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Ritalin-Drogen für Kinder?!

Vermutlich kennen die wenigsten das "Medikament" Ritalin- es wird hauptsächlich Kindern die am "Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom" "leiden" ...früher wurden solche Kinder als schwierig aber normal bezeichnet..(Mozart...zum beispiel soll ein hyperaktives Kind mit Neigung zu Wutanfällen gewesen sein).
Heute stellt man solche Kinder mit Drogen wie Ritalin, aus bequemlichkeit(?) oder unwissenheit(?)still.

Zu Ritalin: http://www.barbara-simonsohn.de/ritalin.htm
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikeldruck.asp?id=17166

es handelt sich hier um ein Psychostimlanzium...es wirkt im Zenteralen Nervensystem und im Kortex. SOLL jedoch kein körperliche, jedoch eine starke psychische Abhängigkeit hervorrufen. Es kann zu psychotischen Zuständen mit vor allem optischen Halluzinationen/wahnhaften Erleben kommen.
Durch Überdosen kann es zum Herzversagen wie auch Atemstillstand kommen. Hochdosierungen können Psychosen wie andere psychische und physische Nebenwirkungen mit sich führen.
Schon der Beipackzettel von Ritalin ist bedenklich zu lesen:
Ritalin darf nicht angewendet werden wenn Depressionen, familiär vorkommende Tics, Magersucht, Bluthochdruck und Herzrhytmusstörungen vorkommen, außerdem nicht in der Schwangerschaft und Stillzeit.
Ritalin ist ein Amphetamin das normal aufputschend wirkt, doch bei hyperaktiven Kindern eher beruhigend. Es ist seit 1956 auf dem Markt und man sollte eigentlich meinen das die Wirkung eines solchen Medikaments gründlich erforscht ist.
Dies ist nicht der Fall, des weiteren liest man im Beipackzettel nämlich...."Ritalin ist ein MILDES (wie koffein..lach)Stimulans für das zentrale Nervensystem.Die Art und Weise, wie Ritalin im Menschen wirkt, wird noch nicht ganz verstanden(<<das nehmen unsere Kinder), aber Ritalin aktiviert VERMUTLICH das Stammhirn und den Kortex, um einen stimulierenden Effekt zu erziehlen. Es gibt keine spezifischen Beiweis, der die Mechanismen nachweist, wie Ritalin mentale und verhaltensmäßige Effekte auf Kinder hervorruft, noch gibt es einen überzeugenden Nachweis darüber, wie die Effekte in Beziehung zum zentralen Nervensystem stehen"...genaues weiß man also nicht.
Charles Bradleyfand bereits 1937 heraus, daß eine kleine Dosis Amphetamin ausreicht, um Kinder mit STÖRENDER lebendigkeit zum Stillsitzen zu bringen. Die Ruhigstellung anhand solcher mittel gilt als paradox und THERAPEUTISCH.
chemisch ist Ritalin sehr eng verwandt mit Kokain, allerdings lässt die wirkung von kokain schneller nach.

Die Nebenwirkung sind verheerend hier wiederrum nur einige beobachtete : Übereregbarkeit, Ängstlichkeit, Traurigkeit, Gewichtsverlust, Appetitslosigkeit, Magenschmerzen, Schlaflosigkeit (letze einnahme deswegen um 16:00Uhr empfohlen) Einzelfälle: Muskelzuckungen/Tic´s, Haarausfall, Gelenkschmerzen, Herzjahgen Aggressivität, Verfolgungsideen, Angst....und so weiter.....
Erwachsene sollten unter einfluß des "medikaments" kein Auto fahren. <<Kinder die unter drogen stehen - Ruhiggestellt....

>>>>
Außerdem steht Ritalin im Verdacht bei Kindern Herzanfälle mit Todesfolge zu verursachen. z.B. ein 12Jähriger Junge der vier Jahre das medikament nahm starb nach anstrengenden spiel an Herzversagen.
Es kann zu Blutkrankheiten führen...(=>Abwehrschwäche und Blutarmut)Außerdem wird die Krampfschwelle herabgesetzt, so das Epelepsien ausgelöst oder verschlimmert werden können.

Auch auf die Entwicklung der Kinder hat das Medikament fatale auswirkungen. Es hemmt im Gehirn die Produktion des Wachstumshormons Prolaktin...und durch die Appetitshemmende Wirkung werden weniger Vitalstoffe zugeführt. Die Gehirndurchblutung nimmt 23%25-30%25ab und es sind schäden an Blutgefäßen im gehirn und kleine Blutergüße zu beobachten.
Eine verkleinerung des gehirns um 50%25 ist bei erwachsenen die als Kindern Ritalin nahmen zu beobachten.

