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ritzen.......

soooooooo..............ich würde mal gerne eure meinung hören wie ihr zu selbstverstümmelung steht........

haltet ihr die leute für geistesverrückt oder so???

also ich hab das ja ne ziemlich lange zeit gemacht wegen stress un dies als einen ausweg angesehen

nun is es heute wieder passiert nach so ca.9monaten

es erschreckt mich jetzt hinterher das ich so plötzlich wieda darein gesunken bin un doch hat es mir geholfen

naja....schreibt ma eure meinungen dazu!!!

habt ihr es schon mal gemacht???

:-1043
ich kanns nicht nachvollziehen. ich glaube das thema ist zu ernst und vielen hier (mir eingeschlossen) viel zu fremd. vielleicht irre ich mich ja auch.
->chat
ich kanns nicht nachvollziehen. ich glaube das thema ist zu ernst und vielen hier (mir eingeschlossen) viel zu fremd


:-1053
So..da schreib ich nun auch mal was zu.

Ich hab ne Freundin, die ritzt sich immer die arme auf :-(
Sie hat ziemliche Probs @home und wir haebn darüber schon sehr viel geredet. Gerade gestern nacht hatten wir wieder das thema und sie hat uns gesagt das sie gar nich mehr ohne rasierklinge oder irgendwas anderem womit sie sich die arme ritzen kann aus dem haus geht! Das hat mich ziemlich geschockt! Für mcih selber is das total fremd ( wie auch der frosch schon gesagt hat) und ich kann es auch noch nich nachvollziehn..ich versuceh es aber immer, weil ich meine freundin so gerne verstehn würde damit ich ihr helfen kann!

Meiner meinung nach is das einfach ein versuch, mit den Problemen fertig zu werden oder der versuch, sie zu verkleinern einfach dadurch das man noch größere schmerzen hat..solche die größer sind wie die probleme - wissen tu ich das aber auf keinen fall!

Ich finde es schrecklich, wenn sich jemand sowas antut weil es einfach ein Zeichen von nicht allzu kleinen psychischen Problemen ist die man versuchn muss in den griff zu kriegen und nicht durch sowas wie ritzen (vermutlich unbewusst) vergrößern darf!!(was natürlich immer einfacher gesagt als getan ist!)

s`engelsche
ich persönlich habe noch nie geritzt und hoffe und bete dass ich niemals damit anfangen werde.
allerdings hatte ich schonmal kontakt zu jemand, der das gemacht hat... von dieser person kam die aussage, das ganze sei ein spiel!
das ganze lief wie ein kreislauf.. mehrere freunde, einer fängt an zu ritzen weil er probleme hat.. sei es familie, alkohol, arbeitslosigkeit.. der nächste kriegt mit, dass der freund ritzt, und fängt selbst an mit der aussage "wenn du nicht aufhörst, mach ich das auch" ..
und so werden immer mehr personen da reingezogen, im endeffekt wird es für alle immer schwerer da wieder nen weg rauszufinden.

Das Ritzen wird häufig benutzt, um aktuellen Problemen aus dem Weg zu gehen.. um die probleme kurzfristig zu vergessen, manchmal hört man auch, diese menschen "wollen das leben wieder spüren".
kurzfristig betrachtet mag dieses Verhalten helfen .. zu vergessen.. oder auszuweichen... ich vergleiche das ganze mit alkohol trinken .. wer sich zusäuft vergisst an dem abend auch seine probs .. aber er wacht am nächsten tag mit nem kater wieder auf und es hat sich nix geändert.
Das Problem was nun entsteht ist folgendes: durch die kurzfristige entlastung geht es den leuten besser... auch wenns dann nen tag später wieder schlimmer is.. dann wird halt wieder geritzt.. weil damit fühlt man sich ja jedenfalls kurzfristig wieder besser. Durch diesen Mechanismus kann das ganze zu einer sucht werden... und da rauszukommen ist alles andere als einfach.
Zu der Frage warum denn die leutz das nich einfach machen sollen wenns ihnen dann doch besser geht: die eigentlichen Probleme werden weder gelöst, noch angegangen ... es wird lediglich ausgewichen, was alles eher verschlimmert!!
abgesehen davon sieht ein aufgeritzter Arm nicht grade gut aus..

