offenbar haben wir zwei vollkommen verschiedene auffassung, was kontrovers ist & was nicht..
wenn für dich (oja, der titel impliziert es wohl, kann´s dir noch nicht einmal verübeln) dieses forum eine plattform ist, sich gegenseitig ob verschiedener auffassungen die köpfe virtuell einzuschlagen & nicht die inhalte kontrovers sein sollen sondern lediglich die ausdrucksform der poster, ob aufgrund der eloqenz, lückenloser argumentation oder aber auch nur bemerkenswert durch die ob der komik kaum zu überbietende selbstherrlichkeit.., dann hast zu zweifelsohne recht..
dieser art sind meine threads sicher nicht, da ich dieses forum nicht als spielwiese meiner komplexe gebrauchen möchte
interessant sind mir kontroverse inhalte, unterschiedliche betrachtungsweisen eines themas & kritische anmerkungen, wenn ich mich wieder mal in eine richtung verrenne..
mag sein, daß ich ein falsches bild von den anderen foren hier habe & daß ich zu sehr von der ähnlichkeit mit chatworld geblendet werde, aber solch eine erwartung ist mE in anderen foren als der arena hier absolut deplaziert..
ich möchte kein einfaches "ja"..ich möchte ein "nein" oder ein "ja, aber.."
wenn eine solche vorgehensweise an der idee des betreibers vorbeigeht und/oder wenn ich merke, daß mir dieses forum nicht die diskussionen bringt, die ich mir erhoffe, bin ich schneller wieder weg als du schauen kannst.. kein grund zur aufregung also
@exakt..
das ist wohl das dilemma der philosophie.. sie hinterfragt all-es, was sie kontrovers macht, andererseits aber schließt sie nichts wirklich aus.. (oder sam?)
mir erscheint das, was du über mut und feigheit als verschiedenen ansichten verschiedener menschen sagst daher sehr "logisch"..eine wertung jeglicher art ist immer einnahme einer perspektive..
mir persönlich scheint ein freitod aus der motivation einer ausweglosen situation nur sehr schwer nachvollziehbar, weil ich davon ausgehe, daß ein mensch, wenn das leiden wirklich unerträglich wird, aus dem lebensinstinkt heraus soviel kraft entwickeln kann, die situation, wenn schon nicht zu meistern, dann aber zu umgehen lernen kann..
entgegen diesem lebenstrieb aber sich das leben zu nehmen, verlangt mE in seiner schwäche unendliche stärke.
mir selbst erscheint es oft, daß ich zu dieser schwäche zu stark bin..mag paradox klingen, ist es aber nicht wirklich..
in dem zusammenhang fällt mir noch ein gedanke ein.."alle lust will ewigkeit, will tiefe tiefe ewigkeit"..: ich kann mir gut vorstellen, daß nicht nur aus lebensmüdigkeit, sondern auch & vielleicht noch viel verzweifelter aus einer lebenshungrigkeit & das wissen sich am leben niemals wirklich "satt" essen zu können der freitod gewähl wird..
eine wesentliche entscheidung, ob freiwilligaus dem leben zu scheiden oder nicht, ist wohl auch die vorstellung darüber, was denn danach sein könne..
die selbstmordattentäter der anschläge in den usa z.b. .. was muß in den menschen vor sich gehen, um den eigenen tod & denen so viele menschen inkauf zu nehmen?
allein die überzeugung, das paradies würde auf sie warten?
wo doch andererseits mord & auch selbstmord im islam gleich dem christentum als "sünde" bezeichnet wird? (oder bin ich da falsch informiert?)
chronischwirr&zeitweilenetwaslang..
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