Die Kinder werden als Versuchskaninchen behandelt und die unwissenheit und die Verzweiflung der Eltern wird schamlos ausgenutzt!! Kindern wird die Lebensfreude genommen und sie werden zu "roboterhaften Zombies"!...Man hat eine Verflachung der Gefühle und ein absterben von Neugierde und einen Verlust des Vergnügens und Humors bei solchen Kindern beobachtet. Gerade das was wir an Kindern so lieben - ihre Lenbensfreude, ihre Spontanität, ihre Glücksgefühle, ihr lachen- bleiben auf der Strecke.
Welch ein Preis auf der seelischen Ebene dafür, daß Kinder gefügiger, "pflegeleichter" und "handzahmer" sind! Und mehr in das Ideal-Bild von Kindern passen, das Eltern und Lehrer sich gebildet haben, und das von der Fernseh-Rama-Familie und anderen Werbeklischees geprägt ist.
Kinder werden mit einer Droge mißbraucht anstatt sich zu bemühen einen besseren weg zu finden ihren Bedürfnissen gerecht zu werden! Langfrinstig geben wir eine böse Lektion mit auf den weg und zwar die das Drogen die Lögsung auf emotionale Probleme sind!! Die kinder werden ermuntert sich beim aufwachsen auf die wirkung einer Droge zu verlassen, statt auf sich selbst und andere Menschliche ressourcen!!

In der USA sind Eltern gerichtlich gezwungen worden ihren Kindern Ritalin zu geben!!Viele Ärzte bezeichnen die Droge vor den Eltern "als so sicher wie ein Bonbon"! und ziehen den Vergleich einer Brille heran: wie eine Brille ein Hilfsmittel sei, Die Wirklichkeit KLAR wahrzunehmen.

KINDER UNTER RITALIN SIND UNGLÜCKLICHER ALS IHRE ALTERSGENOSSEN!! durch studien bewiesen.
Ritalin die geduldete Droge oder das Wundermittel?!
Droge auf Rezept??....

Was haltet ihr davon...mich haben viele berichte und Diskussionen sehr getroffen und betroffen gemacht...
Selbst der unterrichtende Arzt bei uns verschrieb diese DROGE mehrmals ohne genau zu wissen um was es sich handelt...meiner Meinung müssen sich die Mütter Eltern und Jugendliche informieren um der gefahrvollen unwissenheit zu entkommen die unseren Kindern ein solches Leid antut!!

Momo
http://www.nlpaed.de/ritalin.htm

halte ich für sehr lesenswert...
Huhu Momo :-love

Ich will mich nur kurz fassen. Ich halte von der "Ritalin-Droge" überhaupt nichts und finde es sehr, sehr traurig, dass sie immer wieder an Hyperaktive Kinder verschrieben wird.
Ich habe mehrere Berichte über Ritalin im TV gesehen, ebenfalls einige Artikel darüber gelesen, u.a. auch Deine hier aufgeführten Links.
Ich gebe Dir da völlig Recht.

...

Liebe Grüße,
rainbow

Huhu Momo :-)

da ich jährlich im sommer ein zeltlager am Bodensee für 8-11 jährige mitleite, kenn ich das oben beschrieben Syndrom nur zur Genüge, dort sind inzwsichen von 110 Kiddies besttimt 10 stück dabei, die diese Medikamente laut ihrer Eltern täglich, meist in hohen Doen brauchen. bei einigen das ist zweifelsohne, merkt man spätenstens wenn man die Dingers mal vergessen hat seien Kiddies zu geben, ist das bestimmt angebracht, denn das kannst dir gar nicht vorstellen wie die ohne das zeugs abgehen, verdreschen jedes Kind das denen in die Quere kommt und sind total aufgedreht. danach nach Einnahme dieser mediakamente ist aber auch nen sehr komisches Gefühl, denn da sind viele dabei dann wie weggetreten.
Wir versuchen immer jedes jahr auszutesten ob die Kinder das wirklich brauchen und da merkt man wirklich bei der Hälfte der Kiddies, dass die das eigentlich gar nicht gebrauchen, die sind ruhig und ganz normal also frag ich mich oft, ob die Kiddies dann wirklich einnehmen müssen...
Soweit von mir zu dieser schlimnmen Geschichte des ADS-Syndroms

Greetza DA Todi o-)
boah todi sorry aber ich wurd scho wieder etwas aufgebracht als ich das gelesen habe.

bei einigen das ist zweifelsohne, merkt man spätenstens wenn man die Dingers mal vergessen hat seien Kiddies zu geben, ist das bestimmt angebracht, denn das kannst dir gar nicht vorstellen wie die ohne das zeugs abgehen, verdreschen jedes Kind das denen in die Quere kommt und sind total aufgedreht.