Ivy
Um die letztere Frage zu beantworten:ja.
Nur finde ich daran keine Erleichterung.Mal davon abgesehn daß ich mich persönlich keinesfalls als SVVlerin bezeichnen würde, nur weil ich dies eben aus einem Akt der Verzweiflung einmal "ausprobiert" habe.Meine beste Freundin ist davon direkt betroffen, was aber nicht heißt das sie mich "angesteckt" hat, wie das Manche so gerne darstellen.SVV (SelbstVerleztendesVerhalten) halte ich aber trotzallem für eine Sucht, wie ivy schon erklärt hatte, vergleichbar mit Alkohol/Tabletten.
Geistesgestört sind die Betroffenen keinesfalls.Vielmehr fehlt ihnen ein Ventil um ihre Ängste/Pobleme auf einem anderm Weg freilassen zu können.Die Einen Weinen/werden aggressiv/oder haben psychosomatisch bedingte Schmerzen; und die Anderen richten die Gewalt gegen sich selbst.Das Untenstehende soll eine kurze Erläuterung sein.

Dazu sei aber gesagt das die angesprochenen Punkte natürlich nicht zwangsläufig auf alle Betroffenen zutreffen!

Gab es denn einen ausschlaggebenden Grund wieder damit anzufangen?
Wünsche Dir das es bald wieder erträglicher wird.
liebe Grüße,
Melanie


Selbstverletzendes Verhalten

Definition

Die Absicht der absichtlichen Schädigung des eigenen Körpers. Die Verletzung fügt man sich selbst zu, ohne die Hilfe einer weiteren Person, um eine Spannungserleichterung zu bewirken. Die Verletzung ist ernst genug, eine Gewebeschädigung (wie z.B. Narben) hervorgerufen. Süchte aller Art dienen genauso der Selbstzerstörung wie gewalttätige Beziehungen, in der ich einen anderen mich prügeln und verletzen LASSE .


Gründe

Es gibt Beweise, dass SVV-ler, wenn sie konfrontiert sind mit starken Emotionen oder erdrückenden Situationen, die Selbstverletzung als Bewältigungsmittel wählen, weil es ihnen eine schnelle Erleichterung von der Angst und der Anspannung bringt. Diese Situationen verursachen eine Steigerung körperlicher Erregung, und die Selbstverletzung senkt schnell den Level der Erregung wieder auf "Normal-Niveau". Der SVV-ler mag eine Erleichterung verspüren, aber selbst wenn er sich danach schuldig oder ärgerlich fühlt, ist es doch in keinem Fall mit den vorhergehenden schlechten Gefühlen oder der unerträglichen Spannung zu vergleichen. Menschen, die sich selbst verletzen, neigen dazu, depressiv-niedergeschlagen zu sein, und erleben eine depressive Stimmung mit einem hohen Grad an Unruhe und Sensibilität für Ablehnung und darunterliegende Spannung. Sie können häufig nicht mit ihren (intensiven) Gefühlen umgehen, und es scheint einen biologisch erklärbaren Antrieb dafür zu geben. Sie neigen zu leichter Aggressivität und ihr Gemütszustand zum Zeitpunkt der Selbstverletzung ist wahrscheinlich eine stark intensivierte Version einer langbestehenden zugrundeliegenden Stimmung.

Die meisten SVV-ler zeigen ein stimmungsabhängiges Verhalten und handeln in Übereinstimmung mit den Forderungen ihres gegenwärtigen Gefühlszustandes, anstatt längerfristige Wünsche und Ziele zu erwägen. Viele SVV-ler wollen die Gefühle und Emotionen ablehnen, wenn sie es aber nicht schaffen, diese zu unterdrücken, richten sie sie gegen sich selbst.

Selbsteverletzung kann ihnen also helfen, sich (kurzfristig) von intensiven Gefühlseindrücken und Empfindungen, wir Ärger/Wut, Traurigkeit, Einsamkeit, Scham, Schuld und anderen seelischen Qualen zu befreien.

Für viele, die sich schneiden, ist das ein Ventil, den innerlich aufgestauten Druck herauszulassen. Andere wiederum empfinden sich selbst als so taub und gefühllos, dass erst der Anblick ihres eigenen Blutes ihnen zeigt, dass sie noch leben. Es ist für viele Betroffene einfacher, mit körperlichen Schmerzen umzugehen als mit seelischen Qualen.

Gefühle der Depression, Selbstablehnung, Selbsthaß, Trennungsängste, Schuld, und Depersonalisation

*Befehlshalluzinationen

*Notwendigkeit der Sinnesstimulation

*Entzug elterlicher Liebe, und eine dysfunktionale Familie
die Unfähigkeit mit zunehmender psychischer/körperlicher Spannung/Anspannung als einen Weg der "Gesundung" fertigzuwerden.


