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Gibt es einen Gott ???

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Es gibt keinen Gott. ;o)

Da es eher ne Umfrage ist, brauche ich es nicht zu begründen. gg
die frage sollte eher lauten: GLAUBT ihr, daß es einen gott gibt oder nicht? denn eine absolute aussage, wie froggy sie tätigte, ist von vorneherein falsch, ob mit oder ohne begründung ;-)

zur zeit GLAUBE ich nicht an einen gott - wer weiß, was ich in ein paar jahren denke? muß mich erst noch intensiver mit philosophie, theologie, etc. beschäftigen, bis ich eines tages sage: "JA! jetzt habe ich ein weltbild aufbauen können, daß für mich alle wichtigen fragen beantwortet und alle phänomene erklärt!" aber dann WEIß ich immer noch nichts - ich GLAUBE es lediglich zu wissen :-t.

*gruß* ABA
Also ich bin ihm noch nie begegnet, daher schwer zu sagen.
Auf einer Seite könnte ich mir schon vorstellen das es das jemanden gibt, aber manchmal habe ich auch so meine Zweifel.


BlackCr http://www.smily.at/smily/smily384.gif w
http://www.froggyland.de/images/kraehe.gif
Also wenns einen gibt kanne r mich nciht leiden so wie ich vom Leben bis jetzt auffe Fresse bekommen habe!!!

http://www.smily.at/smily/smily405.gif
(gruen)Predator(/gruen)
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Püh, Abalone. Es war von vorneherein klar, daß es sich um eine Glaubensfrage handelt; sonst wäre es keine sog. Umfrage, denn es wird da immer gefragt, ob man entweder daran glaubt, oder wie man darüber denkt, oder eine persönliche Meinungsbildung dazu ect.
Mein Beitrag war eher wie ich dazustehe, also auch automatisch eine Antwort, daß ich daran nicht glaube. Okay, es war absolut und direkt; und ich liebe es. zwinkers
Man kann die Frage schon so stellen, allerdings lässt sich die Existenz eines oder mehrerer Götter weder schlüssig beweisen noch widerlegen, es ist und bleibt daher eine Glaubenssache und es ist jedem selbst überlassen, welche Argumente er als die schlüssigsten empfindet.

Da die Menschen generell schwer mit Ungewissheit leben können, denke ich analog zu Feuerbachs Projektionstheorie, dass die Menschen irgendwann angefangen haben, an ein höheres Wesen zu glauben, um einen Fixpunkt oder ein Ziel des Lebens zu haben. Die Christen glauben an einen Gott, der alle Züge eines idealen menschlichen Wesens trägt, sie haben also ihre Erwartungen auf ihn übertragen. Für die Gläubigen bedeutet die Existenz eines Gottes eine große Erleichterung, weil sie den Sinn ihres Lebens quasi vorgegeben haben, sie haben feste Normen, die sie nicht unbedingt hinterfragen müssen und die Christen brauchen auch vor dem Tod keine Angst zu haben, da sie an die Auferstehung glauben.

Marx hat die Religion als das Opium des Volkes bezeichnet. Während die Reichen Opium nutzen konnten, um der schmerzlichen Realität mit ihren vielen Fragen auszuweichen, konnten sich die Armen nur noch in die Religion flüchten. Der Theorie nach dient sie auch dazu, die Benachteiligten durch die Hoffnung auf das Paradies vom ( gewaltsamen) Ändern ihrer realen Lebensbedingungen abzuhalten.

Gott ist für mich also ein nettes Produkt der menschlichen Phantasie.