Ähm klar sind sie aufgedreht und aggressiv und unberechenbar aber aufgrund dieser Tatsache hat noch immer keiner das Recht das Kind mit einer Droge zu VERGIFTEN. Es sollte andere mittel und wege geben dem Kind zu helfen, anstatt es anhand einer Droge, deren voller Wirkungsgrad nicht erforscht ist, ruhigzustellen oder zu betäuben.

Ich hatte auch ein Hyperaktives Kind sogar mehrere auf einem Zeltlager, und ich muss sagen wir sind relativ gut zurande gekommen, obwohl es wahnsinnig schwer war. Leider wusste ich damals selber nicht so genau über das Medikament bescheid. Aber wir hatten zwei bis drei Kinder die schon fast um ihre Medizin gebettelt hatten, ich finde es verantwortunglos Kinder von einem Medikament abhängig zu machen.....

Ich finde diese "Behandlungsart" insgesamt ziemlich fragwürdig und behaupte noch immer das ADS eine regelrechte Gesellschaftskrankheit ist....


Momo
Ahoi Momo

Man merkt, dass zu ziemlich fanatisch gegen dieses Ritalin bist. Warum? Wenn ich das richtig verstehe, weil du es für ethisch nicht vertretbar hältst, Kinder auf diese Weise "handzuhaben".

Mir geht es ebenso in Sachen Abtreibung. Ich hab auch fanatische Reden dagegen geschwungen, und ausser dem Ruf "intolerant" zu sein, hat es mir nichts eingebracht.

Ich finds gut, dass ich nicht der einzige bin, dem gewisse Dinge, die allgemein akzeptiert werden, gegen den Strich gehen und der das auch sagt. Aber erwarte nicht, damit weit zu kommen, die Dummheit der Massen ist unendlich und man redet nur gegen Wände.

Ist nur meine Erfahrung.
Find ich gut, dass du eine "vom Standpunkt der Allgemeinheit abweichende" Meinung so entschlossen vertrittst.
CU
Momo: Hast Du schonmal ein Hyperaktives Kind erlebt? Und zwar länger als nur 5 Minuten lang. Sprich mal mit Eltern, die hyperaktive Kinder groß ziehen. Sie wissen ganz genau, wie ihre Kinder mit dem Medikament und ohne dem Medikament sind. Und vorallem wissen sie recht gut, was für ihre Kinder gut ist. Verantwortungsvolle Eltern informieren sich genau, was sie ihrem Kind da geben und wägen dann die Vor- und Nachteile ab.

leene
Und vorallem wissen sie recht gut, was für ihre Kinder gut ist.
leene


Für die Kinder oder für die Bequemlichkeit der Eltern ?
ich habe mit mehreren eltern hyperaktiver kinder geredet...erlebt habe ich kinder eigentlich nie ohne medikamente...die eltern äußerten sihc mehr als kritisch und aggressiv gegen ritalin ....soweit ich weiß wollen sie auch eine initiative gründen. die meisten erzählten das es schrecklich wäre ihr kind ohne medikamente zu lassen, aber mit ritalin können sie es auch nicht ansehen...es wäre wie unter trance und "hinge nur noch rum".

Ich spreche nicht gegen die eltern sondern gegen die Menschen die ein ungenügend Erforschtes "Medikament" an Kinder geben die sich nicht schützen können.
boah todi sorry aber ich wurd scho wieder etwas aufgebracht als ich das gelesen habe.


Ähm klar sind sie aufgedreht und aggressiv und unberechenbar aber aufgrund dieser Tatsache hat noch immer keiner das Recht das Kind mit einer Droge zu VERGIFTEN. Es sollte andere mittel und wege geben dem Kind zu helfen, anstatt es anhand einer Droge, deren voller Wirkungsgrad nicht erforscht ist, ruhigzustellen oder zu betäuben.


Ähm Momo ich denk mal meine Aufgabe kann es net sein in der kurzen zeit, gegen der Willen der Eltern quasi deren Kind umzuerziehen, denn das schaff ich nicht, und außerdem sind wir dazu verpflichtetvon Elternseite her diese Medikamente auszuteilen.
Wir versuchens zwar immer wieder so wenig Medikamente wie möglich zu geben, aber ich hab selber erlebt wie so ein Kind ohne Medikamente abends mal regelrecht ausgetickt is und zwei Kinder, man bemerke die sind 7-11!!, regelrecht Krankenhausreif geprügelt hat. So was kann man einfach nicht den andern Kindern zumuten und so nem Kind kann man anders in dem Moment nicht beikommen, leider...