Die Ursachen:

Viele Menschen, die sich selbst verletzen, haben während ihrer Kindheit ein oder mehrere Traumen erlebt, oder aber Vernachlässigung, Erniedrigung und ähnliches. Laut einer Studie (van der Kolk, Perry, und Herman 1991) über Patienten, die unter SVV leiden, können verschiedene Gegebenheiten während der Kindheit bis zur Pubertät zuverlässige Indikatoren sein für die Häufigkeit und die Schwere der Verletzungen. Zum Beispiel: Physischer oder sexueller Missbrauch, körperliche oder emotionale Vernachlässigung und chaotische Familienverhältnisse.


"Wenn eine Patientin sich selber verletzt können wir mit Sicherheit davon ausgehen, dass diese Frau in ihrer Kindheit erheblich verletzt worden ist. Wir wissen nur nicht, wie.


Drowning in the dark blood of would-be brothers who,
beyond the pressing of fingers, those for whom
the slice is only the beginning, and a different kind
of light comes in, begs recognition and peace of mind.
-- Judybats



Dies mag ein Aspekt der Selbstverletzung sein, der denjenigen sehr unverständlich scheinen mag, die sich nicht verletzen. Warum sollte sich irgendjemand selbst Verletzungen zufügen? Es gibt Beweise, daß SVV-ler, wenn sie konfrontiert sind mit starken Emotionen oder erdrückenden Situationen, die Selbstverletzung als Bewältigungsmittel wählen, weil es ihnen eine schnelle Erleichterung von der Angst und der Anspannung bringt. Diese Situationen verursachen eine Steigerung körperlicher Erregung, und die Selbstverletzung senkt schnell den Level der Erregung wieder auf "Normal-Niveau". Der SVV-ler mag eine Erleichterung verspüren, aber selbst wenn er sich danach schuldig oder ärgerlich fühlt, ist es doch in keinem Fall mit den vorhergehenden schlechten Gefühlen oder der unerträglichen Spannung zu vergleichen.

Mehr Verständnis für die Gründe, sich selbst zu verletzen can kann man aus zwei wertvollen Quellen gewinnen: objektiv und subjektiv .

Subjektiv: Aussagen von SVV-lern, die beschreiben, was es ihnen bringt

Miller (1994) und Favazza (1986, 1996). neben anderen, dikutierten verschiedene mögliche Motivationen:

* Flucht vor der Leere, Depression, und Gefühle der Derealisation.

* um damit Spannung abzubauen.

* Erleichterung: wenn sich intensive Gefühle aufbauen, sind SVV-ler überwältigt und unfähig, sie zu verarbeiten. Indem sie sich Schmerzen zufügen, reduzieren sie den Level der emotionalen und körperlichen Spannung auf ein erträgliches Niveau.

* Als Ausdruck emotionalen Schmerzes

* Flucht vor Betäubtsinsgefühlen: viele derer, die sich selbst verletzen sagen, daß sie es tun, um nur irgendetwas zu fühlen, zu fühlen, daß sie noch leben.

* Um ein Gefühl der Euphorie zu erlangen

* Weiterführen von Mißbrauchserfahrungen: SVV-ler sind häufig als Kinder mißbraucht worden. Manchmal ist die Selbstverletzung ein Weg, sich selbst dafür zu bestrafen, daß man "böse" war/ist.

* Erleichterung von Wut: viele SVV-ler haben eine enorme Menge an Wut in sich. Aus Angst, sie nach außen zu richten, verletzen sie sich selber um diesen Gefühlen freien Lauf lassen zu können.

* Biochemische Erleichterung: es gibt Vermutumgen, daß Erwachsene, die als Kinder wiederholt traumatisiert wurden, es sehr schwer haben zu einem normalen Erregungslevel zurückzukehren und sind in einem gewissen Sinne süchtig nach diesem "Krisenverhalten".

* Das Erreichen oder Aufrechterhalten des Einflusses auf das Verhalten Anderer

* Das Erreichen des Gefühls der Kontrolle über den eigenen Körper

* Fundament der Realität, ein Weg, um mit Gefühlen der Depersonalisation und Dissoziation umzugehen

* Erhaltung des Gefühls der Sicherheit oder Einzigartigkeit

* Ausdruck oder Unterdrückung von Sexualität

* Ausdruck oder Umgang mit einem Gefühl der Inbesitznahme
Miller gibt eine Erklärung, warum die meißten Betroffenen weiblich sind: Frauen sind nicht so erzogen, ihre Agressionen nach außen auszudrücken. Wenn sie mit der enormen Wut konfrontiert sind, die viele SVV-ler fühlen, tendieren Frauen dazu, sie gegen sich selbst zu richten. Ein Zitat der feministischen Schriftstellerin Adrienne Rich:

"Die meißten Frauen waren noch nicht einmal fähig diese Wut zu berühren, außer sie nach innen zu treiben wie einen rostigen Nagel."
Wie Miller sagt, "Männer agieren nach außen. Frauen agieren nach außen, indem sie nach innen agieren." Ein weiterer Grund dafür, daß weniger Männer sich selbst verletzen, mag ihre unterschiedliche Art der Erziehung sein, die unterdrückende Gefühle zur Norm machte. Linehan%27s (1993a) Theorie daß entstehende Selbstverletzung ein Teil andauernder Erklärung, untauglich zu sein ist, indem Du immer gesagt bekamst, daß Deine Gefühle falsch, oder schlecht oder unangemessen sind, könnte die Geschlechtsunterschiede beim selbstverletzenden Verhalten erklären; Männer wurden grundsätzlich dazu erzogen, ihre Gefühle in sich zu behalten.

Objektiv: Was die Forscher herausfanden

Menschen, die sich selbst verletzen, neigen dazu, depressiv - niedergeschlagen zu sein -- erleben eine depressive Stimmung mit einem hohen Grad an Unruhe und Sensibilität für Ablehnung und darunterliegende Spannung -- selbst wenn sie sich nicht aktuell verletzen. Das Muster, das Herpertz (1995) fand, weist darauf hin, daß etwas, normalerweise eine Art interpersoneller Stressor, den Level der depressiven Stimmung und Anspannung in ein unerträglichen Maß steigert. Die schmerzhaften Gefühle werden überwältigend: es ist, als ob der darunterliegende unbehagliche Affekt zu einem maximalen kritischen Punkt eskaliert. "SVV hat die Funktion, eine durchgehende Entlastung von diesen [hohen Graden an Unruhe und Sensibilität] zu bringen," sagt Herpertz. Diese Feststellung wird unterstützt von der Arbeit von Haines und ihren Kollegen.

In einer faszinierenden Studie führte Haines et al. (1995) Gruppen von "Selbstverletzern" und "Nicht-Selbstverletzern" durch begleitete Imaginationssitzungen. Jede Person wurde mit den selben vier Szenarien, die zufällig erschienen konfrontiert: eine Szene, in der Aggression dargestellt wurde, eine neutrale Szene, eine Szene unbeabsichtigter Verletzung, und eine in der selbstverletzendes Verhalten dargestellt wurde. Die Drehbücher hatten vier Stufen: der Schauplatz, die Annäherung an das Ereignis, das Ereignis, und die Konsequenz. Während der begleiteten Imaginationssitzungen wurden die körperliche und die subektive Erregung gemessen.

Die Resultate waren beeindruckend. Die Reaktionen aller Beteiligten unterschieden sich nicht bei den verschiedenen Drehbüchern: Aggression, Unfall und neutral. Im Selbstverletzungs-Drehbuch, stieg trotzdem die Erregung der Kontrollgruppe ("Nicht-Selbstverletzer") auf ein hohes Niveau und blieb dort bis zum Ende der Vorführung, trotz Entspannungsinstruktionen, die in der "Konsequenz-Stufe" enthalten waren. Im Kontrast dazu, erfuhren die "Selbstverletzer" sich steigernde Erregung während der "Schauplatz-Szene" und der "Annäherungsszene", bis zu dem Punkt, an dem sie sich dazu entschieden, sich selbst zu verletzen. Ihre Anspannung sank danach, sank sogar mehr bei der "Ereignis-Szene" und blieb dann niedrig. Diese Ergebnisse zeigen einen deutlichen Beweis, daß die Selbstverletzung eine schnelle, effektive Erleichterung körperlicher Spannung bringt, welche die körperliche Erregung einschließt, die durch negative oder überfordernde psychische Spannung produziert. Wie Haines et al. sagte:

Selbst-Verstümmler sind häufig unfähig, Erklärungen für ihre eigenen selbstverletzenden Handlungen zu abzugeben. . . . Teilnehmer berichteten anhaltende negative Gefühle trotz reduzierter psychophysiologischer Erregung. Dieses Ergebnis weist darauf hin, daß es die Abänderung psychophysiologischen Erregung ist, die funktionieren mag, um das Verhalten zu verstärken und aufrechtzuerhalten, nicht die psychologische Reaktion. (1995, p. 481)

