halt jeder das der Verstorbene nun nicht mehr ist und wird leider Gottes aus den Gedanken oft verbannt,aber ehr unbewußt.
Da Lob ich mir das Leben,da wird man nicht so schnell vergessen.
Ob die Seele eines Menschen weiterlebt weiß keiner.

Den SPruch mit den 10 euro für ne Beerdingung find ich ehrlich gesagt voll daneben,weil es Menschen gibt die an einer Finanzierung einer normalen schlichten Beerdigung vor dem Ruin stehen.


http://www.waterangel.de/japsi.gif
Man bringt sich also um, weil man Langeweile hat?
Aha,-...mir platzt auch gerade etwas.
Frage mich ja allen ernstes ob die so langeweile haben.

so etwas habe ich auch noch nie gehört, ob die langeweile haben.... Sag mal wie kommst du auf so eine Idee? Anscheinend warst du noch nicht wirklich in der Situation, dann würde ich auch "nichts" dazu schreiben, schon gar nicht so etwas....Sorry

Den SPruch mit den 10 euro für ne Beerdingung find ich ehrlich gesagt voll daneben,weil es Menschen gibt die an einer Finanzierung einer normalen schlichten Beerdigung vor dem Ruin stehen.

Da hast du schon irgendwo recht, nur so ist eben meine Meinung...entweder man akzeptiert meine Meinung oder man lässt es ;)

gruß,
death
Selbstmord ist aus meiner Sicht gesehen keine Lösung....
Ich meine solche Gedanken wie: Ich frage mich was wir auf dieser Erde noch wollen.......da platzt mir die Hutschnur......naja gut so schlimm nu nich aber das is ja schon am Rande von ner Depression........Frage mich ja allen ernstes ob die so langeweile haben.

Äh - was macht denn Leute mit Depressionen minderwertig?
Du hast es aber ganz richtig erfasst - Menschen mit suizidialen Gedanken sind wohl in dem Moment "depressiv" - naja nicht ganz richtig, da sie den "Rand" da schon längst überschritten haben....

Langeweile? hmm - aus Langeweile wird man depressiv? Oh...interssanter Punkt...
Oder man hat suizidiale Gedanken?

hmm, deine Argumentation erinnert mich doch glatt an jene KDF...
ups, ist wohl zu geschichtlich...


Wenn jemand stirbt um mal auf die frage im beitrag zu kommen,dann sind viele traurig,aber nach ner Zeit akzeptiert halt jeder das der Verstorbene nun nicht mehr ist und wird leider Gottes aus den Gedanken oft verbannt,aber ehr unbewußt.
Da Lob ich mir das Leben,da wird man nicht so schnell vergessen.
Ob die Seele eines Menschen weiterlebt weiß keiner.

Sind "viele" traurig? Kommt doch ganz darauf an wer stirbt?
Kann mir das z.B. bei meiner Person nicht vorstellen....
Unbewußt? Nein, weil die Person ihnen nicht wirklich etwas bedeutet hat - oder nicht genug.
Du wirst das spätestens dann sehen wenn du jemand kennenlernst der nach 20 Jahren noch immer stark trauert - dann wirst du wohl dazu fähig sein diesen Vergleich zu ziehen....
Ihr habt euch wohl noch nie so sonderlich mit dem Tode auseinandergesetzt?

*ggg* beim letzten Spruche kann ich mir ein Lachen nicht verkneifen.....
Im Leben wird man nicht vergessen?...
Oh du glücklicher Narr daß du noch solcherlei Illusionen hegen kannst....


Den SPruch mit den 10 euro für ne Beerdingung find ich ehrlich gesagt voll daneben,weil es Menschen gibt die an einer Finanzierung einer normalen schlichten Beerdigung vor dem Ruin stehen.

Meinst du es stört einen der nicht mehr existent ist noch was mit seinem Überbleibsel - seinen Ausscheidungen - noch passiert?
Fäkalien - die spült man auch einfach in die Kanalisation, warum nicht auch den leichnam? Oder in irgendeiner Gasse verrotten lassen?
Im Übrigen müssen finanziell schlechter gestellte die Beerdigung nicht voll und ganz tragen - wenn sie sich nicht leisten können...na und?
Das ist dann wohl die eigene Schuld...
Die Aussage würde ich noch einmal überdenken.