Sha
Das Interessante ist doch, daß die Menschen unabhängig von allen anderen Völkern an höheres Wesen wie Gott glaubten, ohne jemals irgendwie zusammengetan hatten. Da wäre die Götterlehre von Homer (Zeus, Athene ect.) bei den Römern denke ich mal daß es Jupiter war, beim Islam der Allah, bei den Juden der Jahwe und bei den Christen wäre Jesus Sohn Gottes. Daß in den Bereichen die Glaubenslehre entwickelt worden war ist möglich, selbst auch bei den Ägyptern.
Während vom parallelen her und extrem unabhängig selbst die Nordmänner wie Germanen und Wikinger an Götter wie Thor, Odin ect. glaubten, ohne jemals eine Absprache mit den südlicheren Anhänger gehabt zu haben um an Gott zu glauben.
Kurios ist z.B. der Buddhismus von Tibet hin zum Thailand, die ebenfalls an etwas glaubten.
Selbst ich musste mich wundern, daß Inkas einen Glauben nach etwas Höherem hatten und die Indianer an Manitu glaubten. Wie kam sowas zustande, erst nach der Entdeckung Amerikas?

Die Frage nach dem Glauben an Gott ist uninteressant für mich, sondern eher die Frage, wann, wo, wie und warum so ein Glaube bei vielen Völkern entstanden wurde.
Ich glaube ich bin eine Göttin.....meine Göttin....cool was?
Ich bin die Göttin in meiner kleinen Welt und wenn da noch wer ist dann ändert das eh nix oder sollte es das?
Wenn dieses Etwas wollte das wir es kennen dann glaub ich würden wir davon wissen.
Vielleicht meldet es sich irgendwann bei dir wenn es mag....

Buuuhhhhhhhhhhhhh
An welche Dinge denkst du zum Beispiel, Kabaschlumpf?
gegenfrage: was ist mit satan oder "dem bösen"?

soll nicht heissen dass ich satansanhänger wäre oder ähnliches ... ich denke nur, es kann gut nicht ohne böse geben, also gott auch nicht ohne den teufel!

ob ich selber an gott glaube.. eher nicht. ich schliesse mich da eher abalones meinung an, die beschäftigung mit philosophie bringt einen zum nachdenken, und teilweise überdenkt man dabei auch sein gesamtes weltbild.

Ivy
Ich glaube eigentlich nicht an Gott, denn angeblich ist er der "liebe, gute" Gott. Er soll also für Recht und Ordnung sorgen?! Warum kommt es dann immer dazu, dass manche Massenmörder frei rumlaufen und unschuldige Menschen sterben? Es gibt da noch einige andere Punkte, weshalb ich nicht an Gott glaube, aber muss ich ja nicht alle aufzählen.
Und sollte es ihn doch geben, werde ich mich persönlich bei ihm entschuldigen, an seiner Existenz gezweifelt zu haben (er verzeiht mir sicher *g*)
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hail,
nun ich persönlich glaube an meinen eigenen gott...den gott des terrors ;))))
nein aber prinzipiell bin ich der meinung daß wenn man an etwas wirklich glaubt, was sich der baren substanz an materie entzieht, daß dieses etwas dann wirklich existiert..auch wenn es nur in der vorstellung eines menschen existent ist..aber wer kann schon sagen was real ist und was nicht? demzufolge glaube ich auch daß alle götter der geschichte existent sind/waren (die nordischen götter sind ja bekanntlich gestorben bzw. einige) nunja und kann mir irgendwer bitte eine definition geben was "gut" sein soll und was "böse"? abgesehen davon...der christliche gott ist ja nicht unbedingt als gutmütig zu bezeichnen, da ja das alte testament mit zur christlichen lehre gehört und er in selbigem eben doch recht oft als jähzornig dargestellt ist.
nun ich glaube die entstehung der götter hängt damit zusammen daß die menschen früher sich wohl die eigene entstehung nicht als zufall erklären konnten sondern hinter allem eine geregelte macht sehen wollten, und sich dann eben als sinnbild dieser götter schufen mit ihren jeweiligen patronagen, wobei auch zu beobachten sind daß die ersten götterkulturen meist matriarchisch waren, da ja die erde in den meisten kulturen als weiblich dargestellt wird, und sich die patriarchalischen gestalteten götterhierarchien erst später hervortraten...
desweiteren...es gibt sehr wohl einige kulturen ohne götter...jedenfalls nicht als solches...der buddhismus zum beispiel hat keine götter...und gautama sidharta buddha...er war halt "einfach" nur der erleuchtete....darüberhinaus ist auch der taoismus bzw der konfuzismus weitestgehend götterfrei..jedenfalls soweit ich mich erinnern kann...haben die keine götter...hatten die inka götter?...*kopfkratzt* naja der inka wurde wohl als gottgleich vereehrt gleich den pharaonen in ägypten....hmm die maya hatten götter (quetzacoaxtl oder wie man den auch immer schreibt *g*)