Greetza DA Todi
Nein, ich sage ja nicht das DU die verantwortung hast, daß es nicht besser behandelt wird. Ich würde auch niemals dazu aufrufen gegen den willen der eltern Medikamente abzusetzen, der entzug von Ritalin ist äußerst gefährlich. Aber man kann mit solchen Texten Augen öffnen und auf Mißstände hinweisen. Es gibt Verhaltenstherapie, Ergotherapie..blasülz....ich frage mich sowieso wer von den Lesern hier wenigstens einen Link gelesen hat. Allein die Dinge die darin stehen, finde ich machen das "Medikament" unzumutbar...

Momo
Einige Beiträge machen mich hochgradig aggressiv. Ich geh mich erstmal abregen und werde dann bei Gelegenheit nochmal auf sachliche Art und Weise einen Beitrag schreiben.

leene
Also:

Kinder, die Ritalin bekommen werden nicht, so wie Du es darstellst, "abgeschossen". Sie sind trotz des Medikamentes genauso lebhaft wie andere Kinder auch.

Zum Thema Abhängigkeit der Kinder durch Ritalin: alles was man zu sich nimmt hat seine Nebenwirkungen, z. B. zuviel Schokolade - Nebenwirkung: man nimmt zu; zu viel Kaffee - Nebenwirkung: er entzieht dem Körper Wasser.

Wenn ein Kind Ritalin nicht verträgt dann gibt es noch Alternativen mit denen es behandelt werden kann, z. B. Amphetaminsulfat welches den Vorteil hat, daß es nicht so oft eingenommen werden muss wie Ritalin.

Für gewöhnlich werden an ADS leidende Kinder nicht nur mit Medikamenten behandelt, sondern zusätzlich auch mit einer Psychotherapie an der auch die Eltern teilnehmen. Es ist mir ein Rätsel weshalb Du die Ergotherapie aufgezählt hast, denn die hat nun wirklich rein garnichts mit dem Krankheitsbild zu tun.

Und richtig, ich habe nicht einen einzigen Link gelesen. Du kannst noch hundert Links hier reinsetzen, ich habe nicht vor seitenweise irgendwelchen wissenschaftlichen Kram zu lesen, von dem ich ausgehe, daß DU nichtmal die hälfte verstehst und dennoch damit Deine weit übertriebene Ansicht zu stützen versuchst. Im übrigen bezweifel ich, daß Du wirklich soviele an ADS leidende Kinder kennst, wie Du beschrieben hast. Es klingt ein wenig unglaubwürdig, so als ob Du sie erwähnt hättest nur um Deinen Kampf gegen das Ritalin zu untermauern.

und zu Gladiator: Sicherlich ist es für Eltern mit hyperaktiven Kindern wesentlich schwerer diese groß zu ziehen, als Eltern mit "normalen" Kindern, das heißt aber noch lange nicht, daß sie ihnen aus Bequemlichkeit Medikamente geben nur damit sie ihre Ruhe haben. Sie tun es schilcht und einfach zum Wohle ihrer Sprößlinge.
Weißt Du eigetnlich was es für ein Kind bedeutet aufgrund seiner Krankheit gehänselt und ausgestoßen zu werden? Ihre Mitschüler können, oder manchmal wollen sie auch nicht, nicht verstehen warum sich hyperaktiven Kinder so verhalten, und verhalten sich ihnen gegenüber ablehnend.

leene
Darf ich mal eben mitmachen leene?