Hmmm. Also, ich hätte vielleicht nicht verallgemeinern sollen. Es gibt ja sehr differenzierte Gründe warum Menschen den Tod suchen.
Mein Satz bezog sich eigentlich auf die, die meinen, dass ihr Leben nicht so verläuft wie sie es sich erwünscht haben. (So hatte ich es zumindest aus dem Eingangspost rausgelesen)
Und aufgrund dieser Tatsache sich umzubringen finde ich schwach.
Warum sollte man aufgeben zu kämpfen? Was gibt es zu verlieren? Das einzige was der Mensch letztendlich verlieren kann ist das Leben. Warum sollte er es freiwillig wegschmeissen?
Das Leben sehe ich als Geschenk. Ein Geschenk das einem vielleicht nicht in den Kram passt, welches hässlich ist, aber das man nicht wegschmeisst. Man versucht einfach das beste daraus zu machen. Wenn man keinen Sinn sieht muss man einen suchen.

Das heutige Weltbild ist zu erfolgsorientiert. Entweder man ist Verlierer oder Gewinner. Eine Mitte gibt es nicht.

Diese Einstellung hat wohl schon viele Menschen in den Tod getrieben.


Hmmm, vielleicht fehlt mir die Erfahrung, aber das ist meine "Weisheit", das was mich bis jetzt das Leben gelehrt hat. :-x
nach langer abwesenheit meld ich mich auch mal wieder zu wort......

yomyael, seit wann sind depressive menschen denn sofort selbstmordgefärdet? wenn das deine meinung ist dann sind wir wohl alle selbstmordgefährdet.....denn depressionen sind natürlich und jeder von uns hatte sie bereits.....

zur info: Depressionen - Syn. depressive episode, (engl.) major depression; psychische störung mit trauriger, gedrückter stimmung, pessimistischer zukunftsperspektiven, interessenverlust, freud- u. Gefühllosigkeit, hemmung von antrieb und denken, energie- und kraftlosigkeit, vermindertem selbstwertgefühl, appetitverlust, schlafstörungen, evtl. angst- und selbstötungsneigung.....dazu kommen noch die sonderformen:
1.: Dysthymie (syn. neurotische Depression): chronische depressive verstimmung;
2.: larvierte Depression (syn. somatisierte Depression): vielfältige funkt. organbeschwerden u. vegetative störungen stehen im vordergrund;
3.: wahnhafte depression (syn. psychotische Depression): wahngedanken, z.B. verarmungs-, schuld- u. versündigungswahn, hypochondrischer u. nihilistischer wahn;
4.: reaktive Depression: traurige verstimmung, ausgelöst durch ein äußerliches, schmerzliches verlustereignis;
5.: Altersdepression: ersterkrankung nach dem 60. Lj.

das, wovon du sprichst nennt man "burnout-syndrom"......
aber das erleiden dieses burnout-syndroms bedeutet noch lange nicht das man suizidgefährdet ist.....
das einzige was menschen zu selbstmord antreibt ist stress.....
stress, dem entsprechende personen, nicht gewachsen sind oder wo menschen gar nicht erst versuchen ihn zu bekämpfen.....

es gibt klare unterschiede und ich wäre vorsichtig suizid und depressisive menschen unter einen hut zu stecken......
denn das sind zwei paar schuhe, wie sie unterschiedlicher nicht sein können......

zwar begehen die meisten depressiven menschen keinen selbstmord, die meisten selbstmordversuche werden jedoch von menschen verübt, die unter depressionen leiden. Ihre selbstmordrate ist 25 mal so hoch wie bei nichtdepressiven menschen (Flood & Seager)

Anbei einen interessanten Text, den ich aus dem Buch Psychologie von Zimbardo habe.....
Deprssionen und Selbstmord bei Jugendlichen
Eines der alarmierendsten sozialen Problemen der letzten jahrzehnte ist der anstieg der selbstmordrate bei jugendlichen. das belegten US-amerikanische Daten.
alle neun minuten macht ein teenager einen selbstmordversuch, und alle 90 minuten bringt sich einer um. in einer woche gibt es 1000 selbstmordversuche und 125 selbstmorde von teenagern. in den letzten 20 jahren ist die selbstmordrate um 300 %25 angestiegen (coleman).