nunja und alles in allem..ich glaube nicht an einen gott/götter....ich glaube an eine pure eigenschaft..das Chaos und den Terror


(blau)QUALkommando(/blau)


"Fürchte dich nicht,
denn ich habe dich erlöst;
ich habe dich bei deinem namen gerufen;
du bist mein,"
(Jesaya 43,1)



ps: ich liebe solche diskussionen ;))))
gott? wer ist gott?

http://pc.exit.mytoday.de/dio/Dia.gif
%27Diablo%27
hmm erschreckend...
glaubt denn hier überhaupt jemand an so etwas wie einen gott!?!?

meiner meinung nach ist die frage ob ich an gott glaube keine frage von religion, aber ich kann mir nicht vorstellen das es so etwas nicht gibt ...
also ich weiss nich die ganzen religionen...

1. christentum: die geschichte von jesus, was soll ich dazu sagen? also das es jesus gab denke ich schon, ob der was mit gott zu tun hatte? keine ahnung. denken wir mal so: würde heute einer wie jesus kommen würde er als verrückt erklärt werden und seine anhänger als sekte, liegt das nun daran das die leute früher leichtgläubiger waren?? oder sind damals echt sachen passiert die heutzutage nicht mehr geschehen??

2. der islam: ich bin als moslem geboren, hmm mohammed? ja den gab es definitv vor ca. 500 jahren .. ob er nun wirklich gottes wort überbracht hat oder die sachen seiner fantasie entsprungen sind kann kein mensch sagen, fakt ist das der islam dem christentum garnicht mal so unähnlich ist, manche moslems behaupten der islam sei die richtige religion weil sie die jüngste der 3 grossen religionen sei und somit gottes letzes wort, ich weiss nicht was ich davon halten soll, aber auch hierbei glaube ich das mohammed heutzutage für verrückt erklärt worden wäre .. genau wie jesus.

3. buddismus: hmm ... diese religion unterscheidet sich sehr von den obigen beiden, vieles ist anderst man betet nicht einen einzelnen gott an .. man glaubt an wiedergeburt und charma ... buddah war eigentlich auch ein normaler mensch .. sogar ein reicher, der das aber nicht mehr wollte und von zuhause wegging um die erleuchtung oder so zu finden, er hat auch vor dem buddismus den wir heute kennen 2 "religionsähnliche sachen erfunden" und beim dritten mal hat er es wohl dann geschafft und wurde erleuchtet und ist dann von land zu land gezogen und hat seine lehre den leuten gebracht, meiner meinung nach trifft es der buddismus am wenigsten, buddah würde auch heutzutage defintiv in ner anstalt landen oder als sektenführer gelten oder so gg ...
es gibt noch vieles an religionen aber ich kenn mich da net so aus, da gibt es noch sooo viele natur-völker-religionen die wir nicht mal kennen.. denen ich aber auch nicht wirklich nachgehn würde g..