*flame*
Wobei mitmachen?
Beim Flamen von Leuten die sich gegen gezielte mediokamentöse Bewusstseinsveränderungen an unartigen Kindern aussprechen.
also ich kannte auch einen typ, mehr oder weniger kumpel von mir, der täglich genug ritalin nehmen musste, un der war ganz schön ausm häuschen sozusagen.. der war gewisserweise realitätsfern kann man fast sagen. aber naja.
Auf jeden fall ist die ganze sache schon sehr komisch,und da ja ritalin zur stoffgruppe der amphetamine zählt, also ebenso wie ecstasy und speed etc. , und eigentlich diese auf das nervensystem plus das gehirn bzw. auf die ausschüttung von botenstoffen im hirn grossen einfluss haben und seehr aufputschend wirken, beweist es nur, wie unerforscht die vorgänge die aufgrund dieses medikaments in den kindern vorgehen doch sind, da diese stoffe bei ihnen wie aus wunderhand Ruhe und scheinbare Selbstkontrolle hervorrufen. Deshalb nicht sehr verantwortungsvoll in meinen augen, wer weis wie die auswirkungen sein können..
Der typ den ich meinte hat auf jeden fall gekifft und so weiter, un der is im ganzem so ausgeflippt, das er ein dreivierteljahr in eine rt geschlossene jugendanstalt musste, um sich das abzugewöhnen.. seit nem jahr is er wieder da un hat sofort so weiter gemacht.. hm..
komisch das ich ergotherapeutin werde, und das ich soviel über DSA lerne...weiß nich vielleicht verfehle ich ja meinen beruf oder ich hab mich vertan und lerne doch was ganz anderes....s-) ach was ich mag jetzt net sarkastisch werden ich kenne keine hundert hyperaktiven kinder, ich kenne aber welche nicht lange und ich habe auch höchstens zwei wochen mit ihnen verbracht und das nur unter medizin. is ja klar aber lies einen link, ich denke die versteht jeder nur einen. Ritalin is einfach gefährlich.
Ich kenne auch einige mütter hyperaktiver kinder die sich sehr gegen Ritalin wehren...eine sogar aus näheren bekanntenkreis die ihren arzt regelrecht um eine alternative anbettelt weil sie meint das ihr kind seit Ritalin nicht mehr das gleiche ist.
Ich habe nix gegen Medikamente nur sollten diese sorgsam getestet sein- so das man es verantworten kann sie kindern zu geben.

Momo
Dann denken wir nicht auf dieselbe Weise Momo.
Medikamente, die auf die Psyche von Kindern wirken, sollten generell verboten sein... ich kann mir nicht helfen aber ich find sowas einfach falsch.

Leute chemisch zu verbiegen, sie durch Drogen zu manipulieren und das bei wehrlosen Kindern.... es ist das Prinzip was mir gegen den Strich geht.
aber gladi ähm..antidepressiva und neuroleptika wirken auf die psyche helfen aber trotzdem menschen sich im alltag zurechtzufinden....
Ich streite auch nicht den praktischen Nutzen ab Momo.
Ich sag nur, dass ich das als falsch empfinde.

Warum ich das tu, weiß ich selber nicht.. da sollten wir vielleicht Ivy fragen.

Trotz des praktischen Nutzens ist und bleibt es ein künstlicher Eingriff in die Psyche eines Kindes.
Freunde Ihr solltet Euch ein wenig besser informieren, Zu dem Thema gibt es haufenweise Bücher und Internetseiten. Und Momo, den Artikel den Du da so schön wiedergegeben hast hat ein Scientologe verfasst. Ist doch bezeichnend, daß ein Sektier, dem das Gehirn kräftig gewaschen wurde sich gegen ein Psychopharmaka äußert, das labilen kindern hilft.

Warum sind ADS-Kinder labil ? Nun dazu ein paar Fakten,

Als Ursache für ADS wird heute eine genetisch bedingte neurobiologische Funktionsstörung im Bereich derjenigen Hirnabschnitte angenommen, welche übergeordnete Steuerungs- und Koordinationsaufgaben in der lnformationsverarbeitung des Gehirns übernehmen. Das bewirkt, dass das Gehirn unwichtige innere und äussere Reize und Impulse schlecht hemmen und ausfiltern kann (chronische Reizüberflutung) und führt schliesslich zu den bekannten Symptomen wie u.a. Ablenkbarkeit und Zappeligkeit. Neuere bildgebende Untersuchungen des Gehirns von ADS-Betroffenen zeigen eine mangelnde Aktivität und Dysregulation in gewissen Bereichen der Neurotransmittersysteme von Dopamin und Noradrenalin. Dies wiederum erklärt die seit Jahrzehnten bekannte positive Wirkung der medikamentösen Therapie mit Stimulanzien (z.B.: Ritalin). Diese Medikamente normalisieren die neuronale Aktivität in den betroffenen Hirnabschnitten und verbessern dadurch die Filter- und Hemmfunktionen des Gehirns.

Die Diagnose wird durch die Erhebung der persönlichen und familiären Lebensgeschichte und die Verwendung strukturierter (Eltern- und Lehrer-) Fragebögen vor allem klinisch gestellt. Eine ärztliche Untersuchung muss das Vorliegen von anderen Erkrankungen, welche für das Störungsbild verantwortlich sein könnten (z.B. Epilepsie, Funktionsstörungen der Schilddrüse), ausschliessen. Bei Bedarf werden computerisierte Aufmerksamkeitstests sowie eine neurologische Untersuchung durchgeführt. Eine entwicklungs- bzw. schulpsychologische und neuromotorische Untersuchung lässt bei Kindern die häufig begleitenden Teilleistungsstörungen (Legasthenie, Dyskalkulie) und eine eventuell vorhandene leichte cerebrale Bewegungsstörung erkennen.