Welche Lebensstile und - muster stehen gewöhnlich im zusammenhang mit selbstmord bei jugendlichen? bei den jungen finden die meisten selbstmmorde bei jenen, wo verhaltensstörungen (aggressives, gewalttätiges, unruhiges verhalten) und drogenmissbrauch zusammentreffen. das zweithäufigste muster ist das des übertriebenen ehrgeizigen männlichen perfektionisten, der sozial gehemmt und bei vielen sozialen und beruflichen herausforderungen überängstlich ist. bei den mädchen ist depressives verhalten der wichtigste prädikator für selbstmorde im jugendalter. diese symptome spiegeln ernsthafte emotionale störungen im leben und selbstmordgefährdeten jugendlichen widerm, die oft unentdeckt oder unbehandelt bleiben. der selbstmord bei jugendlichen ist ein impulsiver akt, der aus stimmung der augenblicks entsteht. typischerweise tritt er als die letzte stufe einer phase inneren aufruhrs und äußerer not auf. die mehrzahl der jugendlichen selbstmordopfer hat mit anderen über ihre selbstmordabsichten gesprochen oder ihnen davon geschrieben. folglich sollten äußerungen über selbstmordpläne immer ernst genommen werden (shafii, carrigan, whittinghill & derrick). zusätzlich zu langandauernden psychischen problemen mangelnder anpassung gibt es einige belastende faktoren, die suizidale handlungen auslösen können. das zerbrechen einer engen beziehung ist das bedeutendste traumatische ereignis bei beiden geschlechtern. andere wichtige vorausgehende ereignisse mit kausaler wirkung, die gefühle der scham und schuld schaffen und das ich des jugendlichen überwältigen können, sind körperliche mißhandlung, einer schlägerei zum opfer fallen, vergewaltigung oder erstmalige inhaftierung. selbstmord ist eine extreme reaktion auf diese akuten stressoren, besonders dann, wenn die jugendlichen sich nicht ind erlage fühlen, sich hilfesuchend an andere zu wenden.
Mädchen und Jungen verhalten sich bei der ausführung ihrer suiziden handlungen wie die erwachsenen ihres geschlechts. Jungen verwenden mit größerer wahrscheinlichkeit schußwaffen- und bringen sich damit um. bei mädchen ist es wahrscheinlicher, das sie selbstmordversuche begehen, aber die sind mit größerer wahrscheinlichkeit in lage, sich anderen in der not anzuvertrauen, weil sie häufiger in ein unterstützendes soziales netzwerk integriert sind (holden).
was der selbstmord ans licht bringt, ist das zusammenspiel sozialer und umweltbedingter faktoren und individueller psychischer prozesse. das erkennen der anzeichen suizidalen denkens und der erfahrungen, die derartige destruktive gedanken in gang bringen oder intensivieren können, ist ein erster schritt zur prävention. edwin schneidmann (1987) ein psychologe, der fast 40 jahre lang menschen mit suizidalen neigungen untersucht und behandelt hat, kommt zu dem schluß: "selbstmord ist eine verzweiflungstat eines verstörten und eingeschränkten bewusstseins, unter scheinbar unerträglichen und unbezähmbaren schmerz...... Tatsache ist, daß wir den schmerz lindern, die enttäuschten bedürfnisse wieder in ihr recht setzen und die einschränkungen des suizidalen denkens reduzieren können".

noch was von mir:
bei uizidgefährdeten personen sollte man auf das risiko der stigmatisierung achten....ein stigma ist ein schandmal oder eine brandmal.....manche menschen mit suizidalen gedanken setzen sich ein solches mal auf aber viele bekommen es von anderen aufgesetzt.....man sollte beachten das man solche menschen tiefer in ihr loch stößt als das man sie herausholt......

Prox
(blau)Also ich würde einfach sagen, Selbstmord ist immer die beschissenste Lösung... Das Thema hatte ich vor zwei Wochen, als ich meinen Kerl abgeschossen habe. Er hat mich auch ständig unter Druck gesetzt, dass er sich umbringt, wenn ich gehe. Und ich war ganz allein da... Naja, nachdem ich einen guten Freund mitgeschleppt habe, konnte ich alles regeln, meine Klamotten holen usw. Das Endresultat war: Wir mussten ihn mit zwei Leuten von der Balkonbrüstung ziehen, hatten uns geprügelt und hatten voll Stress, bis die Bullen kamen... Jetzt befindet er sich in professioneller Hilfe... Allerdings hat er auch eine gespaltene Persönlichkeit, labert nur geistigen Dünnschiss, vonwegen was er alles hat und wer er ist. ... Alles kacke... gg
(blau)hmmm... also ich halt mich bei dem Thema raus ... aba Clubi süsse .. ich glaube das gehört hier nich her ;) das is ne sache zwischen dir und ihm *lächelz*
Ihm wirds nit so arg gefallen, dassu hier alles öffentlich schreibst ;)

Bye,
Leo
Kann mich da nur voll und ganz Frosch%27s Worten anschließen.