also ich bleib bei meiner meinung: es gibt einen gott!!
die religionen halt ich alle für etwas unglaubwürdig, die eine mehr die andere weniger, wobei ich sagen muss das ich den christentum doch etwas mehr glauben schenken würde als den anderen, was ich aber nicht tue.
wer/was/wie gott ist .. oder das was gott sein könnte kann ich mir nich im geringsten vorstellen...
es muss aber was geben, genauso finde ich - wo wir schon beim thema sind - das es auch was böses geben muss, ob das nun die gestalt von satan ist oder was anderes wag ich auch nich einzuschzätzen ich denke aber das der satan wie wir ihn kennen (aus unserer fantasie) nicht so existiert...
puuh ich glaube das war mein längster forumeintrag gg
*sichaufschulterklopft gg* ... ich wette den wird niemand lesen aus faulheit .. lool

euer smoky
ich habs jetzt mindestens dreimal versucht! ich würde so gerne etwas zu diesem thema schreiben, aber ich würde mit meiner Meinung wohl den Rahmen sprengen!

ich weiß nur, dass mein leben bist jetzt alles andere als harmonisch und liebevoll war!

Ich glaube an keinen Gott - ich glaube an mich selbst und an das Schicksal... und ohne mich jetzt bemitleiden zu wollen: das schicksal meint es nicht mit jedem gut!!!!!!

ich werde weder irgendwann kirchlich heiraten, noch meine kinder taufen (sollte ich jemals welche bekommen), dass sollen sie irgendwann selber entscheiden!!!

für mich gibt es keinen gott mehr und sollte er irgendwann unerwarteterweise einmal vor mir stehen - dann werde ich ihm ins gesicht spucken!!!!


LB
Ich glaube an einen Gott "Da Oben".
Ich bin zwar nicht religiös erzogen worden, glaube jedoch an einigen Stellen der Bibel. Manchen mögen mich jetzt vielleicht für bescheuert halten. Aber das ist nun mal meine Meinung und ich stehe dazu. Ich hatte vor 2 Jahren einen sehr heftigen Autounfall (Als Beifahrer). Ein kleinenwenig mehr Pech und ihr würdet mich alle nicht kennengelernt haben. Spätestens seit diesem Zeitpunkt, wo ich wusste "Ich hab überlebt", habe ich angefangen noch mehr an Gott zu glauben.

Die Leute die nicht an Gott glauben, gegen die hab ich nichts. Ist ja deren Meinung - und das toleriere ich.

Anders rum gibt es viele Menschen, die sich ein Spaß daraus machen, dass sie nicht an Gott glauben. Sie erhalten sich der "Gotteslästerung" mit Ausdrücken und Schimpfworten gegen den "Schöpfer". z.B. habe ich heute ein Lied bei nem Freund gehört, übers Internetradio (irgendein Piratensender). In diesem Lied kam u.a. der Satz vor "Gott ist ein ..." Anstatt "..." müsst ihr euch einen herablassenden Ausdruck für "Schwuler" vorstellen.
(Es ist vielleicht komisch, dass ich das jetzt hier nicht ausschreibe, aber für solche Sätze gegen Gott habe ich absolut kein Verständnis).

=>Also diese Leute, die es wirklich bringen, so einen in meinen Augen "Scheiß" zu schreiben/sagen/rufen/singen (wie auch immer), die verachte ich. Und ich denke DAS hat auch einen festen Grund.

-Nicht das ihr jetzt alle glaubt, ich sei in einer Sekte oder so ;) Ich bin einfach OHNE äußere Einwirkungen so groß geworden.

mfG MaC
Hhhhmmmm...

Also das ist mein erster Eintrag hier im Forum und ich schreibe eigentlich nur, weil mich das Thema hier schon sehr oft zum Nachdenken gebracht hat...

Ich glaube schon an einen Gott, aber ich glaube an ihn als Schöpfer, nicht als Lenker.
Ich kann Anklagen wie: "Dann hätte das und dies und jenes nicht passieren können oder dürfen!" nicht ganz nachvollziehen.