Das Ziel der ADHS-Therapien besteht vor allem darin, das vorhandene individuelle Potenzial besser auszuschöpfen, die oft mangelnden sozialen Kompetenzen aufzubauen und das Selbstwertgefühl der Betroffenen zu verbessern. Die medikamentöse Behandlung hat sehr individuell abgestimmt zu erfolgen und kann sich über mehrere Jahre erstrecken. Es kann auch notwendig sein, dass Ritalin aufgrund der kurzen Halbwertszeit auch während der Schulzeit eingenommen werden muss. Suchtgefahr wird nicht nur in Laienkreisen, sondern auch von einigen Ärzten heute noch fälschlicherweise postuliert. Alle wissenschaftlichen Untersuchungen konnten jedoch die angebliche Suchtgefahr nicht bestätigen.



Quelle: www.ads-infopool.de


Das Medikament Ritalin sorgt nun dafür, dass die durch die Disregulation entstandenen defizite ausgeglichen werden. Das Kind kann normal aufwachsen. Ritalin wird im Körper komplett abgebaut, d.h. es bleiben keine Rückstände im Körper. Weiterhin sind die Nebenwirkungen, die bei Ritalin aufgeführt sind auch nicht schlimmer als bei Aspirin oder anderen Schmerzmitteln, das mal nebenbei bemerkt.
Beispiel:
Wenn ein Kind hohes Fieber hat, gibt man ihm ja auch ein Paracetamolzäpfchen, Paracetamol ist ein Schmerzmittel mit Fiebersenkender Wirkung...lest da mal Spasshalber die Nebenwirkungen durch. Und Ihr werdet es dem Kind trotzdem geben, weil ihr ihm helfen wollt.

Von einer psychischen Abhängigkeit der Kinder, die unter ärztlicher Aufsicht Ritalin verabreicht bekommen ist nichts bekannt. Die Bahandlung dauert in der Regel nur bis zur Pubertät. Die Symptome von ADS sind dann zwar immernoch vorhanden, aber das Kind hat inzwischen normale Verhaltensweisen gelernt und ist in der Lage über den Verstand die defizite auszugleichen.

Die Behandlung von ADS ist auch nicht nur die Verabreichung von Ritalin, daneben muß außerdem eine Psychotherapeutische Behandlung oder Ergotherapie, in besonders heftigen Fällen beides stattfinden. Nur etwa 10 %25 der Kinder kann alleine durch eine Therapie geholfen werden. Das ist von vielen verschiedenen Faktoren abhängig.

Woher ich das weiß ? Nun mein Neffe hat ADS und meine Schwester hat sich mit meiner Hilfe informiert. Ihr solltet nicht alles unbesehen glauben, was irgendwo veröffentlicht wird, die Presse und Leute, die sie zu nutzen verstehen könen Euch nämlich ansonsten wie sie wollen maipulieren, auch nicht toll oder ?



Gruß


Dancer
Ich habe zwei Klassenkameraden die am Zappelphillipsyndrom leiden. Vergessen sie mal die tägliche Einnahme ihres Ritalins, sind die beiden echt ne Qual.

Ich denke das Problem ist heut zu Tage viel mehr, dass jedes zappelige Kind von den (meisten) Ärzten gleich Ritalin verschrieben kriegt. Hab in einer Mutter-Kind-Zeitschrift gelesen das unter all den ADS gemeldeten in Deutschland, tatsächlich nur knapp die Hälfte auch wirklich an der Krankheit erkrankt sind. Ritalin ist und bleibt ne Droge, und wird in meinen Augen viel zu fahrlässig gehandelt.

http://www.froggyland.de/images/mx/geminga.gif
Hiho Pholx,

mein kleener Bruder (15 inzwischen) ist nunmehr seit 2 Jahren Ritalin-Patient (meine Mum hatte da was gehört, hat sich schlau gemacht und den Kleenen dann wohl inne Studie oder ähnliches reingebracht). Ich habe mich nicht sonderlich kleinlich über das Thema informiert, nur einiges von meinen Ellis erfahren (Vaddern ist seit 30 Jahren inner Medizin).

