Antwort
Wenn man sich um Mitternacht (oder etwas später) nur mal eben...
die Haare waschen möchte,
davor aber (zum Glück davor) schon feststellt, dass sich das Wasser nicht mehr richtig abdrehen lässt,
weil der Hahn durchdreht. (Fast so wie ich)
Wenn das Wasser bei dem Versuch es irgendwie doch abzudrehen stärker wird. Und nun relativ stark fließt!
Wenn man im Keller erfolglos nach einem Haupthahn sucht,
der nur einem selbst, nicht allen anderen das Wasser abdreht. Und am Besten "Hallo hier drüben!" ruft.
Wenn man hinter den Badewannenfliesen nachschaut,
aber nur ein unheimliches, dreckiges Dunkel vorfindet,
in dem man seine Hand wirklich nicht reinstecken möchte.
Wenn das Wasser fließt und fließt und fließt.
Wenn man um 1:00 Uhr beim Nachbarn klingelt, weil der Fernseher noch läuft. (Schon den Kniefall übend)
Aber es macht keiner auf.
Wenn man sich vorstellt, wieviel Wasser das über Nacht sein mag, oder bis man am nächsten Tag von der Arbeit wiederkommt.
Wenn man eigentlich die Bude aufräumen müsste,
falls deswegen der Vermieter kommen sollte.
Wenn das Wasser fließt und fließt und fließt.
und..
wenn man übers Telefon den Tipp bekommt,
mal am Durchlauferhitzer nachzuschauen.
Wenn man dann diesen Durchlauferhitzer öffnet,
an einem kleinen Ventil dreht, was nur mit einem Schraubenzieher o.ä. möglich ist.
Und es dann plötzlich herrlich still ist,
weil das Wasser endlich aufgehört hat zu fließen.
Das ist dann ein Glücksmoment!
Ooookay, wer schreibt als erstes wie doof ich bin,
weil ich dort nicht direkt nachgeschaut habe??? Hä!?
Ist halt manchmal so, ne?
Gute Nacht
WSK (mit ungewaschenen Haaren)