Ich denke, Gott hat den Menschen erschaffen - und zwar so, wie er ist ... mit einem freien Willen !!!
Wo wäre denn der Mensch noch Mensch, wenn jedesmal, wenn er seinen Willen gegen die Allgemeinheit richtet oder gegen die allgemeine Ansicht, jemand eingreift und ihn hindert ???
Jeder kann aus seinem Leben machen, was er will, so sehe ich das, aber er muss sich dann hinterher auch dafür verantworten!!!

Allerdings glaube auch ich nicht unbedingt an die Weisheiten der einzelnen Religionen, ich kann es zum Beispiel nicht verstehen, warum man Sonntags unbedingt in der Kirche beten muss, anstatt es da zu tun, wo man sich wohl fühlt (katholisch erzogen wurde ..*gg*)

Bussi,
Wonne
Woher kam Gott?
(blau)Also ich weiß nicht so recht ob ich an Gott glauben soll. Denn es heíßt ja das Gott die Menschen erschaffen hat... aber es gibt immer noch Wissenschaftler die bezeugen können das wir vom Affen abstammen. Jedoch dagegen kann keiner Beweisen das Gott uns geschaffen hat...

Eure Snickers (/blau)
Leider ist immer noch der Allgemeine Irrglaube verbreitet, dass der Mensch vom Affen abstamme. Dem ist, nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht so. Der Affe und der Mensch hatten einen gemeinsamen Vorfahren.
Es wird gerätselt warum sich die Entwicklung in zwei Pfade trennte.

Das aktuelle Spiegel-Titelthema beschäftigt sich mit einer dieser Theorien, welches die Entwicklung des Menschen so extrem anders Verlaufen lies als bei anderen anderen Lebewesen dieser Welt. Die [Sprache]
Sers!

Ich bin zwar getauft worden, glaube aber dennoch nicht an einen Gott. Nunja, als so ein kleiner Stepel konnte ich mir ja nicht aussuchen, welcher Religion ich angehören wollte..
Zu froggys Frage: Fakt ist, dass viele Völker schon sehr früh unabhängig voneinander Götter verehrt haben. Fakt ist ebenfalls, dass sich die Menschen damals viele Naturphänomene, -katastrophen und überhaupt Vorgehensweisen in der Natur nicht logisch bzw. wissenschaftlich erklären konnten (zB das Aufgehen der Sonne, Blitze, Donner, Feuer, usw). Ich weiß nun nicht (und es ist mir auch ziemlich egal), wann und wo das alles angefangen hat, aber ich denke, dass die Menschen sich auch und hauptsächlich deswegen Gottheiten "ausgedacht", haben um den ganzen Dingen einen höheren Sinn zu geben und um es sich erklären zu können. Das war dann eben der Gott X, der mal wieder einen Vulkan ausbrechen lassen hat (deshalb hatten ja die Ägypter, Römer, Griechen, u.a. eine Vielzahl Götter und jeder war für etwas bestimmtes verantwortlich war. Und da überall auf der Erde "unerklärliche" Dinge passierten, haben sich auch viele verschiedene Kulturen und Völker ihre Gottheiten mental geschaffen. Damals gab es auch noch keine heiligen Schriften und Religion war damals was ganz anderes als heutzutage. Da waren halt nur diese höheren Wesen, die über die kleinen sterblichen Menschen wachten und ihren Zorn an ihnen ausließen.
So in etwa, denke ich, ist das Göttertum und damit auch die Religion geboren worden. Wie sich nun daraus unsere heutigen Religionen alle miteinander entwickelt haben, weiß ich nicht, dazu hab ich in der Schule zu wenig aufgepasst s-)

Ich habe mal gehört, es wäre bewiesen, dass ein Mensch (wer auch immer) um das Jahr 0 Millionen von Menschen mobilisiert hat. Ob das nun so war oder nicht, kann ich nicht sagen. Auch finde ich es seltsam, woher nun diese Schriften alle kommen. Die ganze Bibelgeschichte, AT, NT, die Evangelien usw. kann man sich doch eigentlich nicht ausdenken... zumindest nicht allein und in dem Umfang.
Hmm, bin auch kein Theologe und habe nicht vor, es zu werden! Habe mich voll und ganz der Naturwissenschaft hingegeben, da hat man wenigstens was handfestes... *g*