In anderen Worten, die Selbstverletzung mag ein bevorzugter Bewältigungsmechanismus sein, weil es schnell und dramatisch den Körper beruhigt, selbst wenn Menschen, die sich selbst verletzen, sich nach einer Selbstverletzungsepisode schlecht und schuldig fühlen. Sie fühlen sich schlecht, aber der überwätigende psychophysiologische Druck und die Anspannung sind verschwunden. Herpertz et al. (1995) erklärt dieses:

Wir mögen vermuten, daß Menschen, die sich selbst verletzen, aggressive Gefühle und Impulse mißbilligen. Wenn sie es nicht schaffen, diese zu unterdrücken, weisen unsere Ergebnisse darauf hin, daß sie sie nach Innen richten. . . . Dies ist im Einklang mit den Erzählungen der Patienten, die häufig ihre selbstverletzenden Handlungen als Wege der Erleichterung von unerträglicher Anspannung sehen, die aus zwischenmenschlichen Stress entsteht. (p.70).

Herman (1992) sagt, daß die meißten Kinder, die mißbraucht wurden entdecken, daß ein solch ernsthafter Schock für den Körper, wie er beim Selbstverletzungsakt produziert wird, helfen kann, schwer zu ertragende Gefühle zeitweilig verschwinden zu lassen.

Die chemischen Vorgänge im Gehirn mögen auch eine Rolle spielen, beim Bestimmen, welche Menschen sich selbst verletzen und welche dies nicht tun. Simeon et al. (1992) entdeckte, daß Menschen, die sich selbst verletzen that people who self-injure dazu neigen, extrem zornig, impulsiv, ängstlich und aggressiv zu sein, und präsentieren Beweise, daß manche dieser Charaktereigenschaften in Verbindung stehen mit Defiziten im Serotonin-System des Gehirns. Favazza (1993) bezieht sich auf diese Studie setzt vorraus, daß leicht reizbare Menschen mit einer relativ normalen Serotonin-Funktion vielleicht ihren Ärger nach Außen richten, indem sie schreien oder mit Dingen um sich werfen; Menschen mit einer unterentwickelten Serotonin-Funktion richten ihren Ärger nach Innen, indem sie sich selbst beschädigen oder sich umbringen. Zweig-Frank et al. (1994) weist zudem darauf hin, daß das Ausmaß des selbstverletzenden Verhaltens nahe verwandt ist mit einer Serotonin-Dysfunktion.

Diejenigen, die sich selbst verletzen mögen Persönlichkeitscharakteristika besitzen, die die Wahrscheinlichkeit des selbstverletzenden Verhaltens steigern. Haines and Williams (1997) fanden heraus, daß SVV-ler berichten, mehr Gebrauch von der Problemvermeidung als Bewältigungsstrategie zu machen und glauben, weniger Möglichkeiten der Problemlösung zu besitzen. Dieses Gefühl der Nicht-Bevollmächtigung mag abwechselnd in Verbindung stehen zur chronischen Entkräftung, die viele SVV-ler erlebt haben.
miss?? .. wo hast du das her?? klingt sehr interessant und sehr professionell...

Ivy
(blau)also ich habe gehört dat es eine art krankheit sein soll. was ich aba glaube, ich finde es zwar net scho das die es machen doch jeder muss sein gründe dafür haben und man solte sie deswegen nich bestraffen oda als geisteskrank halten sondern man sollte ihnen helfen. es gibt glaube ich schon, naja einrichtungen will ich es nich nennen aba ich komm jetzt nich auf dat wort, sagen wir ärzte die denjenigen helfen.


bis denne


:-1052
(proxis)ich habe das eine ganze weile gemacht....
aber aufgrund von mythischen und rituellen hintergrund.....
damals wurden durch entsprechend verursachte "körperöffnungen", welche man durch das aufschneiden der haut hervorruft, böse geister und dämonen ausgetrieben.....man dachte diese giester leben nicht nur im kopf sondern im ganzen körper.....

ein anderer grund war, das ich mir dachte der schmerz lenkt von einem anderen ab....mein unterarm wie mein oberarm sind heut noch voller narben, welche aber langsam verblassen.....ich weiß nicht, aber ich fühlt mich danach besser....aber das hielt eben auch nie lange an......

und auch wenn es manche die mich kennen erschrecken mag, ich tue es auch heute noch, obwohl man annehmen sollte das man in meinem alter vernünftig genug sein sollte, um so etwas zu unterlassen....es ist nicht das ich bei jedem stress gleich damit anfange....aber es gibt manchen schmerz, der sehr tief in einem sitzt und man tut alles um von ihm abzulenken....

ich würde aber solche leute und mich ja eingeschlossen nicht als krank ansehen oder psychisch labil.....es ist einfach nur ein weg um von probleme, schmerz, angst, etc. abzulenken.....andere trinken dann, wir ritzen eben......(proxis)