:-e
als kleines dummes ding hab ich mal damit gedroht mich umzubringen. aber eigentlich nur um aufmerksamkeit zu erregen. heute weiß ich dass mir mein leben viel zu wichtig ist um es zu beenden. ich lebe gern.

:-1017
Ach, wie glücklich sind die Toten.

(von Friedrich Schiller)


gruß,
:-1037
Nein, wie wahr.Depressive Menschen sind nicht automatisch, nicht zwangsläufig suizidgefährdet, aber können es eben sein.Wenn Jemand Äußerungen über einen bevorstehenden Suizid macht, sollte man dies aber trotz Allem nicht außer Acht lassen, daß soetwas tasächlich geschehen kann.

Wenn Jemand der Meinung ist er müsse sich umbringen, aus welchen Gründen auch immer.Warum sollte ihm daß Recht denn nicht eingestanden werden?!Nur weil man selbst daß Leben als <<lebenswert>> ansieht, müssen daß doch nicht Andere gleichzeitg auch.Wer schon einmal zietweise unter DEpressionen gelitten hat, wird sich unter Umständen vorstellen können, wie schwer es ist zum Beispiel dauerhaft mit einer psychischen Krankheit leben zu müssemn.

Und Nein, nicht immer ist eine Therapie der letzte Ausweg.
Ich finde es lächerlich über Andere zu urteilen, wenn man nicht ansatzweise die Beweggründe des Jenigen verstehen kann.

Wer sagt denn das das Leben ansich für den Anderen schön ist, wer sagt das ein Leben mit Psychosen, Neurosen, div.anderen psy. Störungen tatsächlich lebenswert ist?

-M.
ps.:
(blau)ich glaube das gehört hier nich her ;) das is ne sache zwischen dir und ihm *lächelz*(/blau)


*röflchen,nerv*



Ich möchte mich erstmal auf den Punkt oben beziehen. Ob man glaubt das es nach dem Tod noch etwas gibt. Ich denke schon.

z.B. gibt es Säuglinge die vielleicht nur 5 Minuten leben und dann an Kindstod sterben. Das soll alles gewesen sein? Das kann ich nicht glauben.

Ich glaube ebenfalls daran das man mehrere Leben gelebt haben muß. Wie kommt es sonst, daß wir manche Sachen einfach intuitiv tun? Auch dafür gibt es keine Erklärungen. Wir tun sie einfach.

Oder was ist mit Träumen?

Jeder kennt das. Wir träumen nachts vielleicht von einem Ort , Situationen etc. an dem man aber in seinem Leben noch nie gewesen ist oder die man noch nie erlebt hat. Woher kommen aber diese Bilder?

Ich habe selber einen Selbstmord in der Familie erlebt. Und ich kann nur sagen, ich war geschockt und auf eine Art auch fasziniert von dem Mut der aufgebracht werden muß, so einen endgültigen Schritt zu gehen.

Im Nachhinein betrachtet war es für diese Person sicher besser, nur für die Hinterbliebenen ist es sehr schwer, damit klar zu kommen.

Aber jetzt zu behaupten "Selbstmord ist keine Lösung" würd ich nicht, da es situationsbedingt ist.

Ich weiß nur, bevor ich alt und krank alleine in einem Krankenbettzimmer vor mich hinwegitiere, würd ich den Selbstmord vorziehen

:-1028
ps.:(blau)ich glaube das gehört hier nich her ;) das is ne sache zwischen dir und ihm *lächelz*(/blau)

*röflchen,nerv*

also miss sei doch nich so pöse :-t....*bussi*

death
Ich will nicht sagen das Selbstmord ein Verbrechen ist. Aber oft wird nicht zuende gedacht. Wer weiss was nach dem Tod geschieht? Niemand. Keiner kann sagen ob es einen dannach besser geht, ob die Probleme die einen in dieser Welt belasten dannach verschwunden sind. Man kann glauben, aber glauben heisst nicht wissen. Was hier und jetzt ist, das weiss ich. 100%25.

Vielleicht ist es der Sinn des Lebens das Leben zu meistern.

(ps: passt auch in... (linkto)65657(/linkto))
Was hier und jetzt ist, das weiss ich. 100%25.


Ich für meinen Teil könnte nicht 100%25 sagen, was Hier&Jetzt ist.Wer weiß schon wirklich wie sich das eigene Leben entwickelt?!Das Hier&Jetzt halte ich genauso unklar, wie den Tod.Wer sagt/kann Jemanden sagen daß es tasächlich im Hier besser wird?Wer nimmt so eine Verantwortung auf sich?Natürlich ist es sinnvoll, eine Psychotherapie oder dergleichen anzustreben, wenn Derjenige soetwas will und kann.Es gibt heute zahlreiche Hilfen die man in Anspruch nehmen kann.