Seve
...solange ein kind an den nikolaus glaubt, so existiert er für dieses kind als (mehr oder weniger) reale person...wenn es es brav ist bekommt es geschenke, wenn es böse ist gibt es die rute.

manche mögen das jetzt anstößig finden und es ist mit sicherheit provokativ, aber mit gott ist es doch ähnlich oder? glaube ich an ihn, so glaube ich daran für ein gutes leben belohnt und für meine verfehlungen bestraft zu werden.

ich glaube menschen können ohne regeln nicht leben...sie wollen immer wissen was falsch und was richtig ist...alles einordnen können...die religion (welche auch immer) gibt uns diese regeln vor...mit einer übermächtigen person als richter.
als kind soll mich der glaube an den nikolaus dazu bringen artig zu sein, den eltern zu gehorchen u.s.w. ...später sagt mir die religion ich soll meine nächsten lieben oder keine gewalt anwenden oder nicht ehebrechen oder oder oder! die frage ist würde eine gesellschaft ohne regeln funktionieren? ich glaube einmal nicht!

solange der glaube einem menschen hilft soll er glauben, ob an einen gott...mehrere götter...die wissenschaft...das glück...schicksal...sich selbst...
...an irgendwas glaubt jeder von uns und schaden tut es nicht solange man in der lage ist tolerant anderen gegenüber zu sein (was leider das problem mit jeder form der religion ist...sie erhebt den anspruch die einzig wahre zu sein)

was mich betrifft so glaube ich das es nötig ist an etwas zu glauben...es mag ja so etwas wie höhere mächte...höhere wesen geben, aber fragt euch mal:
warum sollte ich das glauben was es laut irgendwelcher überlieferungen jemandem eingeflüstert haben soll??? warum sollte ich jemanden brauchen der mir sagt wie ich mit diesem höheren wesen kommuniziere, warum sollte ich einen bestimmten ort brauchen um ihm nahe zu sein???

das alles hält mich davon ab in die kirche zu gehen und an irgendwelche heiligen schriften zu glauben u.s.w.

:-1058
(blau)Habe mich voll und ganz der Naturwissenschaft hingegeben, da hat man wenigstens was handfestes...(/blau)

Hat man das?
Vor einigen Jahrhunderten war es erwiesen, daß die Erde der Mittelpunkt des Universums ist - wenig später fand man heraus, daß es dann doch eher die Sonne ist, um die sich alles dreht. Heutzutage ist man sich mal sicher, daß sich das Weltall ewig weiter ausdehnen wird, dann heißt es wieder, es dehne sich zwar aus, aber nur bis zu einem bestimmten Punkt, dann wird es kollabieren. Welche Auffassung heute wieder mehr Popularität hat, weiß ich gerade nicht.