:-1055
Quellennachweis:

http://members.aol.com/BigFriDa/SSV.html
http://www.versteckte-scham.de/
(blau)hi tara

also ich halte diese leute nicht für verrückt. ich habe eine freundin, die hat das lange gemacht während einer schlimmen zeit, die wir beide zusammen durchgestanden haben. ich hab meine ängste und wut anders ausgedrückt, aber sie hat sich eben geritzt. irgendwann mal war es dann mit ihr so weit, dass sie, nur weil sie wie immer mit ihren wirklich manchmal furchtbaren eltern stress hatte, sich ein "die" ins den arm geritzt hat.
ich denke mal, sie konnte sich nicht anders ausdrücken und das war ihr ventil. ich selbst hab das nie gemacht. Inzwischen ritzt sich meine freundin auch nicht mehr, das hat irgendwann einfach aufgehört und au die narben sind verblasst.
also für verrückt halte ich sie bestimmt nicht

catty
auch mal was dazu schreibt......

Also, ne sehr gute Freundin von mir hat sich vor einigen Wochen ihren Arm völlig blutig geritzt. Sie kam dann auch am Nächsten Tag zu mir und hat es mir gesagt weil Sie wem zum Reden brauchte. Naja, sie hatte mir dann erzählt was passiert is usw. Der Streß kam von den Eltern die sind sehr streng. naja, ich war dann für Sie da, hab mit nach der Schule viel unternommen damit sie sich ablenkt und es hat auch geholfen. seid dem, wenn se n problem hat, kommt se damit zu mir. und ich finde nich das die leute die sich ritzen verrückt sind, sie suchen halt nur ne art um ihre probleme an sich auzulassen, und das halt an ihren eigenen körper, ich glaub die leute die sich ritzen sollten mit guten freunden übe rihre probleme reden, das hilft auch! von meiner seite aus habe ich noch nie geritzt..gut ich will imemr andere sachen machen wenn ich große probleme hab. aber naja is ne sache für sich!

Tara, wie gesagt, geh zu deiner Guten Freundin/Freund, und rede über die Probs die du hast!
Weiterhin alles gute Tara :-love


:-1042

(sorry für rechtschreibung....g)
(blau)
nuja ich find des ned so tol mit nem zuerschittenen arm rumzulaufen ... und eigendlich sind die probleme dann immernoch da oder etwa nich ?

also ich find ned so gut ............


GreeZ
Wahooka
Ich hab das auch eine ganze Weile gemacht, so ca. 3 Jahre lang...
Jedes Mal wenn ich Probleme hatte, bei denen ich nicht mehr weiter wusste habe ich zur Schere gegriffen und mir die Arme aufgeritzt.
Für mich war das eine Art "Ventil" um den Druck los zu werden, der sich in mir aufgestaut hatte. Naja, mein ganzer linker Arm ist voller Narben. Damals hat es (auch wenn es sich blöd anhört) gut getan wenn ich den Schmerz gespürt habe.
Zum Glück bin ich durch einen sehr guten Freund davon "losgekommen". Ich hab mit ihm sehr lange Gespräche geführt, und er hat mir auch gezeigt, dass das im Grunde nicht meine Probleme löst. Es war eher wie eine Flucht vor solchen.
Ich denke nicht, dass Leute, die ritzen, krank oder so sind. Sie wissen nur nicht wohin mit ihren Problemen. Denn irgendwie ist jede Verletzung an sich selbst auch ein "stummer Hilfeschrei"...
ich hatte eine freundin die sich immer die arme aufgeschnitten hat und fand das total schwachsinnig von ihr. wie sie auch nachher zugegeben hat hat sie das nur gemacht weil sie im mittelpunkt stehen wollte. ich kann so leute nicht verstehen!
ich hab aber mal einen beitrag gesehen da haben frauen erzählt das sie ihre gefühle auf grund misshandlung im kindesalter abgestellt haben und so versuchen wenigstens etwas zu fühlen auch wenn es nur schmerz ist.

ich bin der meinung wenn man so leute kennt die das machen sollte man mit ihnen reden und es nicht einfach geschehen lassen!!!

aber wo fängt eigentlich die selbstzerstümmelung an?
meine oma sagt z.b. piercings und tattoos sind selbstzerstümmelung und wenn man magersüchitg ist oder wird schliest sie das da mit ein.
also wo fängt es an?

