Antwort
Soll es mich zum lachen bringen oder meint Ihr es echt ernst?!
Es ist gar furchtbar, was hier an geistigem Müll fabriziert wird. Die einen versuchen sich krampfhaft nicht in irgendeine Ecke drängen zulassen, die anderen dasselbe. Jeder ist darauf bedacht, mit möglichst geringem Schaden davon zukommen, totale Blamage.
Aber bevor man mir jetzt noch unkritische und vom Thema abweichende Bemerkungen unterstellt, will ich doch wenigestens zu den einzelnen Beiträgen Stellung nehmen, auch wenn mich das Thema ziemlich langweilt.
Schon der Eingangsbeitrag ist sowas von schwammig, da könnte man glad vermuten, es stimme, was über die Folgen der Droge thesenhaft behauptet wird. Schon für die Behauptung, es sei nicht anders, als der morgentliche Gruss, verdient einen Allerwertestentritt der höchsten Qualität.
Dann geht es weiter mit den lächerlichen Argumenten der pseudogesunden Freunde der Droge. Die Argumentationsbasis besteht immer darin, dass es zwingend notwendig ist, sich durch bewusstseinsverändernde Mittel den gewissen Schuss zugeben. Es scheint undenkbar, ohne gewisse Mittel auszukommen, so ist auch die Eigenart der wenig durchdachten Argumente nicht fördernd für die Standhaftigkeit der eigenen Thesen.
Die eine Droge soll dadurch besser werden, dass die andere Droge schlechter gemacht wird. Fehler im Denkansatz besteht darin, dass man die Gefahr beider Drogen nicht widerlegen kann.
Als nächstes kommt die Unterscheidung zwischen physischer und psychischer Abhängigkeit ins Spiel, es wird einfach vorrausgesetzt, dass man es gegeneinander aufwiegen kann, betreibt eine, auf den ersten Anschein, logische Folgerung, beides hervorzurufen sei generell schlimmer, als nur eines.
Dann folgt ein weiterer absolut naiver Vergleich zwischen Alkohol und Cannabis, bzw. anderen Wirkstoffen, die zum "kiffen" verwendet werden. Alkohol hätte doch viel gravierendere Folgen als dieses andere Genußmittel. Ganz unbedacht dabei, ist die Menge und die Dauer des Genußes. Wusstet ihr, dass Zucker süchtig machen kann und die Schäden weitaus schlimmer sein können, als durch jede illegale Droge?!
Danach folgt ein Ansatzargument, was erst garnicht zu Ende geführt wird, da die Idiotie selbst erkannt wird. Es gibt vielerlei chemische und biologische Mittel, die zur Pflege von Kranken eingesetzt werden, ohne dass diese als Genußmittel dienen. Oder würde jemand auf die Idee kommen, Morphium zu legalisieren.
Dann folgt ein dümmlicher, kapitalistischer Songtext, der irgendwas beschreiben oder erläutern soll; als nächstes singen wir dann um ein Lagerfeuer herum, dieses Liedchen und grinsen uns dabei gegenseitig an, weil wir uns doch so lieb haben.
Es werden wieder Gründe dafür geliefert, warum denn alles mögliche genauso schlecht sei wie das "kiffen", aber widerlegt wird die Schwäche nicht.
Dann kommt mein absoluter Lieblingsbeitrag von jemanden, der sich selber als "Pussy" betitelt. Soll man sowas ernst nehmen oder es doch lieber zu den anderen "Sendung mit der Maus für Erwachsende" Kasetten legen.
Gewisse "Pussy" meint doch ernsthaft, jeglicher Alkohol würde Agression hervorrufen, es wäre ja alles so schlimm gewesen, aber nur der Alkohol war Schuld. Es würde ein einer Discothek nur "gesoffen", dabei weiss jeder 12jährige, dass man gerade bei solchen Massenveranstaltungen am besten auch an härte Sachen kommt (sogar ohne zu bezahlen).