Und schauen wir uns mal die Physik an: ist ja zunächst alles ganz toll, man hat da einen Tisch, wenn man mit der Hand drauf haut, spürt man, daß da etwas ist, etwas "Greifbares". Man weiß mittlerweile auch, daß der Tisch aus kleinen Atomen besteht - aber wenn man bedenkt, daß diese Atome nicht eng aneinander kleben, sondern es riesige Zwischenräume gibt, ist es schon erstaunlich, daß man mit der Hand nicht plötzlich durch den Tisch durchgreift (schließlich besteht die Hand ja auch aus Atomen und eben ihren Zwischenräumen). Diese Atome galten lange Zeit als die kleinsten Teilchen - bis man irgendwann entdeckte, daß die "Unteilbaren" sich doch noch teilen ließen - die Quarks waren geboren. Und langsam kommt man in ganz abstruse Gefilde - da gibt es plötzlich überhaupt keine "Teilchen" mehr, sondern nur noch Kräfte, Kraftfelder - und die sollen sich sogar noch so stark krümmen, daß man gar nicht mehr von einem "Raum" sprechen kann ... wie kann man sich da noch erklären, daß man etwas vermeintlich festes, materielles trifft, wenn man mit der Hand auf den Tisch schlägt - dieser aber im Grunde nur aus Kraftfeldern, also alles andere als Materie besteht? Der Materialismus dürfte eigentlich gar nicht mehr existieren, er wurde durch seine eigene Wissenschaft ad absurdum geführt - mit konsequentem Materialismus kommt man nicht ans Ziel: er findet keine Erklärung für die Welt. Ich zitiere den Astronomen Robert Jastrow:
"Es scheint, als ob die Naturwissenschaft niemals in der Lage sein wird, den Vorhang vor dem Geheimnis der Schöpfung zu lüften. Für den Wissenschaftler, der im Glauben an die Macht der Vernunft gelebt hat, endet die Geschichte wie ein schlechter Traum. Er hat die Berge der Unwissenheit erklommen; er ist dabei, den höchsten Gipfel zu bezwingen; und als er sich über die letzte Felskante emporzieht, wird er von einer Schar Theologen begrüßt, die schon seit Jahrhunderten dort sitzen."


Ich persönlich - habe noch zu viele ungeklärte Fragen, als daß ich behaupten könnte, für mich ein stimmiges Weltbild gefunden zu haben. Aber eines habe ich verloren: meinen Respekt vor der Wissenschaft. Sie ist im Grunde doch nicht mehr als ein großes Glaubensbekenntnis, also genau das, was sie ihrem Gegenpart gern lächelnd vorhält. Zu einem Gott habe ich allerdings auch noch nicht gefunden, wobei ich den Religionen (egal welcher Art) nicht mehr derart ablehnend gegenüber stehe, wie ich es einst tat. Ich schwimme irgendwo dazwischen und bin noch auf der Suche nach dem Ufer ...
ich hatte noch nie einen grund an gott zu glauben deshalb gibt es für mich auch keinen. ich bin mit 16 aus der kriche ausgetreten und habe es noch nicht bereut.. war dort eh nur an meiner konfirmation zu besuch. trage auch kein ketten mit kreuzen oder so... das würde gegen meine meinung sprechen.

:-1017
Damals hatte man geglaubt, bewiesen zu haben, dass die Erde der Mittelpunkt des Universums war. Anfangs war es sogar eine Scheibe mit einer riesigen Kuppel und einem dort aufgemalten Himmel. Damals "sah" man ja auch noch nicht mehr, geschweige denn konnte man sich vorstellen, dass Himmelskörper einfach so im All "hängen" und sich umeinander drehen. Dass diese sich dabei noch voneinander fortbewegen, ist auch bewiesen. Natürlich kann man nicht sagen, ob und wann das ganze sich umkehren wird, man kann ja auch nicht bestimmt sagen, ob es den Urknall gab. DAS ist eben noch eine Theorie.
Auch mit den Atomen ist es so: Man hat mit dem Nachweis der Existens von Atomen ja nicht den Beweis erbracht, dass es auch die kleinsten Teilchen überhaupt sind, man dachte es nur und daher heißt das Atom ja auch.
Es wird in allen Naturwissenschaften, sei es die Biologie, die Physik, die Astronomie oder die Mathematik, immer wieder Felder und Gebiete geben, die noch nicht entdeckt, erschlossen oder er-/geklärt wurden, eben diese "abstrusen Gefilde". ;-) Davon leben ja Wissenschaft und Forschung. Wäre ja schlimm, wenn schon alles entdeckt wäre..
Oder wie kann man erklären, dass sich Masse in Energie umwandeln kann? Wäre das nicht so, dann würden wir tagtäglich im Dunkeln sitzen :-
Das mit den Kraftfeldern hab ich noch nicht gehört. Kann ich nichts zu sagen. Jedoch gaukeln uns unsere Sinne nunmal vor, dass dort ein irgendwie gearteter Tisch steht. Und wenn man ihn anfässt, dann merkt man das auch, da unsere Tastsinneszellen Signale ans Hirn leitet usw...