:-love

phön
www.versteckte-scham.de ist eine Info Page über selbstverletzendes Verhalten...ich persönlich kenn mich dmait nicht so gut aus, mag mich deswegen auch nicht so zu äußern.... hab aber mit Menschen gesprochen die darunter leiden. Die meisten sind gleichzeitig auch Boderliner.
Als geistesverrückt würde ich die Personen nicht bezeichen...aber schon als "psychisch geschädigt". Der drang sich selbst zu verletzen ist ja ständig da...und ein normales handhaben von stresssituationen ist nicht möglich.
HI tarachen, wir haben einen in der KLasse der sowas auch gerne macht allerdings meint er es nicht ernst damit, sagens wirs do, ich finde solche Leute deshalb nicht krank, aber ganz normal isses auch nicht. Ich weis da auch nicht was da hilft am besten aufhören aber wie? Ich weis es klingt blöd aber eine selbsthilfegruppe (is nur ein vorschlag) vielleicht könnte etwas bringen weil du bist ganz bestimmt nicht alleine mit diesem problem. Ausserdem machst du deine Schönheit damit volle zur Neige, warum? nur um Stress abzubauen? Eines Tages bringt sich dann einer vielleicht nich um weil er zu viel Stress hat, da sag ich nur, rauche lieber, das baut eigentlich den stress ab. (ich rauche nicht, komme so aber mit meinem Stress klar, habe ja noch nicht so viel),naja war warscheinlich keine große hilfe von mir, slip!
Hallo tara,

also ich finde das das keine gute antanative ist, sich aufzuritzen wenn man probleme oder stress hat, wende dich lieber an freude etc. sich aufzuritzen ist nicht grade die beste art von stress abzulencken oder so
mein tipp:
wende dich mit deinen problemen/stress an deine freunde

:-1070
Hallo Tara!!!

Scheinst mich nicht zu kennen nur dieses problem habe ich auch!!! Ich hoffe das ihr mich versteht!!! Ich schneide mich auch!!! Meine ex hat mich ende letzten Jahres in eine klinik deswegen einweisen lassen und man diagnostizierte Borderline!!! Borderline bedeutet grenzlienie d.h das man seine grenzen überschreitet!!! Ich habe darauf hin eine 3 Monatige Teraphie gemacht die mir sehr geholfen hat!!! Ich habe gelernt erst ganz unten zu sein um wieder hoch zu kommen!!! Zu denn gründen ist zu sagen das ich unter totalem druck gestanden habe und eine innere leer in mir war!!! Um mich selbst zu spüren habe ich mich geschnitten!!! Borderliener sind zu 80%25 frauen und haben eine scheiss kindheit gehabt!!! Sie haben sich im laufe des gross werdens einen schutzmechaniesmuss zugelegt die derdesoziation heist d.h. sie gehen aus dieser situation raus in eine ihnen bekannte situation sie merken nichts sie spüren nichts!!! Nur da kommen sie nicht mehr heraus!!!Die folgen sind extrem!!! Ich kann im sommer keine T-shirts tragrn ich werde darauf angesprochen und es sind dicke narben da!!! Es gibt für mich einen ausweg aus diesem loch!!! Ich sage mir mitlerrweile das es nur einredung war!!! Ich hab mich auch seit fast einem Monat nicht mehr geschnitten!!! Deswegen kann ich stolz auf mich sein!!!

Ich hoffe ich hab euch keine angst gemacht wenn ja tut es mir leid!!!

BEY AngelBeltane
..da kannste echt stolz auf Dich sein!

Ich selbst habe auch einmal überlegt in eine Klinik zu gehen, wenn auch aus ähnlichen, aber doch anderen Gründen.Nur hatte mir damals Jemand abgeraten, da ich noch inmitten meines Studiums steckte und irgendwie ging´s dann auch so weiter...
Kann man die Narben nicht behandeln, mit Lasern?

Grüßli,
Melanie
He Melanie!!!

Mann könnte sie mit laiser behandeln da ich sie mir aber selbst zugefügt hab muss ich das selbst zahlen und das kann ich momentan nicht!!! Bin nur ein armer azubi!!!! Danke das du geantwortet hast das macht echt mut!!! Wenn du wegen einer ähnlichen geschichte in die klinik wolltest warum hast du es dann nicht getan??? Familie??? Oder Angst??? Ich sage mir und kann es nur weiter geben das leben geht weiter mit oder ohne kraft!!! Aber früher oder später kommt die kraft zum leben zurück!!!

