Antwort
Naja - musst ja sehen, dass Freundschaften sich einfach zumeist aus den guten Zeiten her entwickeln. Es ist ja eher selten, dass es einem richtig schlecht geht und dann jemand Fremdes für einen da ist und daraus sich eine Freundschaft entwickelt. Bedeutet, dass man in schlechten Zeiten ganz einfach nicht weiß, wer für einen da ist und wer nicht. Ich denke, das hat nicht unbedingt was mit einer Krankheit zu tun, sondern ist einfach so.
Ob nun Krankheiten, allgemeine Probleme oder sonstwas: Alles, was nicht mit den sogenannten "guten Zeiten" zu tun hat, ist anstrengend. Und ob jemand sich die Mühe und Arbeit machen möchte, in diesen Zeiten ebenfalls für jemanden da zu sein erfährt man leider erst dann, wenn es soweit ist. Und dann ist es nunmal auch so, das man von den meisten Leuten enttäuscht wird.
Ich denke es ist wichtig, nicht zuviel von Freunden zu erwarten sondern sich zu erfreuen, wenn Freunde eben auch in schlechten Zeiten für einen da sind. Ansonsten wird man einfach nur zwangsläufig enttäuscht und es geht einem schlecht. Ich habe in deinem Beitrag auch eine Antwort von mir gefunden, die nun auch schon knapp 5 Jahre her ist. Dieser sogenannte Freund namens W3Ghost war mal ein Freund aber ist es auch schon lange nicht mehr.
Freunde kommen und die meisten gehen. Ich denke man kann sich unglaublich glücklich schätzen, wenn man Menschen hat, die über die Jahre hinweg zu einem halten. Gute Freundschaft basiert meiner Ansicht nach nicht unbedingt darauf, wie oft man sich sieht, sondern wieviele Erlebnisse man zusammen durchlebt hat.
Konzentrier dich nicht auf deine Krankheit, die du hast sondern auf das Leben, das du hast. Du erzählst ja schon, das du auch zwischendurch deinen Spaß hast. Mach weiter so. Denn ohne Spaß und Freude am Leben wäre unser Leben doch nicht so schön, oder?