Um 1600 gab%27s mal nen Mathematiker namens Descartes. Das war in einer Zeit, in der die Wissenschaft auf der Stelle trat und man frug sich, ob alles das, was man so kannte und wußte, überhaupt richtig ist. Also zweifelte er alles solange an, bis er Gründe dafür gefunden hatte, warum er es als wahr befinden sollte. Von ihm stammt der Spruch "Cogito, ergo sum" (Ich denke, also bin ich).
Von ihm stammt übrigens auch die Idee des kartesischen Koordinatensystems ;-)

Ich persönlich toleriere natürlich jede Religion, glaube aber selbst nicht. Denn es ist eben nur Glauben. Die Wissenschaft hingegen heißt nicht umsonst so, aber manchmal ist es eben doch nur der Glaube zu wissen. ;-)

Seve
du bezahlst für deinen segen
für die angst vor dem tod
dein geld hält sie am leben
gibt ihnen ihr täglich brot
du hängst an ihren lippen
und du glaubst, das du sie brauchst
dann klammer dich an sie
bist du verfaulst


ich scheiße aud die kirche
ihren papst und seinen segen
ich brauch? ihn nicht als krücke
ich kann alleine leben
falls du ihn brauchst
werde mit ihm glücklich
doch zwing mir nicht deinen glauben auf


zensur und moralismus
ist alles was sie bringt
eine halbe erlösung
der himmel stinkt
und du willst für sie sterben
in ihrem namen
für die kirche
für die armen


ich pisse auf den papst
und seine römische zentrale
auf den vatikan
und seine sklaven
ich glaube nicht an eure worte
ich bin doch nicht bekloppt
denn wer keine angst vorm teufel hat
braucht keinen gott ...




wolfsblut
see the sunrise over her skin



Ich glaube an die Existenz eines Gottes,

...aber nicht an sein Bodenpersonal...


http://www.rootfile.net/MeeTiNX/HaRDCoDeD.jpg
Zu froggys Frage: Woher kam Gott?

Woher kam die Welt?
->Urknall?
Was war vor dem Urknall?
-> Ein pulsierendes Universum!
Ähnlich einem idealen Pendel, welches keinerlei Reibungskräften ausgesetzt, einmal angestoßen ewig schwingt ohne das dem System Energie hinzugefügt werden muß.
Ein ideales schwingendes Pendel gleicht in dieser Beziehung einem Pendel in Ruhe. Der Haken - Das Pendel muß erst einmal angestoßen werden!
-> Vor dem Universum existierten Felder, die die zur Entstehung der Welt benötigten Asymmetrien verursachten!
Doch woher kommen diese Felder, wodurch wurden die Felddifferenzen hervorgerufen, die wiederum die Asymmetrien bedingten?
-> Semantisch betrachtet läßt sich die Frage nach einem "Vor dem Urknall" nicht sinnvoll beantworten, da "Vorher" und "Nachher" Begriffe unseres täglichen Sprachgebrauches sind, die sich zwar im Alltag bewähren aber keinesfalls immer gelten müssen. Zumal es sich um zeitliche Begriffe handelt, die unberechtigterweise auf einen Zustand vor der Zeit angewandt werden. Die Planckzeit weicht dieser Problematik lediglich aus.

Woher kam Gott?

Aus einem Glaubenssystem herauß würde die Antwort auf die Frage, woher Gott kommt, lauten, aus sich selbst herauß oder Gott ruhte in sich selbst, oder schwebte über das Wasser oder am Anfang war das Nichts (und Gott) oder metaphysisch: Das Ich setzte das Nicht-Ich, um selbsttätig zu werden!
Sehr unbefriedigend ist diese Antwort möglicherweise für jemanden der nicht glaubt. ;O)