Mein Brüderchen ist seit jeher ein "Hibbel", 5 Minuten dies, dann was anderes und erinnerte schon in frühesten Tagen an einen zerstreuten Proffessor. Mathematisches und logisches denken sind seine "Lieblingsspielplätze", in deutsch hat der süße immer voll abgeloost. In der Schule hiess es nach der 3. Klasse Sonderschule, weil er angeblich Legastheniker (richtig geschrieben?) ist, näher auf das Schulsystem möchte ich heir nicht eingehen. Bis zum Beginn der Therapie waren die Leistungen in der Schule nicht über Durchschnitt, trotz der grössten Anstrengungen des Kleenen.

Nach Beginn der Therapie mit Ritalin und einem anderen Medikament dessen Namen ich grad nicht greifbar habe, wurden sowohl die schulischen Leistungen wesentlich besser, der Kleene wirkte ausgeglichener, Hobbys wie Schwimmen, Klavier spielen oder auch der PC füllen den Tag, ich würde behaupten das er seitdem "glücklicher", bzw. ausgeglichener ist. Wo vorher Stress war sind nun Erfolgserlebnisse, Ziele die er sich steckt werden erreicht, von "ruhig" stellen keine Spur.

Ich persönlich finde es traurig das hier direkt unterstellt wird das es um das Ruhigstellen der Kinder geht, zumindest in diesem einen Fall kann ich beschwören das es um ganz andere Motive geht (beispielsweise Erleichterung für das Kind im Umgang mit der Umwelt). In meinen Augen weit krasser sind die verabreichten "Ruhigsteller" welche in Kinderheimen zur Besä#nftigung schwieriger Kinder verwendet werden, hier geht es wirklich um "Ruhigstellen" und "ablagern"...


Think about...

CoDeD
Sehr spät, aber dennoch aktuell !

Den Ausführungen Hardcoded`s möchte ich mich hier gänzlich anschliessen und noch um ein paar kleine Zeilen ergänzen.

Vorab:

Keines meiner beiden Kinder ist Ritalin-Patient, aber auch wir sind angehalten uns thematisch damit auseinanderzusetzen.

Wie bei allen Medikamenten gilt auch für das Ritalin:

"Der Vater des Gedankens war ein anderer !"

Hardcoded erklärt da oben recht eindrucksvoll am Beispiel seines jüngere Bruders, welche Hilfestellung dieses Medikament auch für den Betroffenen, also das Kind sein kann.

Der von Hardcoded geschilderte Fall spiegelt genau den Gedanken wieder aus welchem heraus Ritalin überhaupt entwickelt wurde.

Als hochdramatisch jedoch stufe ich den weit verbreiteten, fahrlässigen Umgang bei der Verordnung ein.

Bevor es zu einer Verordnung von Ritalin kommt, sollten, jedenfalls was meine Meinung betrifft, erst einmal klare Richtlinien zur Verschreibung geschaffen werden.

Will meinen:

Wann ist eine Verabreichung angezeigt ?

Welchem Zweck hat diese Verabreichung zu dienen ?

Was ebenfalls angezeigt ist, ist eine Beobachtung des Kindes, für welches Eltern eine Verabreichung erwirken wollen.

Zeigt dieses Kind tatsächlich die beschriebenen Auffälligkeiten die eine Verabreichung von Ritalin rechtfertigen, dann gibt es keinen Grund dafür, dem Kind, also dem Patienten, seinen Anspruch auf Hilfe zu verwehren.

Aber eins steht fest:

Die Ermittlung der Notwendigkeit, kann nicht durch einen einmaligen Arztbesuch gewährleistet werden, bei dem man 2,5 Stunden im Wartezimmer und 5 Minuten beim Arzt verbringt.

So eine Vorgehensweise gehört meines Erachtens nach bestraft, da es sich bei Ritalin nun einmal um ein sehr stark wirkendes Präparat handelt und nicht um eine Vitamin-C Brausetablette.
...wer solch weitreichende Entscheidungen in dieser Form trifft handelt mehr als Verantwortungslos.

Die Schul- wie Hömeopathische Medizin versteht sich als der "einzige" und wahre Weg zur Krankheitsbeseitigung - in vielen Fällen täte ein wenig gedämpfterer Fanatismus helfen und je nach Situation das beste zu Tage fördern. (Netter Verweis auf Marijuhana... *gg*)

Die Diskussion über für und wieder gestaltet sich in sofern schwer, als das ich nicht wirklich begleitet habe, ich kann nur den stetigen Eindruck von Besserung in vielen Bereichen bestätigen.

http://www.rootfile.net/MeeTiNX/HaRDCoDeD.jpg

@nucleus1: Warum bin ich nicht erstaunt Dich hier als umgänglichen Mensch zu lesen? :-t
@Hardcoded

Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun ;-)

Aber das weisst Du ja sowieso :-)