Aber wie woodstock schon gerade erzählte, muß man Jedem den Wunsch eingestehen oder es versuchen zu akzeptieren wenn Jemand den Freitod wählt und des Lebens müde ist.

[Kann dazu ein Buch empfehlen >>Wenn es dunkel wird-zum Verständnis des Selbstmordes<< Kay Redfield Jamison]

http://www.philosophia-online.de/mafo/heft2001-03/wenn_es_dunkel_wird.htm
Wie mann ja merkt haben sich hier die Leute ganz Gedanken gemacht !!!

Es bezieht sich ja eigentlich bei uns darum das wir imma wieder verlieren was uns eigentlich lieben !!! Und das man halt angst hat irgendwelche engeren Bindungen einzugehen weil man angst hat diesen Menschen wieder her geben zu müssen.

Und wenn mann imma wieder angefangen hat sich das Leben neu zuordnen und grad wieder so einigermaßen glücklich ist und dan auf einmal wieder alles kaputt ist, hat mann dann auch irgendwie keine Lust mehr auf Leben !!!

Weil es ist einfach schrecklich wenn mann durch die Öffentlichkeit geht und alle sind glücklich und lachen !!!
Alle haben ihren spass nur DU (genau Du) bist allein. Sowas führt dann dazu dsa Leute kaum noch ihr zuhause verlassen und halt sich in Todessehnsüchten rumquälen !!!


Also denkt mal drüber nach (vor allem Lovingdeath dessen kommentare eigentlich sinnlos sind)

See us in Hell


Angel of Death
Es bezieht sich ja eigentlich bei uns darum das wir imma wieder verlieren was uns eigentlich lieben !!! Und das man halt angst hat irgendwelche engeren Bindungen einzugehen weil man angst hat diesen Menschen wieder her geben zu müssen.


Ich bin der Meinung sobald man zu Jemanden eine engere Bindung eingeht, muß man eigentlich schon damit rechnen irgendwann, beim Einen früher, beim Anderen später wieder verlassen zu werden.Oder selbst zu verlassen.Das dies schwierig ist, ist keine Frage.

Wenn man das Leben als eine Herausforderung und einen Lernprozeß ansehen kann,[wie es zum Beispiel im Buddhismus der Fall ist] stellt sich der Sinn&Zwecks des Leidens, des Schmerzes zwar auch des öfteren, aber man hat etwas Greifbares das man festhalten kann, wenn es "schwer" wird.
Ich wusste als ich das Hier&Jetzt geschrieben habe, dass es Widerspruch gibt. Ich meine mit Hier&Jetzt den Augenblick... Den klitzekleinen Augenblick Leben den einen in dem Moment durchströmt. Den hat man und den kann einem keiner nehmen, ausser der Tod.

Wer sagt/kann Jemanden sagen daß es tasächlich im Hier besser wird? Wer nimmt so eine Verantwortung auf sich?


Arg... du drehst es einfach nur um. Du bist nun mal im Hier... wenn du Tod bist gibt es keinen Weg zurück. Ich meine das auch ein wenig anders. Ähnlich dem Sprichwort lieber ein Spatz in der Hand als eine Taube auf dem Dach. Selbst wenn es nach deinem Tod besser wird. Dann braucht man auch keine Angst mehr vor ihm zu haben.

Der Selbstmord ist unnatürlich. Nichts ausser dem Menschen tötet sich selbst. Sicher, es liegt daran, dass der Mensch sich selber reflektieren kann. Sein Handeln bewerten. Oft vergisst er dabei überhaupt zu handeln.

Auffällig ist dass es in schlechten Zeiten wie einem Krieg sehr viel weniger Selbstmörder gibt wie in guten. In guten Zeiten ist jede Kleinigkeit lebenszerstörend.
Auffällig ist dass es in schlechten Zeiten wie einem Krieg sehr viel weniger Selbstmörder gibt wie in guten. In guten Zeiten ist jede Kleinigkeit lebenszerstörend.


...ein wirklich guter Satz

:-1028
Also denkt mal drüber nach (vor allem Lovingdeath dessen kommentare eigentlich sinnlos sind)



also......um mal so was anzumerken....ich denke hier kannst du dir wohl nicht anmaßen, zu entscheiden, wessen kommentare sinnlos sind und wessen nicht. du hast den beitrag begonnen und du hast antworten gekriegt!

und erklär mir mal was dar dran sinnlos ist.


´till the end
completely (schwarz)lost