Bis denn Anne
Nein, nicht aus Angst.Zu der Zeit hatte ich eher andere Ängste.*zwinker*..Nunja, der Glauben an "etwas" hat mir dann doch geholfen, alles so auszuhalten, irgendwie hat mir da Jemand sehr geholfen.*lächel*Der andere Freund hatte mir davon abgeraten, weil ich dann wirklich Schwierigkeiten mit dem Studium bekommen hätte und das war eben ein wichtiger Grund für mich es noch einmal zu überdenken.Im Nachhinein ging es dann wohl doch noch, sonst hätte ich wohl nicht so lange darüber nachdenken können.Wie Du oben schon von Dir geschildert hast, muss es mir auch erst richtig schlecht gehen, damit es mir wieder gut gehen kann.Und wenn es mir gut geht, geht es mir wirklich sehr gut.*g*Der Gedanke dass ich aber in eine Klinik könnte, wenn es von Nöten ist, ist für mich mittlerweile zu einer ungemeinen Beruhigung geworden und ich würde es dann keinesfalls mehr ausschlagen, ginge es gar nicht mehr anders.

Laser-Behandlungen sollen wirklich sehr teuer sein, das Krankenkassen soetwas nicht wenigstens zum Teil übernehmen verstehe ich nicht.Aber irgendwann wird es bestimmt auch anders funktionieren, man ist ja nicht auf ewig Azubine.*zwinker*

*Grüßli*
Melanie
Jaja die Freunde di einem da raus helfen!!! *lach
Ich an deiner stelle würde mich aufjeden fall bei dennen bedanken die dir da raus geholfen haben!!! Es sind nähmlich wahre freunde!!! *g

Bis denn

cya Anne
..ich hoffe das tue ich immer wieder auf`s Neue, hab` sie sehr lieb.:-rot (Danke an M.(!), wenn Du das lesen solltest...hab.dich.lieb.*schmatzschmatzschmatz*).

Danke, Anne.
bitte bitte nichts zu danken!!!!
:-)
ich habe das problem vor ungefähr einem Jahr gehabt und es hat eigentlich ganz harmlos angefangen... ich fand damals einen typen gut und habe mir seinen Vornamen in den Arm geritzt. Meine FReundin machte das auch... ich dachte auch nicht, dass das so schlimm ist!
nun ja... so bin ich immer tiefer in diese Sache hineingerutscht und konnte einfach nicht damit aufhören... ich ritzte mir in den Arm, um kurzzeitig meinen Kummer zu vergessen und mir auch für viele Dinge die passierten, selbst die schuld zu geben. ich fühlte einfach, dass ich überflüssig war und mich keiner mochte. deshalb wollte ich damit aufmerksamkeit auch erregen, hab es aber nicht geschafft!
Erst als meine Freundin fast in Krankenhaus gefahren werden musste, weil sie sich so doll geritzt hatte, bin ich wieder zu bewusstsein gekommen und hab umgehend damit aufgehört.
Einmal, vor ungefähr 3 monaten hatte ich einmal noch gemacht, weil ich zu dem zeitpunkt einen streit mit meinem freund hatte, aber danach habe ich mir geschworen, damit aufzuhören! es bringt ja eh nix...

Gruß fly
Jetzt kann ich auch mal was zu dem Thema schreiben... Anscheinend gibt es hier nicht grad wenig Leute, die das irgendwann einmal gemacht haben. Ich habe meinen Nick geändert, weil ich meinen privaten Kram lieber anonym posten möchte.

Ich weiss seit heute morgen, dass ich an Borderline leide.
Es ist schon komisch zu wissen, dass man an einer Persönlichkeitsstörung leidet. Andererseits finde ich es gut, endlich Klarheit zu haben.

Jahrelang lebte ich mit dem Gedanken, dass ich "einen an der Waffel habe", aber keine Anhaltspunkte fand, was es genau sein könnte. Ich dachte immer, ich leide an irgendwelchen depressiven Phasen und habe mit dem Gedanken gelebt, dass ich "anders" bin.

Gestern hatte ich wieder einen SV-Anfall. Ganz urplötzlich, weil ich hohem emotionalen Stress ausgesetzt war. Ich habe jetzt aber endlich die Gewissheit, an was ich leide - und das hilft mir wirklich weiter. Es ist hart, das zu akzeptieren. Aber glücklicherweise habe ich einen Partner, der das sehr gut aufnimmt und mich unterstützt.

Ich hoffe, wenn meine Therapie anfängt, bessert sich das alles. Aber davon bin ich überzeugt, weil ich es schaffen will.

Cya.
Wann hast Du denn von der Diagnose erfahren, warst Du da bereits schon längere [?]Zeit in Therapie oder fängt gerade Deine Erste an?

*Grüßli*