Hast Du schon ein Ballerposting vorbereitet ? gg
Mit dem Medikament selber kenne ich mich nicht so gut aus, aber ich weiß zumindest, was es in einem Fallbeispiel angerichtet hat. Meine beste Freundin- wir kennen uns seit ich auf der Welt bin- wurde seit ihrem 4. Lebensjahr mit Ritalin behandelt, da sie als extrem stressanfälliges und hyperaktives Kind galt. Nach 6 Jahren wurde dann bei ihr das Medikament abgesetzt, da sich wohl eine Wesenänderung vollzogen hat. Unerklärliche Folgen, die höchstwahrscheinlich durch Ritalin hervorgerufen wurden, sind heute noch ihre starke Neurodermitis, unter der sie immer wieder am ganzen Körper sehr zu leiden hat. Für mich sind aber nicht nur die vermeindlich körperlichen Folgeerscheinungen erschreckend, sondern besonders die Wesensänderung, die sich bei ihr vollzog. Meine Freundin war von Geburt an nicht einfach, aber mit gewissen Ruhezeiten über Tag, in denen sie sich z.B. hinlegen durfte und ruhige Musik hören durfte oder ein Buch in Ruhe lesen durfte, war sie ein umgängliches, sogar fast normales Kind. Diese Ruhezeiten fand sie meistens bei uns und wir konnten in meiner Familie gemeinsame tolle Tage verleben, ohne dass sich bei ihr Auffälligkeiten zeigten. Zu Hause durften ihre kleineren Geschwister sie oftmals solange zur Weißglut treiben, bis sie nur noch mit Medikamenten ruhig zu stellen war. Ritalin hat aus ihr anstatt eines lebenslustigen, frohen und selbstbewussten Menschen eine stille, zurückgezogene und schüchterne Persönlichkeit gemacht. Selbst als sie mit 10 Jahren keine Medikamente mehr erhalten hat, hat sich dieser Zustand nicht verändert. Heute, mit 18 Jahren, beginnt sie langsam wieder ein selbstbewusster, lebensfroher Mensch zu werden, der trotzdem noch immer ruhig und zurückgezogen ist. Ich Bemühe mich ihr das Gefühl zu vermitteln, dass sie etwas Besonderes ist und dass sie mir sehr viel wert ist. Ritalin hat sie völlig verändert und ich weiß, dass man sie auch anders mit viel Aufmerksamkeit und Respekt hätte händeln können. Ich bin froh, dass sie mittlerweile wieder fähig ist zu sehen, dass sie kein Problemkind ist und dass sie auch ein Recht hat aus sich heraus zu gehen....
@BabyBlueEye

Du hast da eine Menge Worte gesagt, die in der Tat nachdenklich stimmen.

Dennoch möchte ich einmal versuchen, Dich ein wenig auf meine Seite zu ziehen, indem ich versuche Dir zu erklären wieso ich trotzdem für den Einsatz solcher Präparate bin.

Du sprachst da die Hyperaktivität an.

Hyperaktivität, davon gehe ich aus, steht kranheitsbildlich in unmittelbarer Verwandschaft zum Authismus.

Ein hyperaktives Kind im Sinne der Krankheit, kann bisweilen sehr, sehr viel zerstören.

Ich habe zwei Kinder, eines davon mit Verdacht auf Hyperaktivität und ein anderes mit diagnostizierter, leichter, Entwicklungsverzögerung sowie einer Verdachtsäusserung auf minimalen Authismus.

Hier trafen zwei Welten aufeinander, bei der es unserer Meinung nach professioneller Hilfe bedurfte.

Diese professionelle Hilfe erfolgt in Form von zwei Kindergartenplätzen in einer Montessori Einrichtung.

Was aber sollen Eltern tun, die diese Möglichkeit nicht haben ?

Sie bekommen diese Art der Hilfe nicht, wie sie uns zuteil wird, lassen sich vielleicht von der Unperfektheit ihrer Kinder überzeugen, aber ich denke mal helfen wollen sie dem Kind auch.

Kinder können sehr tapfer sein, wenn die Eltern es auch sind.

Aber man muss den Eltern dann auch zu verstehen geben, dass es lohnt tapfer zu bleiben, auch dann noch, wenn sich im Nachhinein alle Tapferkeit als umsonst erwies.

Ich denke mal ab diesem Punkt dürfen dann selbst die verantwortungsbewusstesten Eltern Hoffnung in ein Medikament setzen, was dazu gedacht ist zu heilen.















(offtopic)süße... ich wünsch dir alles erstrebenswerte & gute

pass auf dich auf! :-h(/offtopic)

carina
alles was ich tat war liebe - doch erst heute weiß ich das!